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Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2010

Der europäische Leitindex Euro STOXX 50® verlor auf Total Return­Basis 2,8% (Aktienkursperformance plus Dividende). Hier bremste deutlich die Schuldenkrise mehrerer Euroländer, die vor allem die Kursentwicklung bei Banken nachhaltig belastete. Bankaktien sind im europäischen Leitindex verhältnismäßig stark vertreten. Die wichtigsten US­amerikanischen Indizes beendeten das Jahr 2010 mit guten Zugewinnen, wenngleich die Befürchtungen vor einem erneuten Abrutschen der US­Konjunktur, dem sog. Double­Dip, sowie die anhaltend hohen Arbeitslosenzahlen im Jahresverlauf immer wieder für Rücksetzer sorgten. Der Dow Jones Industrial Index gewann insgesamt 11%, der S&P­500 stieg um 12,8%, die NASDAQ legte 16,9% zu. Der japanische Nikkei musste auf Jahressicht ein Minus von 3% verbuchen. Hier belastete die Stärke der Landeswährung Yen, durch die insbesondere exportorientierte Unternehmen, die die Wirtschaft des asiatischen Landes dominieren, unter Druck gerieten. Entwicklung der T­Aktie. Die T­Aktie verzeichnete auf Jahressicht einen stabilen Aktienkurs. Das Jahreshoch wurde direkt zu Jahresbeginn bei 10,60 € verbucht, das Tief wurde im Mai bei 8,55 € aufgrund der Dividendenausschüttung ver­ zeichnet. Auf Total Shareholder Return­Basis (Aktienkursperformance plus Dividende) gewann die Aktie im Jahresverlauf 2% und ging bei einem Kurs von 9,66 € aus dem Handel. Zu überzeugen vermochte die Deutsche Telekom innerhalb des Telekom­ munikationssektors mit ihrer neuen Ausschüttungspolitik: Demnach wird das Unternehmen in den drei Jahren bis 2012 über 10 Mrd. € an ihre Aktionäre ausschütten, davon jährlich mindestens 3 Mrd. € als Dividende. Als erster DAX­Konzern kommuniziert die Deutsche Telekom damit eine Mindestdividende für drei Jahre in Kombination mit einem Aktienrückkauf in Höhe von bis zu 1,2 Mrd.€. Die Realisierung dieser Strategie steht unter dem Vorbehalt, dass für das jeweilige Geschäftsjahr ein entsprechender Bilanzgewinn im handelsrechtlichen Einzelabschluss der Deutschen Telekom AG ausgewiesen werden kann und die für den Aktienrückkauf erforderliche Fähigkeit zur Rücklagenbildung besteht. Voraussetzung ist darüber hinaus, dass die zuständigen Organe unter Berücksichtigung der jeweils aktuellen Situation der Gesellschaft entsprechende Beschlüsse fassen. Am 3. Dezember 2010 wurde der vom Vorstand am 27. Juli 2010 beschlos­ sene Aktienrückkauf abgeschlossen. Der Aktienrückkauf fand im Rahmen der oben erwähnten neuen Ausschüttungspolitik der Deutschen Telekom statt. Insgesamt wurden rund 40 Mio. Aktien mit einem auf sie entfallenden anteiligen Betrag des Grundkapitals von rund 102,40 Mio.€ über die Börse zurückgekauft. Dies entspricht ca. 0,9 % des Grundkapitals. Der Rückkauf erfolgte zu einem durchschnittlichen Preis von 9,9998 €. Der Gesamtrückkaufswert beträgt rund 400 Mio.€. Die vorgelegten Quartalszahlen konnten die Erwartungen erfüllen, ins­ besondere in Bezug auf das Deutschlandgeschäft. Delisting der American Depositary Shares von der New Yorker Börse. Am 21. Juni 2010 trat nach Handelsschluss das Delisting der American Depositary Shares (ADS) der Deutschen Telekom von der New Yorker Börse (NYSE) in Kraft. Des Weiteren beendete die DeutscheTelekom ihre Berichtspflicht gegenüber der amerikanischen Securities and Exchange Commission (SEC). Der Konzernvorstand fasste den Beschluss auf seiner Sitzung am 20. April 2010. US­Anleger im Besitz von Stammaktien der Deutschen Telekom waren von dem Delisting nicht betroffen. ADS des Level III unserer ADS­Inhaber in den USA wurden mithilfe unserer Depotbank Deutsche Bank in ein gefördertes „Level I“­ADS­Programm überführt, was einen Aktienhandel „over the counter“ ermöglicht. Das wesentliche Ziel des Delisting und der Deregistrierung war, die Prozesse der Finanzberichterstattung innerhalb des Unternehmens zu vereinfachen und Kosten einzusparen. Die Deutsche Telekom verpflichtet sich jedoch weiterhin zu höchster Transparenz und Einhaltung der Corporate Gover­ nance­Standards bei der Finanzberichterstattung. Das Unternehmen wird auch künftig den offenen und direkten Dialog mit seinen US­Investoren intensiv pflegen. Aktienbesitz von Mitgliedern des Vorstands und des Aufsichtsrats. Insgesamt wurden im Jahr 2010 knapp 160 000 Aktien der Deutschen Telekom von Mitgliedern des Vorstands und Aufsichtsrats gekauft. Der direkte oder indirekte Besitz von Aktien der Gesellschaft oder sich darauf beziehender Finanzinstrumente von Vorstands­ und Aufsichts­ ratsmitgliedern übersteigt insgesamt nicht 1% der von der Gesellschaft ausgegebenen Aktien. Dividende. Vorstand und Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG schlagen der diesjährigen Hauptversammlung am 12. Mai 2011 die Ausschüttung einer Dividende von 0,70 € je dividendenberechtigter Aktie vor. 39An unsere Aktionäre Die T­Aktie