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Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2010

Konsolidierungskreisveränderungen. Die wesentlichen Tochterunternehmen der Deutschen Telekom AG werden im Konzern­Anhang im Abschnitt „Grundlagen und Methoden“ unter „Wesentliche Tochterunternehmen“ aufgeführt. Im Konzernabschluss der Deutschen Telekom werden neben der Deutschen Telekom AG 64 inländische und 177 ausländische Tochterunternehmen vollkonsolidiert (31. Dezember 2009: 62 und 182). Zusätzlich werden 13 assoziierte Unter­ nehmen (31. Dezember 2009: 12) und 5 Gemeinschaftsunternehmen (31. Dezember 2009: 5) nach der Equity­Methode einbezogen. Im Folgenden werden Unternehmenszusammenschlüsse und sonstige Unternehmenstransaktionen im Geschäftsjahr 2010 erläutert: Erwerb der STRATO. Die Deutsche Telekom unterzeichnete am 19. Novem­ ber 2009 einen Vertrag mit der Freenet AG zur Übernahme von 100% der Anteile an dem Webhosting­Anbieter STRATO AG und der STRATO Rechenzentrum AG (im Folgenden: STRATO). Am 1. Januar 2010 hat die Deutsche Telekom die Beherrschung über die STRATO erlangt. In Deutschland und Europa ist die STRATO­Gruppe der zweitgrößte Web­ hosting­Anbieter. Neben dem Hauptmarkt Deutschland ist sie auch in den Ländern Spanien, Niederlande, Frankreich, Großbritannien und Italien tätig. Anteilserwerb Firstgate (ClickandBuy). Die Deutsche Telekom hat am 23. März 2010 einen Vertrag mit den ehemaligen Anteilseignern zum Erwerb der ausstehenden Anteile an dem Internetzahlungsanbieter First­ gate unterzeichnet. Das Datum des Kontrollübergangs und damit der Zeitpunkt der erstmaligen Vollkonsolidierung war der 1. April 2010. Bereits seit 2006 war die Deutsche Telekom über ihr Venture Capital Unternehmen T­Venture an der durch die Marke ClickandBuy bekannten Firstgate mit 20,2% beteiligt. Joint Venture Everything Everywhere in Großbritannien. Die Deutsche Telekom AG und France Télécom S.A. haben mit Wirkung zum 1. April 2010 die Gesellschaften T­Mobile UK und Orange UK in ein Joint Venture mit dem Namen Everything Everywhere zusammengelegt. Beide Gesellschaften halten einen 50­prozentigen Anteil an der neuen Gesellschaft. Die Deutsche Telekom hat die T­Mobile UK in das neue Joint Venture eingebracht. Als Folge daraus wird das Joint Venture nun als Beteiligung an at equity bilan­ zierten Unternehmen in den Konzernabschluss einbezogen. Leitung und Kontrolle. Die Führungs­ und Kontrollstrukturen sowie das Vergütungssystem für Vorstand und Aufsichtsrat orientieren sich am langfristigen Erfolg des Konzerns und folgen insbesondere den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex. Die Geschäftsverteilung des Vorstands sieht acht Vorstandsbereiche vor. Fünf davon sind die zentralen Führungsbereiche: – Vorstandsvorsitzender und die Vorstandsressorts – Finanzen, – Personal, – Datenschutz, Recht und Compliance, – Technologie und Innovation. Zudem gibt es drei weitere segmentbezogene Vorstandsbereiche: – Deutschland, – Europa, – T­Systems. Veränderungen im Vorstand. Am 17. Dezember 2009 hat der Aufsichtsrat dem Wunsch von Hamid Akhavan entsprochen, sein Vorstandsmandat mit Wirkung zum 15. Februar 2010 niederzulegen. Der Aufsichtsrat der Deutschen Telekom hat am 29. Januar 2010 dem Vorschlag des Vorstands zugestimmt, die Zuständigkeiten für die bisherigen Aufgabenbereiche von Hamid Akhavan zunächst kommissarisch zu regeln. Dazu haben die Vor­ standsmitglieder Guido Kerkhoff und Reinhard Clemens kommissarisch die Aufgaben von Hamid Akhavan übernommen. Guido Kerkhoff war seit dem 15. Februar 2010 kommissarisch für das operative Segment Europa (Großbritannien, die Niederlande, Österreich, Polen und Tschechische Republik) sowie International Sales und Service zuständig. Reinhard Clemens übernahm ab diesem Zeitpunkt konzernübergreifend die Führung der restlichen Bereiche des Chief Operating Office (COO) wie Produkte & Innovation, Technik, IT und Einkauf – dies ebenfalls kommissarisch. Der Aufsichtsrat der Deutschen Telekom hat am 24. Februar 2010 dem Vorschlag des Vorstands zugestimmt, den Zuständigkeitsbereich von Guido Kerkhoff dauerhaft zu erweitern. Guido Kerkhoff verantwortet seit dem 1. April 2010 neben dem operativen Segment Süd­ und Osteuropa das operative Segment Europa. Das bisherige Vorstandsressort Chief Operating Office (COO) wurde entsprechend verändert. Seit dem 1. April 2010 sind diese beiden operativen Segmente zusammengeführt und werden unter dem Namen operatives Segment Europa fortgeführt. 55Zusammengefasster Lagebericht Konzernstruktur