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Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2010

Wir bauen die Netze und Prozesse für die Gigabit­Gesellschaft. Netze betreiben kann unter den richtigen Rahmenbedingungen ein attraktives Geschäft bleiben. Darum planen wir, weiter in den Breitbandausbau in Festnetz und Mobilfunk zu investieren, benötigen dafür aber eine moderne Regulierung und ein investitionsfreundliches Umfeld. Bereits im vergangenen Jahr haben wir in Deutschland bei ersten Pilotkunden Glasfaser­ verbindungen bis in die Wohnung verlegt – mit Geschwindigkeiten von bis zu einem Gigabit pro Sekunde. 2011 startet der landesweite Ausbau. Gleichzeitig haben wir 2010 zusätzliche Mobilfunk­Frequenzen erworben, etwa in Deutschland, Österreich und in den Niederlanden. In Deutschland haben wir als erster Netzbetreiber eine LTE­Mobilfunk­Station in Betrieb genommen. Damit verbessern wir die Breitbandversorgung in ländlichen Gebieten. In den USA bieten wir unseren Kunden mit dem Standard HSPA+ das größte und derzeit schnellste Mobilfunknetz. Wir vernetzen das Leben unserer Kunden vom Handy bis zum Fernseher. Die größten Wachstumschancen sehen wir beim mobilen Internet. Hier erwarten wir im Jahr 2015 rund zehn Milliarden Euro Umsatz. Treiber dieser Entwicklung sind attraktive internetfähige Mobilfunk­Geräte und dazu passende Anwendungen. In den USA nutzen bereits mehr als acht Millionen unserer Kunden diese so genannten Smartphones. Entsprechend stiegen im ver­ gangenen Jahr auch unsere weltweiten Umsätze mit dem mobilen Internet um fast 30 Prozent auf 4,4 Milliarden Euro. Ein weiterer wichtiger Baustein unserer Strategie ist das europäische Fernsehgeschäft: In Deutschland haben sich bis Ende 2010 mehr als 1,5 Millionen Kunden für Entertain entschieden, in Süd­ und Osteuropa nutzen insgesamt bereits 2,3 Millionen Kunden unsere TV­Angebote. Wir sorgen mit führenden ICT­Lösungen für die Vernetzung der Arbeitswelt. T­Systems konnte 2010 den Umsatz mit Kunden außerhalb des Konzerns erneut steigern und hat eine Reihe von Großaufträgen gewonnen, etwa mit der Deutschen Post oder E.ON. Immer wichtiger werden dabei so genannte Cloud Services, also die Miete von Infrastruktur, Software und Bandbreiten zu definierten Service­Konditionen. Gleichzeitig positioniert sich T­Systems mit intelligenten Netzlösungen für die Branchen Energie, Gesundheit, Automobil und Mediendistribution. Mit Continental haben wir zur CeBIT 2010 ein Infotainment­System für das vernetzte Auto vorgestellt. Und T­Systems kooperiert unter anderem mit ABB bei der Entwicklung von intelligenten Stromnetzen. Wir nutzen unseren Vorsprung auf integrierten Märkten. Mit dem Eintrag der Telekom Deutschland GmbH in das Handelsregister Ende März 2010 ist die Zusammenführung des deutschen Mobilfunk­ und Festnetz­Geschäfts rechtlich vollzogen. Wir können nun unsere Mobilfunk­ und Festnetzkunden aus einer Hand bedienen und so zusätzliche Umsätze erzielen, den Service weiter verbessern und Synergien heben. Die Integration von Fest­ netz und Mobilfunk ist für uns auch Vorbild für andere Märkte. So sind nach Ungarn im vergangenen Jahr auch Kroatien und die Slowakei diesen Weg gegangen – weitere könnten folgen. Wir verbessern die Performance im Mobilfunk. Nach dem erfolgreichen Start des Joint Venture „Everything Everywhere“ in Großbritannien liegt unser Augenmerk in diesem Handlungsfeld vor allem auf dem US­amerikanischen Markt. Ende Januar 2011 haben wir die neue Strategie für T­Mobile USA vorgestellt: Bis 2014 wollen wir beim Umsatz um drei Milliarden US­Dollar zulegen. Dabei helfen uns ein hochleistungsfähiges Mobilfunknetz und eine attraktive Endgeräte­Auswahl von Smartphones und Tablet­Computern. Wir haben strategisch die Weichen gestellt, um wieder zu wachsen. Schließlich konnten wir in Polen einen jahrelangen Rechtsstreit gütlich beenden. Die Einigung sichert uns das vollständige Eigentumsrecht an PTC, damit besitzen wir eine starke Mobilfunk­Tochter im wichtigen polnischen Markt. 16