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Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2010

Überleitung vom Altsystem der Vorstandsvergütung in das neue Vorstandsvergütungssystem. Zur Überleitung vom Altsystem in das Neu- system hat der Aufsichtsrat beschlossen, den zum Zeitpunkt des System- wechsels bereits bestellten Vorständen das Angebot zu unterbreiten, auf das Anrecht aus der bestehenden Tranche des MTIP 2009 zu verzichten und für die Restlaufzeit dieser Tranche (bis zum 31. Dezember 2011) eine Auslobung der Variable II nach oben beschriebener Ausgestaltung zu erhalten. Das ursprünglich ausgelobte Volumen wurde dabei nicht ver- ändert ( siehe hierzu Tabelle zu MTIP-Auslobungen). Darüber hinaus hat der Aufsichtsrat beschlossen, dass alle in das Neusystem gewechselten Vorstandsmitglieder keine Auslobung einer MTIP-Tranche 2010 erhalten sollen, sondern stattdessen eine Auslobung in Höhe der vertraglich verein- barten Variable II erfolgt, die eine dreijährige Laufzeit aufweist. Die noch bis zum 31. Dezember 2010 laufende Tranche des MTIP 2008 bleibt wegen der kurzen Restlaufzeit in unveränderter Form bestehen. Durch diese Gestaltung ermöglicht der Aufsichtsrat dem Vorstand, auch in der Zukunft in jedem Jahr eine Auszahlung des mehrjährigen variablen Vergütungs- anspruchs zu erhalten, wenn die vorgegebenen Ziele erfüllt werden. Ohne diese Übergangslösung wäre durch den Wechsel von einer dreijährigen auf eine vierjährige Laufzeit bei den langfristigen Vergütungsinstrumenten systembedingt im Jahr 2013 keine Auszahlung möglich gewesen. Vor- standsmitglieder, die in das neue System der Vorstandsvergütung wech- seln, können optional mit im Jahr 2010 erworbenen Aktien bereits am Matching Share Plan partizipieren. Die maximale Höhe der Teilnahme am Matching Share Plan ist dabei für das Jahr 2010 auf ein Drittel der vertrag- lich vereinbarten neuen Variable I begrenzt. Angaben zu Matching Shares. Im Geschäftsjahr 2010 haben sich die Vorstandsmitglieder, für die das neue Vorstandsvergütungssystem gilt wie oben beschrieben, vertraglich dazu verpflichtet, ein Drittel der Variablen I in Aktien der Deutschen Telekom AG zu investieren. Die Deutsche Telekom AG wird für jede im Rahmen des oben beschriebenen Eigeninvestments des Vorstands erworbene Aktie eine zusätzliche Aktie gewähren (Matching Share Plan), die nach Ablauf der vierjährigen Haltefrist dem Planberechtigten zugeteilt wird. So wird sichergestellt, dass frühestens nach Ablauf von vier Jahren eine Veräußerung der von Unternehmensseite gewährten Aktien möglich ist und nur der Verbleib im Unternehmen durch diesen Vergütungs- bestandteil honoriert wird. In Anwendung der Vorschriften DRS 17 und IFRS 2 ist der Gesamtaufwand aus aktienbasierter Vergütung aus Matching Shares 2010 und der bei- zulegende Zeitwert der Matching Shares zum Zeitpunkt der Gewährung anzugeben. Die folgende Tabelle basiert dabei auf einer erwarteten Ziel- erreichung für das Geschäftsjahr 2010 und damit einer erwarteten Höhe des vom jeweiligen Vorstand zu leistenden Eigeninvestments. Gesamtaufwand aktienbasierte Vergütung aus Matching Shares 2010 € Beizulegende Zeitwerte der Matching Shares zum Zeitpunkt der Gewährung € René Obermann 78 372 628 943 Reinhard Clemens 40 937 328 255 Niek Jan van Damme 34 461 276 523 Timotheus Höttges 47 023 377 363 Guido Kerkhoff 23 958 138 949 Edward R. Kozel 32 143 225 115 Bis zum 31. Dezember 2010 hat die Deutsche Telekom keine Aktien für Zwecke zur Ausgabe von Matching Shares erworben. Daneben ist auch die Anzahl der zu gewährenden Matching Shares für die einzelnen Vorstandsmitglieder anzugeben. Diese sind in Abhängigkeit von der voraussichtlichen Zielerreichung der Variablen I sowie dem Aktien- kurs zum Zeitpunkt der Gewährung zu ermitteln. Für das Geschäftsjahr 2010 werden René Obermann 85 804 Stück Matching Shares, Reinhard Clemens 44 002 Stück, Niek Jan von Damme 37 828 Stück, Timotheus Höttges 51 482 Stück, Guido Kerkhoff 18 601 Stück und Edward R. Kozel 22 693 Stück Matching Shares gewährt. Durch die erstmalige Gewährung von Matching Shares im Geschäfts- jahr 2010 bestehen für den Vorjahreszeitraum keine anzugebenden Vergleichswerte. Regelungen für den Fall der Beendigung der Vorstandstätigkeit. In Vor- standsverträgen, die seit dem Geschäftsjahr 2009 abgeschlossen worden sind bzw. durch Wechsel in das neue Vergütungssystem geändert wurden, ist für den Fall der vorzeitigen Beendigung ohne wichtigen Grund eine Ausgleichszahlung vorgesehen, deren Höhe entsprechend den Regelungen des Deutschen Corporate Governance Kodex auf maximal zwei Jahres- vergütungen begrenzt ist (Abfindungs-Cap) und die nicht höher als die Vergütung für die Restlaufzeit des Anstellungsvertrags sein darf. Die Vorstandsverträge der Deutschen Telekom AG enthalten keine Zusagen für Leistungen aus Anlass der Beendigung der Vorstandstätigkeit infolge eines Kontrollwechsels. Die Verträge der Vorstandsmitglieder sehen grundsätzlich ein nach- vertragliches Wettbewerbsverbot vor. Den Mitgliedern des Vorstands ist es danach vertraglich untersagt, während der Dauer von einem Jahr nach Ausscheiden Leistungen an oder für einen Wettbewerber zu erbringen. Hierfür erhalten sie als Karenzentschädigung eine Zahlung in Höhe der zuletzt bezogenen jährlichen Grundvergütung. 216