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Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2010

– Die Beteiligung an Frequenzauktionen für die vierte Mobilfunk­Generation in Deutschland und in weiteren europäischen Ländern. – Die Budget­ und Mittelfristplanung sowie die Ausschüttungspolitik des Konzerns. – Die Begleitung der Personalbedarfs­ und ­bestandsentwicklung sowie die qualitative Personalplanung. – Die Erörterung der Risikosituation des Konzerns und der Compliance im Konzern. – Die Beratung der Ergebnisse der nach den Regeln der International Financial Reporting Standards (IFRS) regelmäßig durchzuführenden Impairment­Tests sowie die Prüfung der Bilanzansätze der immateriellen Vermögensgegenstände nach deutschem Handelsrecht. – Die Umsetzung der durch das Gesetz zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung (VorstAG) geänderten Rechtslage in den vertraglichen Regelungen für die Mitglieder des Vorstands. – Die kontinuierliche Begleitung der Aufarbeitung der Datenmissbrauchsaffäre und der Schutz der Betroffenen. – Die Corporate Governance unter besonderer Berücksichtigung der Empfehlungen und Anregungen des Deutschen Corporate Governance Kodex. – Die Erörterung der Entwicklung des Beteiligungsportfolios des Konzerns. – Die Deregistrierung der Aktie der Deutschen Telekom AG von der New Yorker Börse sowie der Börse in Tokio. – Die Vorbereitung des Vorschlags des Aufsichtsrats an die Hauptversammlung 2011 zur Bestellung des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2011. Der Aufsichtsrat und sein Prüfungsausschuss haben insbesondere überwacht, dass der Vorstand rechtmäßig gehandelt und u.a. durch eine konzernweit eingerichtete Compliance­Organisation für die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen und der unternehmensinternen Regelungen und Richtlinien gesorgt hat. Der Aufsichtsrat und der Prüfungsausschuss unterstützen den weiteren Ausbau dieser Organisation durch den Vorstand. Der Aufsichtsrat hat sich zudem regelmäßig vom Vorstand über das vom Vorstand eingerichtete konzernweite Risikomanagement und konzernweite Risikocontrolling berichten lassen. Der Auf­ sichtsrat ist aufgrund seiner Prüfungen, die Erörterungen mit den Abschlussprüfern einschlossen, zu der Einschätzung gelangt, dass das interne Kontroll­ und Risikomanagementsystem sowie das konzernweite Risikocontrolling wirksam und funktionsfähig sind. Organisation der Aufsichtsratsarbeit. Der Aufsichtsrat hat zur Steigerung der Effizienz seiner Arbeit und unter Berücksichtigung der spezifischen Anforderungen an den Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG folgende Ausschüsse gebildet, die jeweils paritätisch besetzt sind. Der Präsidialausschuss ist für die Vorbereitungen der Sitzungen und wesentliche Entscheidungen des Aufsichtsrats sowie für die Vorbereitung der Vorstandspersonalia zuständig. Mitglieder: Prof. Dr. Ulrich Lehner (Vorsitzender), Jörg Asmussen, Waltraud Litzenberger, Lothar Schröder. Der Finanzausschuss behandelt komplexe finanzwirtschaftliche und betriebswirtschaftliche Unternehmensvorgänge, die ihm vom Aufsichtsratsvorsitzenden oder vom Aufsichtsrat zur Prüfung und Beratung zugewiesen werden. Mitglieder: Prof.h.c. (CHN) Dr.­Ing.E.h.Dr. Ulrich Middelmann (Vorsitzender seit 5. Juli 2010), Hermann Josef Becker, Dr. Wulf H. Bernotat (seit 5. Juli 2010), Monika Brandl (seit 5. Juli 2010), Hans Martin Bury (bis 5. Juli 2010), Lawrence H. Guffey (bis 5. Juli 2010), Lothar Holzwarth, Waltraud Litzenberger (bis 5. Juli 2010), Dr. Ulrich Schröder (seit 5. Juli 2010) und Dr.h.c. Bernhard Walter (Vorsitzender bis 5. Juli 2010). Der Prüfungsausschuss behandelt u.a. die Themen, für welche das deutsche Recht und der Deutsche Corporate Governance Kodex Zuständigkeiten für den Prüfungsausschuss vorsehen. Hierzu gehören insbesondere die Überwachung der Rechnungs­ legung sowie die Überwachung der Wirksamkeit des internen Kontrollsystems, des Risikomanagementsystems und des internen Revisionssystems. Darüber hinaus befasst sich der Prüfungsausschuss mit der Abschlussprüfung, hier insbesondere mit der Unabhängigkeit des Abschlussprüfers und der vom Abschlussprüfer zusätzlich erbrachten Leistungen, der Compliance und dem Datenschutz. Der Prüfungsausschuss behandelte ferner bis zum Wirksamwerden der Deregistrierung von der New Yorker Börse alle Aufgaben, die einem Audit Committee nach geltendem US­Recht für börsennotierte Unternehmen mit Sitz außerhalb der USA zugewiesen sind. 26