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Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2010

Sicherungsmaßnahmen. Fair Value Hedges. Zur Sicherung des Zeitwertrisikos festverzinslicher Verbindlichkeiten hat die Deutsche Telekom im Wesentlichen Zinsswaps und Forward-Zinsswaps („Zahle variabel – Empfange fix“) in CHF, EUR, GBP, JPY und USD eingesetzt. Als Grundgeschäfte wurden festverzins- liche CHF-, EUR-, GBP-, JPY- und USD-Anleihen/MTNs designiert. Die Wertänderungen der Grundgeschäfte, die sich aus den Veränderungen der CHFLibor-, Euribor-, GBPLibor- , JPYLibor- bzw. USDLibor Swap-Rate ergeben, werden durch die Wertänderungen der Zinsswaps ausgeglichen. Mit den Sicherungsmaßnahmen wird das Ziel verfolgt, die festverzinslichen Anleihen in variabel verzinsliche Finanzschulden zu transformieren und damit den beizulegenden Zeitwert der finanziellen Verbindlichkeiten zu sichern. Bonitätsrisiken sind nicht Teil der Sicherung. Die Wirksamkeit der Sicherungsbeziehung wird prospektiv und retrospektiv zu jedem Abschlussstichtag mit einem Effektivitätstest mit statistischen Methoden in Form einer Regressionsrechnung überprüft. Alle Sicherungs- beziehungen, deren Wirksamkeit mit statistischen Methoden überprüft wird, waren zum Abschlussstichtag effektiv. Wie der Auflistung zu den beizulegenden Zeitwerten von derivativen Finanzinstrumenten zu entnehmen ist ( siehe Tabelle Abschnitt Derivative Finanzinstrumente), waren bei der Deutschen Telekom zum 31. Dezember 2010 Zinsderivate in Höhe von saldiert +0,1 Mrd. € (2009: +0,2 Mrd. €) als Sicherungsinstrumente im Rahmen von Fair Value Hedges designiert. Aus der Buchwertanpassung der Grundgeschäfte resultieren im Geschäfts- jahr 2010 im sonstigen Finanzergebnis erfasste Verluste von 0,3 Mrd. € (2009: Gewinne von 0,3 Mrd. €), aus den Veränderungen der beizulegen- den Zeitwerte der Sicherungsgeschäfte wurden Gewinne von 0,3 Mrd. € (2009: Verluste von 0,3 Mrd. €) im sonstigen Finanzergebnis erfasst. Cash Flow Hedges – Zinsänderungsrisiken. Zur Sicherung des Zahlungsstromrisikos variabel verzinslicher Verbindlichkeiten hat die Deutsche Telekom Payer-Zinsswaps und Forward Payer-Zinsswaps („Zahle fix – Empfange variabel“) abgeschlossen. Die Zahlungsstrom- änderungen der Grundgeschäfte, die sich aus den Veränderungen der Euribor- bzw. Libor-Rate ergeben, werden durch die Zahlungsstrom- änderungen der Zinsswaps ausgeglichen. Mit den Sicherungsmaß- nahmen wird das Ziel verfolgt, die variabel verzinslichen Anleihen in festverzinsliche Finanzschulden zu transformieren und damit den Zahlungsstrom aus den finanziellen Verbindlichkeiten zu sichern. Bonitätsrisiken sind nicht Teil der Sicherung. In 2010 hat die Deutsche Telekom Forward Payer-Zinsswaps für erwartete Transaktionen in 2012 in Höhe von 3,0 Mrd. € abgeschlossen. Die folgende Tabelle zeigt die in 2010 neu in eine Hedge-Beziehung genommenen vertraglichen Fälligkeiten der Zahlungen der o.a. Forward Payer-Zinsswaps. Start Ende Nominalvolumen Referenzzins 16. Januar 2012 16. Januar 2015 3 000 Mio. € 6-Monats Euribor Die Wirksamkeit der Sicherungsbeziehung wird prospektiv und retro- spektiv mit einem Effektivitätstest mit statistischen Methoden in Form einer Regressionsrechnung überprüft. In der Berichtsperiode wurde eine Ineffektivität aus Cash Flow Hedges in Höhe von –16 Mio. € erfolgswirk- sam erfasst (2009: 0 Mio. €). Alle Sicherungsbeziehungen dieser Art waren zum Abschlussstichtag hinreichend effektiv. Wie der Auflistung zu den beizulegenden Zeitwerten von derivativen Finanz- instrumenten zu entnehmen ist ( siehe Tabelle Abschnitt Derivative Finanzinstrumente), waren bei der Deutschen Telekom zum 31. Dezember 2010 Zinsderivate mit einem beizulegenden Zeitwert von – 0,3 Mrd. € (2009: –0,1 Mrd. €) und einem Nominalvolumen von 6,7 Mrd. € (2009: 3,7 Mrd. €) als Sicherungsinstrumente im Rahmen von Cash Flow Hedges designiert. Die Laufzeiten der Sicherungsbeziehungen enden in den Jahren 2012 bis 2015. Aus der erfolgsneutralen Realisierung der Wert- veränderung der Sicherungsgeschäfte resultieren im Geschäftsjahr 2010 in der Neubewertungsrücklage erfasste Verluste von 0,1 Mrd. € (2009: Verluste von 0,1 Mrd. €). Im Geschäftsjahr 2010 wurden im Eigenkapital erfasste Verluste in Höhe von 56 Mio. € (2009: Verluste in Höhe von 41 Mio. €) in das sonstige Finanzergebnis transferiert. Cash Flow Hedges – Währungsrisiken. Zur Sicherung nicht in funktio- naler Währung denominierter Zahlungsströme hat die Deutsche Telekom Devisenderivate und Zins-/Währungsswaps abgeschlossen. In 2010 wurden Zins-/Währungsswaps in CHF/EUR – im Gesamtvolumen von 0,4 Mrd. CHF und einem EUR-Gegenwert von 0,3 Mrd. € sowie Zins-/ Währungsswaps in EUR/GBP – im Gesamtvolumen von 0,9 Mrd. GBP und einem EUR-Gegenwert von 1,0 Mrd. € abgeschlossen. Die Laufzeit der in 2010 abgeschlossenen CHF/EUR-Fremdwährungsderivate endet in 2016, während die in 2010 abgeschlossenen EUR/GBP-Fremdwährungsderivate unterschiedliche Fälligkeiten zwischen 2012 und 2030 aufweisen. Die Wirksamkeit der Sicherungsbeziehung wird prospektiv und retrospektiv mit einem Effektivitätstest mit statistischen Methoden in Form einer Regressionsrechnung überprüft. Die Sicherungsbeziehung war zum Abschlussstichtag effektiv. Im Geschäftsjahr 2010 wurden aus der Veränderung der beizulegenden Zeitwerte von Devisenderivaten resultierende Gewinne von insgesamt 238 Mio. € (2009: Gewinne von 26 Mio. €) im Eigenkapital (Sicherungs- rücklage) erfasst. Diese Wertänderungen stellen den effektiven Teil der Sicherungsbeziehung dar. Im Geschäftsjahr 2010 wurden im Eigenkapital erfasste Gewinne in Höhe von 98 Mio. € (2009: Gewinne von 32 Mio. €) in das sonstige Finanzergebnis transferiert. Die Sicherungsmaßnahmen waren bis zum Abschlussstichtag mit keinen wesentlichen Ineffektivitäten verbunden. 211Der Konzernabschluss Konzern-Anhang