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Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2010

Informationen über geografische Gebiete. Langfristige Vermögenswerte und die Außenumsätze des Konzerns werden nach Regionen aufgeteilt dargestellt. Hierbei handelt es sich um Regionen, in denen die Deutsche Telekom tätig ist: Inland, Europa (ohne Deutschland), Nordamerika und übrige Länder. Die Region „Europa (ohne Deutschland)“ umfasst das gesamte Gebiet der Europäischen Union (ohne Deutschland) sowie die sonstigen Staaten Europas. Die Region „Nordamerika“ setzt sich aus den USA und Kanada zusammen. In der Region „Übrige Länder“ sind alle Staaten erfasst, die weder Deutschland, Europa (ohne Deutschland) noch Nordamerika zugehörig sind. Die Zuordnung der langfristigen Vermögens- werte zu den Regionen wird nach dem Standort des betreffenden Ver- mögens vorgenommen. Die langfristigen Vermögenswerte umfassen immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen, Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen sowie übrige langfristige Vermögenswerte. Die Zuordnung der Außenumsätze orientiert sich nach dem Standort der jeweiligen Kunden. Informationen über Produkte und Dienstleistungen. Die Umsatzerlöse mit externen Kunden für die Gruppen vergleichbarer Produkte und Dienst- leistungen entwickelten sich wie folgt: Außenumsatz 2010 Mio. € 2009 Mio. € 2008 Mio. € Telekommunikation 55 781 58 266 54 991 Systemgeschäft 6 411 6 083 6 368 Sonstige 229 253 307 62 421 64 602 61 666 Langfristige Vermögenswerte Außenumsatz 31.12.2010 Mio. € 31.12.2009 Mio. € 31.12.2008 Mio. € 2010 Mio. € 2009 Mio. € 2008 Mio. € Inland 41 138 40 499 44 385 27 268 28 033 28 885 Ausland 64 607 57 362 55 227 35 153 36 569 32 781 davon: Europa (ohne Deutschland) 31 385 26 575 23 854 18 217 20 573 17 324 Nordamerika 33 104 30 717 31 298 16 192 15 527 14 931 Übrige Länder 118 70 75 744 469 526 Konzern 105 745 97 861 99 612 62 421 64 602 61 666 33 Eventualverbindlichkeiten und -forderungen. Zum Abschlussstichtag bestehen im Konzern Eventualverbindlichkeiten in Höhe von 771 Mio. € (31. Dezember 2009: 724 Mio. €), die auf Grund- lage der vorliegenden Erkenntnisse und Einschätzungen die Voraus- setzungen zum Ansatz in der Bilanz nicht erfüllen. Die Deutsche Telekom ist im Rahmen ihrer allgemeinen Geschäftstätigkeit an verschiedenen Gerichts- und Schiedsverfahren beteiligt. Die Rechtsberatungskosten und die voraussichtlichen Kosten aufgrund negativer Verfahrensergebnisse wurden als Rückstellungen für Prozessrisiken berücksichtigt. Die Deutsche Telekom geht nicht davon aus, dass weitere potenzielle Kosten aus Rechts- beratung und aufgrund von Verfahrensergebnissen wesentliche negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns haben werden. In der oben aufgeführten Summe der Eventualverbindlichkeiten sind neben Einzelfällen, die alleine betrachtet keine wesentlichen Auswirkungen haben, folgende Sachverhalte enthalten: Sonderzahlung Beamte. Im November 2004 hat die Bundesrepublik Deutschland das Erste Gesetz zur Änderung des Postpersonalrechts- gesetzes (PostPersRG) verabschiedet, das die Notwendigkeit für die Deutsche Telekom und für die anderen Postnachfolgeunternehmen beseitigt hat, den beschäftigten Beamten eine jährliche Sonderzahlung nach dem Bundessonderzahlungsgesetz zu zahlen. Dieses Gesetz wurde in verschiedenen gerichtlichen Instanzen geprüft. Im Dezember 2008 hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden, den Fall dem Bundes- verfassungsgericht zur Normenkontrolle gemäß Art. 100 Grundgesetz vorzulegen. Eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts wird für Anfang 2011 erwartet. Sollte entschieden werden, dass die Streichung der Sonderzahlung verfassungswidrig war, könnte das für die Jahre 2004 bis Juni 2009 zu einem Nachzahlungsaufwand von bis zu 0,2 Mrd. € führen. 195Der Konzernabschluss Konzern-Anhang