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Deutsche Telekom - Das Geschäftsjahr 2010

EBIT. Das EBIT des Konzerns sank gegenüber dem Vorjahr um 0,5 Mrd. € auf 5,5 Mrd.€. Neben den bereits oben beschriebenen Effekten, die sich ins­ gesamt negativ auf das EBIT auswirkten, konnten gegenüber dem Vorjahr um 0,4 Mrd.€ geringere Abschreibungen diese Effekte zum Teil aus­ gleichen. Die planmäßigen Abschreibungen auf Sachanlagevermögen (Technische Anlagen und Maschinen) sanken hauptsächlich dadurch, dass Abschreibungen auf die Vermögenswerte der T­Mobile UK in diesem Jahr wegfielen bzw. ausgesetzt wurden. Daneben wurden im Vorjahr Wert­ minderungen auf Goodwill in Höhe von 2,3 Mrd.€ notwendig, während wir in 2010 zum Jahresende Wertminderungen auf Goodwill und Sach­ anlagevermögen von insgesamt 0,7 Mrd.€ als Ergebnis aus unseren jähr­ lichen Werthaltigkeitstests erfasst haben. Ergebnis vor Ertragsteuern. Das Ergebnis vor Ertragsteuern blieb gegenüber dem Vorjahr konstant bei 2,7 Mrd.€. Neben den bereits oben beschriebenen Effekten war das um 0,5 Mrd.€ verbesserte Finanzergebnis des Konzerns der Grund für diesen Anstieg. Neben Effekten aus der Veränderung des Ergebnisses aus Finanzinstrumenten lässt sich die deutliche Verbesserung des sonstigen Finanzergebnisses in Höhe von 0,6 Mrd.€ hauptsächlich auf geringere Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen und Verbindlich­ keiten (Zinsanteil) zurückführen. Konzernüberschuss. Wir steigerten im Geschäftsjahr 2010 den Konzernüberschuss gegenüber dem Vorjahr um 1,3 Mrd.€ auf 1,7 Mrd.€. Wesentliche Ursache war neben den bereits oben beschriebenen Effekten der um 0,8 Mrd.€ gegenüber 2009 gesunkene Ertragsteueraufwand. Das ist die Folge von den zum Teil gegenläufigen Effekten: Im Jahr 2010 wurden latente Steuern in Höhe von 0,5 Mrd.€ auf temporäre Differenzen und steuerliche Verlustvorträge im operativen Segment Europa aktiviert, da eine zukünftige Nutzung dieser temporären Differenzen und Verlustvorträge wahrscheinlich geworden ist. Gegenläufig wirkte eine griechische Sonderabgabe, die den Steuerauf­ wand des Konzerns im Berichtszeitraum ansteigen ließ. Zusätzlich erhöhte sich der Konzernüberschuss durch eine geringere Zurechnung des Über­ schusses an die Anteile anderer Gesellschafter in Höhe von 0,4 Mrd.€. Die Anteile anderer Gesellschaften beinhalten u.a. in Höhe von 0,2 Mrd.€ die oben erwähnten Wertminderungen am Jahresende. „Save for Service“-Programm. Das Programm „Save for Service“ hat in der ersten Phase von 2007 bis 2009 insgesamt 5,9 Mrd.€ Kosteneinsparungen realisiert. Nach diesem Erfolg haben wir uns auch für die Jahre 2010 bis 2012 mit konzernweiten Einsparungen in Höhe von weiteren 4,2 Mrd.€ ambitionierte Ziele gesetzt, um die Rentabilität zu steigern und unsere Servicequalität noch weiter zu verbessern. Wie bereits in den letzten Jahren haben wir auch in 2010 das Kosten­ senkungsziel von 2 Mrd.€ wieder deutlich übererfüllt. Die so freige­ wordenen Mittel konnten wir zum Teil zur Steigerung der Servicequalität einsetzen. Wesentliche Einsparhebel waren u.a.: – Steigerung der Produktions­ und Prozesseffizienz, – Reduktion von Kundenbeschwerden, – Verbesserte Einkaufskonditionen, – Standardisierung des Produktportfolios, – Shared Services im Bereich Finance. 70