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Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2010

In die Aufsichtsratsarbeit werden im Rahmen der bestehenden gesetzlichen Möglichkeiten moderne Kommunikationsmedien einbezogen, um im Interesse des Unternehmens eine zügige Befassung und ggf. Beschluss­ fassung des Aufsichtsratsgremiums zu gewährleisten. Der Aufsichtsratsvorsitzende koordiniert die Arbeit im Aufsichtsrat und leitet dessen Sitzungen. Er steht über die organisatorischen Aufgaben im Aufsichtsrat hinaus mit dem Vorstandsvorsitzenden und dem Vorstand insgesamt in regelmäßigem Kontakt, um sich über die Strategie, die Geschäftsentwicklung, das Risikomanagement des Unternehmens und die Maßnahmen des Managements zu informieren und sich mit dem Vorstand auszutauschen. In diesem Rahmen wird der Aufsichtsratsvor­ sitzende vom Vorstandsvorsitzenden über alle Ereignisse informiert, die für die Lage, die Entwicklung sowie die Leitung des Unternehmens von wesentlicher Bedeutung sind. Weitere Angaben zu den Aufsichts­ ratsmitgliedern einschließlich ihrer Aufsichtsratsmandate bei anderen Gesellschaften sind auf den Seiten 226–227 des Geschäftsberichts zu finden. Vermeidung von Interessenkonflikten. Interessenkonflikte von Vorstands­ bzw. Aufsichtsratsmitgliedern werden dem Aufsichtsrat unverzüglich offengelegt. Die Übernahme von Tätigkeiten von Vorstandsmitgliedern, die nicht zur Wahrnehmung des Vorstandsmandats gehören, unterliegt der Zustimmung des Präsidialausschusses des Aufsichtsrats. Risiko- und Chancenmanagement. Der Umgang mit Chancen und Risiken, die im Zusammenhang mit der Geschäftstätigkeit des Unternehmens ent­ stehen, ist für Vorstand und Aufsichtsrat von grundsätzlicher Bedeutung für eine professionelle Unternehmensführung. Der Vorstand wird von dem im Konzern eingerichteten Risikomanagement regelmäßig über die Risiken sowie deren Entwicklung informiert. Er berichtet seinerseits über die Risikolage und das Risikomanagement­System an den Aufsichtsrat. Das Risikomanagement­System der Deutschen Telekom wird von den Abschlussprüfern und der internen Revision geprüft und von der Gesell­ schaft kontinuierlich weiterentwickelt. Der Prüfungsausschuss befasst sich mit dem Risikomanagement inklusive der Überwachung der Wirksamkeit des internen Risikomanagementsystems. Das Risikomanagement umfasst neben finanziellen Risiken u. a. auch Reputationsrisiken. Weitere Ausführungen finden sich im Konzernlagebericht unter dem Kapitel „Risiko­ und Chancenmanagement“ auf den Seiten 112–122 des Geschäftsberichts. Compliance. Die Deutsche Telekom verfügt über eine konzernweite Compliance­Organisation, die kontinuierlich ausgebaut wird ( veröffent­ licht auch im Corporate Responsibility­Bericht 2010 unter www.cr­bericht. telekom.de). Dabei wurde zunächst ein Compliance Committee einge­ richtet, das den Vorstand dabei unterstützt, die notwendigen Strukturen für ein funktionsfähiges Compliance Management einzurichten und weiter­ zuentwickeln. Mitglieder des Compliance Committees sind erfahrene Führungskräfte der Bereiche Compliance, Recht, Datenschutz, Konzern­ revision, Konzernsicherheit und Personal. Der vom Vorstand ernannte Chief Compliance Officer hat den Vorsitz im Compliance Committee. Er berichtet an den Konzernvorstand sowie direkt an den Prüfungsausschuss und den Aufsichtsrat. In den strategischen Geschäftsfeldern wurde jeweils ein Compliance Officer benannt. Je nach Größe und Risikosituation existieren Compliance­Beauftragte/­Ansprechpartner in den Geschäftseinheiten. Durch die Bündelung der Compliance­Aktivitäten im Vorstandsbereich Datenschutz, Recht und Compliance wird die Bedeutung der Compliance­ Thematik weiterhin hervorgehoben. Als Teil des Compliance­Programms gibt es den Code of Conduct sowie den Ethikkodex. Der Code of Conduct ist ein Verhaltenskodex, in dem ver­ bindlich festgelegt ist, wie ein an Werten orientiertes und rechtskonformes Verhalten im Geschäftsalltag von den Mitarbeitern und dem Management gelebt werden soll. Der Ethikkodex gilt für die Mitglieder des Konzernvor­ stands und Personen, die eine besondere Verantwortung für die Finanz­ berichterstattung tragen. Er verpflichtet zu Redlichkeit, Integrität, Transparenz und ethischem Verhalten und wird von den betroffenen Personen einmal im Jahr durch Unterzeichnung explizit anerkannt. Der Code of Conduct sowie der Ethikkodex sind auf der Internetseite der Deutschen Telekom (www.telekom.com) veröffentlicht. Weitere Einzelheiten zum Compliance­Programm sind auf der Internetseite der Deutschen Telekom (www.telekom.com/compliance) veröffentlicht. Internes Kontrollsystem der Finanzberichterstattung. Die Deutsche Telekom hat einen Prozess zur systematischen Bewertung der Effektivität des Internen Kontrollsystems der Finanzberichterstattung implementiert. Die konzernweite Funktionsfähigkeit wurde für das Geschäftsjahr 2010 erneut nachgewiesen. Der Prüfungsausschuss nimmt für den Aufsichtsrat die Aufgabe der Überwachung der Rechnungslegungs­ und Finanzbericht­ erstattungsprozesse wahr. Das Interne Kontrollsystem der Finanzbericht­ erstattung wird kontinuierlich weiterentwickelt und von der Internen Revision und von den Abschlussprüfern unabhängig voneinander geprüft. 34