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Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2010

Der Aufsichtsrat hat am 24. Februar 2010 beschlossen, die Führungs­ struktur der beiden bisherigen operativen Segmente Süd­ und Osteuropa und Europa neu auszurichten: Am 1. April 2010 wurden die beiden operativen Segmente zum neuen operativen Segment Europa zusammen­ gelegt. Somit berichten wir seit dem 1. April 2010 die vier folgenden operativen Segmente: – Deutschland, – Europa, – USA, – Systemgeschäft. Das Festnetz­Geschäft umfasst alles rund um die Sprach­ und Datenkom­ munikation durch Festnetz­ bzw. Breitbandtechnik. Dazu gehören sowohl der Vertrieb von Endgeräten und sonstiger Hardware als auch der Vertrieb der Dienste an Wiederverkäufer. Das Mobilfunk­Geschäft bietet Privat­ und Geschäftskunden mobile Sprach­ und Datendienste an. In Verbindung mit diesen Diensten verkaufen wir Mobilfunk­Geräte und andere Hardware. Darüber hinaus vertreiben wir T­Mobile Dienste auch an Wiederverkäufer sowie an Gesellschaften, die Netzleistungen einkaufen und selbstständig an Dritte vermarkten (Mobile Virtual Network Operator, MVNO). Bei den vier operativen Segmenten wird die Geschäftstätigkeit wie folgt aufgeteilt: bei drei Segmenten nach Regionen, bei einem Segment nach Kunden und Produkten. Das operative Segment Deutschland umfasst sämtliche Aktivitäten des Festnetz­ und Mobilfunk­Geschäfts in Deutschland. Darüber hinaus erbringt das operative Segment Deutschland Telekommunikationsvorleistungen für andere operative Segmente im Konzern. Das operative Segment Europa umfasst sämtliche Aktivitäten aus Fest­ netz­ und Mobilfunk­Geschäft der Landesgesellschaften in Griechenland, Rumänien, Ungarn, Polen, der Tschechischen Republik, Kroatien, den Niederlanden, der Slowakei, Österreich, Bulgarien, Albanien, EJR Maze­ donien und Montenegro sowie des Joint Venture in Großbritannien. Ebenso dazu gehört der Bereich International Carrier Sales and Services, der hauptsächlich Telekommunikationsvorleistungen für andere operative Segmente im Konzern erbringt. Das operative Segment USA umfasst sämtliche Mobilfunk­Aktivitäten auf dem US­amerikanischen Markt. Das operative Segment Systemgeschäft bündelt unter der Marke T­Systems das Geschäft für ICT­Produkte und ­Lösungen für große multinationale Unternehmen. Das operative Segment bietet seinen Kunden Informations­ und Kommunikationstechnik aus einer Hand. Für multinationale Konzerne und öffentliche Institutionen entwickelt und betreibt das operative Segment Infrastruktur­ und Branchenlösungen. Das Angebot reicht von Standard­ produkten über IP­basierte Hochleistungsnetze bis zur Realisierung kom­ pletter ICT­Lösungen. Die Konzernzentrale & Shared Services umfassen alle Konzerneinheiten, die nicht direkt einem der operativen Segmente zugeordnet sind. Die Konzernzentrale übernimmt die strategischen und segmentübergreifenden Steuerungsaufgaben. Die sog. Shared Services sind für alle sonstigen operativen Aufgaben zuständig, die nicht unmittelbar das Kerngeschäft der operativen Segmente betreffen. Zu den Shared Services zählen unter anderen neben Vivento, die dafür verantwortlich ist, im Rahmen des Perso­ nalumbaus Mitarbeitern neue Beschäftigungsmöglichkeiten zu vermitteln, der Bereich „Grundstücke und Gebäude“ und die DeTeFleetServices GmbH als Komplettanbieter von Fuhrparkmanagement und Mobilitätsleistungen. Des Weiteren umfassen die Konzernzentrale & Shared Services auch das Vorstandsressort Technologie und Innovation. Die Shared Services erbringen ihre Leistungen schwerpunktmäßig in Deutschland. Rechtliche Konzernstruktur. Die Deutsche Telekom AG, Bonn, ist das Mutterunternehmen des Deutsche Telekom Konzerns. Ihre Aktien werden neben Frankfurt am Main auch an anderen deutschen Börsen gehandelt. Hinsichtlich der Angaben des Grundkapitals gemäß § 289 Abs. 4 Nr. 1 HGB wird auf die Anmerkung 15 im Anhang verwiesen. Eigenkapital. Jede Aktie gewährt eine Stimme. Eingeschränkt sind diese Stimmrechte jedoch bei den eigenen Anteilen (per 31. Dezember 2010: rund 2 Mio. Stück) und den sog. Trust (Treuhänder)­Aktien (per 31. Dezember 2010: rund 19 Mio. Stück). Die Trust­Aktien stehen im Zusammenhang mit dem Erwerb von VoiceStream und Powertel im Jahr 2001. Im Rahmen dieser Akquisi­ tionen gab die Deutsche Telekom neue Aktien aus genehmigtem Kapital an Treuhänder aus, u.a. zugunsten von Inhabern von Optionsscheinen, Optionen und Umtauschrechten. Was die an Trusts ausgegebenen Aktien betrifft, verzichtet der jeweilige Treuhänder – solange der Trust besteht – auf Stimmrechte und Bezugsrechte sowie grundsätzlich auf Dividenden­ rechte. Die an die Trusts ausgegebenen Aktien können auf Weisung der Deutschen Telekom über die Börse verkauft werden, wenn die Berechtigten ihre Options­, Umtausch­ bzw. Wandlungsrechte nicht ausüben oder diese erlöschen. Der Veräußerungserlös fließt der Deutschen Telekom zu. 52