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Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2010

Angaben zu Werthaltigkeitstests. Die Deutsche Telekom führte zum 31. Dezember 2010 ihre jährlichen Werthaltigkeitstests für den den zahlungsmittelgenerierenden Einheiten zugrunde gelegten Goodwill durch. Die nachfolgende Tabelle enthält eine Übersicht der vom Konzern angewandten Perioden für die Cashflow-Prognosen, die zur Extrapolation der Cashflow-Prognosen genutzten Wachstumsraten und die auf die Cashflow-Prognosen angewandten Diskontierungszinssätze, gegliedert nach operativen Segmenten: Angewandte Perioden Jahre Wachstums- raten % Diskontierungs- zinssätze % Deutschland 10 1,0 5,88 Europa 10 1,5–2,0 6,68–10,21 USA 10 2,5 7,14 Systemgeschäft 10 1,5 6,95 Den Bewertungen der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten liegen Prognosen zugrunde, die auf den vom Management genehmigten Finanz- plänen beruhen und auch für interne Zwecke verwendet werden. Der gewählte Planungshorizont spiegelt die Annahmen für kurz- bis mittelfristige Marktentwicklungen wider. Cashflows, die über den Planungshorizont hinausgehen, werden anhand geeigneter Wachstumsraten berechnet. Zu den wesentlichen Annahmen, auf denen die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts abzüglich Veräußerungskosten durch das Management beruht, gehören folgende im Wesentlichen intern ermittelte Annahmen, die haupt- sächlich vergangene Erfahrungen widerspiegeln bzw. mit externen Markt- werten verglichen werden: Umsatzentwicklung, Kundengewinnungs- und Kundenbindungskosten, Kündigungsraten, Investitionen, Marktanteile sowie Wachstumsraten. Diskontierungszinssätze werden auf Basis externer vom Markt abgeleiteter Größen bestimmt. Sollten sich künftig wesentliche Veränderungen in den oben aufgeführten Annahmen ergeben, so würde dies Einfluss auf die beizulegenden Zeitwerte der zahlungsmittelgenerie- renden Einheiten haben. In den Ländern des operativen Segments Europa könnten sich mögliche Veränderungen dieser Annahmen durch zukünftige Entwicklungen der makroökonomischen Lage, des anhaltend harten Wett- bewerbs, die in einigen dieser Länder neu erhobenen bzw. angehobenen Mobilfunk-Steuern sowie weitere mögliche Änderungen in der Gesetz- gebung (z.B. im Zuge von staatlichen Sparprogrammen) stärker und ggf. negativ auswirken. Auf Basis der zum Abschlussstichtag vorliegenden Erkenntnisse und Erwartungen des Markt- und Wettbewerbsumfelds ergaben die Wert- haltigkeitstests zum Jahresende für folgende zahlungsmittelgenerierende Einheiten Wertminderungsbedarf: Wertminde- rungen auf Goodwill Mio. € Wertminde- rungen auf Sachanlage- vermögen Mio. € Segment- zugehörigkeit Griechenland–Festnetz 287 Europa Rumänien–Mobilfunk 80 Europa Rumänien–Festnetz 2 285 Europa Übrige 26 Europa Wertminderungen (Sonstige betriebliche Aufwendungen) 395 285 Latente Steuern (46) Ergebniseffekt 395 239 davon: Anteile anderer Gesellschafter (189) davon: Anteile des Mutterunternehmens (Konzernüberschuss/ (-fehlbetrag)) 395 50 Die aus den durchgeführten Werthaltigkeitstests resultierende Wertminde- rung auf Sachanlagevermögen der zahlungsmittelgenerierenden Einheit Rumänien – Festnetz bezieht sich auf Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte, Bauten und Bauten auf fremden Grundstücken sowie Technische Anlagen und Maschinen. Die Wertminderungen resultierten im Wesentlichen aus den, bislang in dieser Ausprägung unerwarteten, der Finanzmarktkrise folgenden öko- nomischen Unsicherheiten über die zukünftigen Wachstumsaussichten für die Bruttoinlandsprodukte. Daneben haben sich im Laufe der zweiten Jahreshälfte 2010 die Entwicklung der verfügbaren Einkommen sowie der Wettbewerb in den Ländern dieser zahlungsmittelgenerierenden Einheiten verschlechtert bzw. verschärft. Wären bei den Werthaltigkeitstests des Goodwills der zahlungsmittel- generierenden Einheiten, bei denen am Jahresende Wertminderungen in Höhe von insgesamt 0,7 Mrd. € erfasst wurden, die zugrunde gelegten Diskontierungssätze um 0,5 Prozentpunkte höher gewesen, hätten sich um 0,2 Mrd. € höhere Wertminderungen ergeben. Wären die Diskon- tierungssätze hingegen um 0,5 Prozentpunkte niedriger gewesen, hätten sich um 0,2 Mrd. € niedrigere Wertminderungen ergeben. Wären die bei diesen Werthaltigkeitstests zugrunde gelegten Wachstumsraten um 0,5 Prozentpunkte niedriger gewesen, hätte dies eine um 0,1 Mrd. € höhere Wertminderung und bei 0,5 Prozentpunkten höheren Wachstums- raten eine um 0,1 Mrd. € niedrigere Wertminderung zur Folge gehabt. 165Der Konzernabschluss Konzern-Anhang