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Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2010

Seit 2009 erstmalig bestellte Vorstandsmitglieder erhalten eine beitrags­ orientierte Versorgungszusage in Form eines Einmalkapitals im Ver­ sorgungsfall. Für jedes abgeleistete Dienstjahr wird dem Vorstandsmitglied ein Beitrag auf einem Versorgungskonto gutgeschrieben, welches mit einer marktüblichen Verzinsung hinterlegt ist. Die Zuführung des jährlichen Beitrags erfolgt nicht liquiditätswirksam. Der Liquiditätsabfluss entsteht erst mit Eintritt des Versorgungsfalls. Der Versorgungsfall tritt grundsätz­ lich mit dem vollendeten 62. Lebensjahr ein. Die Höhe des jährlich bereit­ zustellenden Beitrags wird individualisiert und entkoppelt von anderen Vergütungsbestandteilen vorgenommen. Bei der exakten Festlegung des Beitrags erfolgt eine Orientierung an Unternehmen gleicher Größenord­ nung, die einen angemessenen Vergleichsmaßstab darstellen und die ebenfalls eine beitragsorientierte Versorgungszusage anbieten. Leistungen Dritter für die Vorstandstätigkeit werden nicht gezahlt. Darüber hinaus sind die Grundzüge des Vergütungssystems sowie die konkrete Ausgestaltung der Vergütungsbestandteile mit langfristiger Anreizwirkung und Risikocharakter im Anhang zum Konzernabschluss und zwar auf den Seiten 213–220 des Geschäftsberichts unter der Überschrift „Vergütung von Vorstand und Aufsichtsrat“ sowie im Internet ( www.telekom.com) unter dem Pfad: Investor Relations/Corporate Governance/Incentive­Pläne, dargestellt. Diese im Konzern­Anhang gemachten Angaben sind integraler Bestandteil dieses Corporate Gover­ nance­Berichts. Bericht über die Vergütung des Aufsichtsrats. Die Vergütung des Aufsichtsrats ist in § 13 der Satzung festgelegt. Sie wurde auf der Hauptversammlung am 3. Mai 2010 neu geregelt. Die Vergütung soll der Verantwortung und dem Tätigkeitsumfang der Auf­ sichtsratsmitglieder sowie der wirtschaftlichen Lage und dem Erfolg des Unternehmens Rechnung tragen. Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten neben einer festen eine erfolgsorientierte Vergütung mit langfristiger Anreizwirkung, die sich an der Entwicklung des Konzernüberschusses je Aktie orientiert. Der Vorsitz und der stellvertretende Vorsitz im Aufsichtsrat sowie der Vorsitz und die Mitgliedschaft in den Ausschüssen werden bei der Aufsichtsratsvergütung berücksichtigt. Die Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder ist im Anhang des Konzern­ abschlusses entsprechend den gesetzlichen Vorgaben aufgeteilt nach Bestandteilen individualisiert ausgewiesen und zwar auf den Seiten 213–220 des Geschäftsberichts unter der Überschrift „Vergütung von Vorstand und Aufsichtsrat“. Diese im Konzern­Anhang gemachten Angaben sind zugleich integraler Bestandteil dieses Corporate Governance­Berichts. Darüber hinaus wurden vom Unternehmen an die Mitglieder des Aufsichts­ rats keine Vergütungen gezahlt oder Vorteile für persönliche erbrachte Leistungen, insbesondere Beratungs­ und Vermittlungsleistungen, gewährt. Für seine Tätigkeit als Vorsitzender des Datenschutzbeirats hat Herr Lothar Schröder Sitzungsgeld erhalten. Aktienbesitz von Mitgliedern des Vorstands und des Aufsichtsrats. Der direkte oder indirekte Besitz von Aktien der Gesellschaft oder sich darauf beziehender Finanzinstrumente von Vorstands­ und Aufsichtsrats­ mitgliedern übersteigt insgesamt nicht 1% der von der Gesellschaft ausgegebenen Aktien. Wertpapierorientierte Anreizsysteme. Konkrete Angaben zu den wertpapierorientierten Anreizsystemen der Gesellschaft finden sich im Anhang zum Konzernabschluss und zwar auf den Seiten 200–203 des Geschäftsberichts unter der Überschrift „Mid­Term Incentive Pläne (MTIP)/„Phantom­Share“ Plan/Aktienorientierte Vergütungssysteme“ sowie auf den Seiten 213–220 des Geschäfts­ berichts unter der Überschrift „Vergütung von Vorstand und Aufsichtsrat“. Diese im Konzern­Anhang gemachten Angaben sind zugleich integraler Bestandteil dieses Corporate Governance­Berichts. Bonn, den 23. Februar 2011 Aufsichtsrat und Vorstand 37An unsere Aktionäre Corporate Governance­Bericht