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Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2010

In der Aufsichtsratssitzung am 2. Mai 2010 hat der Aufsichtsrat Edward R. Kozel mit Wirkung zum 3. Mai 2010 zum neuen Vorstand der Deutschen Telekom bestellt. Edward R. Kozel übernimmt als Vorstand Technologie und Innovation/Chief Technology and Innovation Officer (CTIO) und ver­ antwortet damit die Bereiche Technik, IT, Einkauf sowie Produkte & Innova­ tion für das Standardgeschäft (Privat­ und Geschäftskunden). Der Aufsichtsrat der Deutschen Telekom überwacht die Geschäftsführung des Vorstands und berät ihn. Er setzt sich aus 20 Mitgliedern zusammen, von denen 10 die Aktionäre und 10 die Arbeitnehmer vertreten. Die Bestellung und Abberufung von Mitgliedern des Vorstands erfolgt auf Grundlage der §§ 84, 85 AktG, § 31 MitbestG. Änderungen der Satzung richten sich nach den §§ 179, 133 AktG und § 18 der Satzung. Dabei ist der Aufsichtsrat gemäß § 21 der Satzung ermächtigt, die Satzung ohne Beschluss der Hauptversammlung an neue gesetzliche Vorschriften anzu­ passen, die für die Gesellschaft verbindlich werden, und Änderungen der Satzung zu beschließen, die nur die Fassung betreffen. Zusammensetzung des Vorstands zum 31. Dezember 2010. Mitglieder des Vorstands Ressort René Obermann Vorstandsvorsitzender (CEO)/USA Dr. Manfred Balz Datenschutz, Recht und Compliance Reinhard Clemens T­Systems Niek Jan van Damme Deutschland Timotheus Höttges Finanzen (CFO) Guido Kerkhoff Europa Edward R. Kozel Technologie und Innovation Thomas Sattelberger Personal Grundlagen der Vorstandsvergütung. Der Aufsichtsrat hat am 24. Feb­ ruar 2010 ein neues System zur Vergütung der Vorstandsmitglieder beschlossen. Umgesetzt wurden dabei die seit dem 5. August 2009 gelten­ den Regelungen des Gesetzes zur Angemessenheit der Vorstandsver­ gütung (VorstAG). Die Hauptversammlung der Deutschen Telekom AG vom 3. Mai 2010 billigte dieses neue System. Dienstverträge der Vorstände, die bereits vor Inkrafttreten des VorstAG bestanden haben, unterliegen gemäß den Gesetzesbegründungsmaterialien (Drucksache 16/13433) einem Bestandsschutz. Dennoch besteht für diese Vorstandsmitglieder die Möglichkeit, freiwillig in das neue Vergütungssystem zu wechseln. Für weitere Details zur Vorstandsvergütung und den Angaben nach § 314 Handelsgesetzbuch, dem Deutschen Rechnungslegungsstandard Nr. 17 (DRS 17) sowie die Angaben nach dem Deutschen Corporate Governance Kodex verweisen wir auf die Angabe 39 im Konzern­Anhang. Die Vergütung der Vorstandsmitglieder setzt sich aus verschiedenen Bestandteilen zusammen. Die Mitglieder des Vorstands haben auf Basis der mit ihnen geschlossenen Dienstverträge einen Anspruch auf: eine jährliche feste Vergütung, eine jährliche variable Erfolgsvergütung, eine langfristig ausgelegte variable Vergütungskomponente sowie Anspruch auf Nebenleistungen und auf Anwartschaften aus einer betrieblichen Pensionszusage. Der Aufsichtsrat legt die Struktur des Vergütungssystems für den Vorstand fest. Diese Struktur und die Angemessenheit der Ver­ gütung überprüft er regelmäßig. Die feste Vergütung ist bei allen Vorstandsmitgliedern gemäß den aktien­ rechtlichen Anforderungen unter Beachtung der marktüblichen Ver­ gütungen festgelegt. Es ist sichergestellt, dass die Vorstandsvergütung auf eine nachhaltige Unternehmensentwicklung ausgerichtet ist und im Neusystem die variablen Vergütungsbestandteile eine Bemessungs­ grundlage über mehrere Jahre haben. Der Aufsichtsrat kann zudem nach seinem pflichtgemäßen Ermessen außerordentliche Leistungen einzelner oder aller Vorstandsmitglieder in Form einer besonderen Erfolgstantieme vergüten. In markt­ und konzernüblicher Weise gewährt die Gesellschaft allen Mit­ gliedern des Vorstands aus ihren Vorstandsverträgen weitere Leistungen, die zum Teil als geldwerte Vorteile angesehen und entsprechend ver­ steuert werden; so vor allem die Überlassung eines Geschäftsfahrzeugs sowie die Gewährung von Unfallversicherungs­ und Haftpflichtschutz und Leistungen im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung. Nebentätigkeiten sind grundsätzlich genehmigungspflichtig. Die Über­ nahme von Management­ und Aufsichtsratsfunktionen in Konzern­ gesellschaften erfolgt grundsätzlich unentgeltlich. 56