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Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2010

Betriebliche Altersversorgung. Betriebliche Altersversorgung (Altzusage). Die Mitglieder des Vorstands haben eine Zusage auf eine betriebliche Altersversorgung. Die betrieb- liche Altersversorgung steht in einem direkten Verhältnis zum individuellen Jahresgehalt. Die Vorstandsmitglieder erhalten im Versorgungsfall pro abgeleistetem Dienstjahr einen festgelegten Prozentsatz des letzten festen Jahresgehalts vor Eintritt des Versorgungsfalls als betriebliche Altersver- sorgung. Die Zusageform besteht in einem lebenslangen Ruhegeld ab Vollendung des 62. Lebensjahres bzw. einem vorgezogenen Ruhegeld mit Vollendung des 60. Lebensjahres. Für den Fall des vorgezogenen Ruhe- gelds werden jedoch entsprechende versicherungsmathematische Ab- schläge durchgeführt. Die Höhe des betrieblichen Ruhegelds berechnet sich durch Multiplikation eines Basisprozentsatzes von 5% (6% für René Obermann) mit der Anzahl der in Jahren abgeleisteten Vorstandsdienst- zeiten. Nach zehn Jahren Dienstzeit wäre somit das maximale Versorgungs- niveau von 50 % (60 % für René Obermann) der letzten fixen Jahres- vergütung erreicht. Die zu leistenden Versorgungszahlungen werden jährlich dynamisiert. Dabei beträgt der verwendete Steigerungsprozentsatz 1%, bei René Obermann 3%. Darüber hinaus enthalten die Versorgungsvereinbarungen Regelungen zur Hinterbliebenenversorgung in Form von Witwen- und Waisenrenten- ansprüchen. Dabei kann der Anspruch auf Witwenrenten in speziell geregel- ten Sonderfällen ausgeschlossen sein. Anrechnungstatbestände sind in den Versorgungszusagen marktüblich geregelt. Im Fall einer dauernden Arbeits- unfähigkeit (Invalidität) wird jeweils die Dienstzeit bis zum Ende der laufen- den Bestellperiode für die Berechnung der Versorgung zugrunde gelegt. Die Gesellschaft übernimmt für ein Vorstandsmitglied noch die Beiträge inklusive deren Versteuerung für eine Risikolebensversicherung mit marktüblicher Deckung (1,3 Mio. €). Die hieraus entstandenen Kosten werden im Rahmen der geldwerten Vorteile mit ausgewiesen. Betriebliche Altersversorgung (Neuzusage). Für alle Vorstandsmitglieder mit einer Neuzusage auf betriebliche Altersversorgung wird eine beitrags- orientierte Zusage in Form eines Einmalkapitals im Versorgungsfall erteilt. Für jedes abgeleistete Dienstjahr wird dem Vorstandsmitglied ein Beitrag auf einem Versorgungskonto gutgeschrieben, welches mit einer markt- üblichen Verzinsung hinterlegt ist. Die Zuführung des jährlichen Beitrags erfolgt nicht liquiditätswirksam. Der Liquiditätsabfluss entsteht erst mit Eintritt des Versorgungsfalls. Der Versorgungsfall tritt grundsätzlich mit dem vollendeten 62. Lebensjahr ein. Es besteht jedoch die Möglichkeit, ein vorgezogenes Ruhegeld ab dem vollendeten 60. Lebensjahr gegen entsprechende versicherungsmathematische Abschläge zu beziehen. Die Höhe des jährlich bereitzustellenden Beitrags wird individualisiert und entkoppelt von anderen Vergütungsbestandteilen vorgenommen. Bei der exakten Festlegung des Beitrags erfolgt eine Orientierung an Unter- nehmen gleicher Größenordnung, die einen angemessenen Vergleichs- maßstab darstellen und die ebenfalls eine beitragsorientierte Versorgungs- zusage anbieten. Darüber hinaus enthalten die Versorgungsvereinbarungen Regelungen zur Hinterbliebenenversorgung in Form von Witwen- und Waisenrenten- ansprüchen. Ein Anspruch auf Witwenrente ist in speziell geregelten Sonderfällen ausgeschlossen. Schlussendlich sind in den Versorgungs- zusagen Anrechnungstatbestände marktüblich geregelt. Im Fall einer dauernden Arbeitsunfähigkeit (Invalidität) wird jeweils die Dienstzeit bis zum Ende der laufenden Bestellperiode für die Berechnung der Versorgung zugrunde gelegt. In der folgenden Tabelle sind der Dienstzeitaufwand und die Defined Benefit Obligation für jedes Vorstandsmitglied dargestellt: Dienstzeitaufwand (Service Costs) 2010 € Defined Benefit Obligation (DBO) 31.12.2010 € René Obermann 575 170 5 358 169 Dr. Manfred Balz 282 982 613 412 Reinhard Clemens 367 252 1 232 442 Niek Jan van Damme 275 534 465 141 Timotheus Höttges 260 901 1 307 754 Guido Kerkhoff 273 876 431 504 Edward R. Kozel 146 567 146 567 Thomas Sattelberger 875 447 4 751 293 Im Rahmen der Regelungen der neuen betrieblichen Altersversorgung wurden Guido Kerkhoff und Niek Jan van Damme 290 000 € als jährlicher Beitrag dem Versorgungskonto gutgeschrieben, während die Beiträge für Dr. Manfred Balz 270 000 € und für Edward R. Kozel 250 000 € betrugen. Der aus der betrieblichen Altersversorgung resultierende Pensionsaufwand wird durch die Angabe der Service Costs dargestellt. Die in 2010 vorge- nommenen Zuführungen zu den Pensionsrückstellungen betrugen 3,6 Mio. € (2009: 4,1 Mio. €). In diesem Betrag sind Dienstzeitaufwendungen (Service Costs) in Höhe von 3,1 Mio. € (2009: 3,6 Mio. €) und Zinsaufwendungen (Interest Costs) in Höhe von 0,5 Mio. € (2009: 0,5 Mio. €) enthalten. 217Der Konzernabschluss Konzern-Anhang