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Deutsche Telekom AG - Konzern-Zwischenbericht - 1. Januar bis 31. März 2011

13Konzern-Zwischenlagebericht Konzernsteuerung. Die Konzernsteuerung berücksichtigt die Erwartungen der vier Stakeholder- gruppen der Deutschen Telekom (Aktionäre, Fremdkapitalgeber, Mitarbeiter und die sogenannten „Unternehmer im Unternehmen“) an den Konzern: −− Die Aktionäre erwarten eine angemessene und verlässliche Verzinsung auf das eingesetzte Kapital. −− Die Fremdkapitalgeber und Banken erwarten eine angemessene Verzin- sung und die Fähigkeit der Schuldenrückzahlung. −− Die Mitarbeiter erwarten nachhaltige und sichere Arbeitsplätze mit Perspektiven sowie eine sozialverträgliche Gestaltung des notwendigen Personalumbaus. −− Die „Unternehmer im Unternehmen“ erwarten ausreichend Investitions- mittel, um das zukünftige Geschäft zu gestalten und Produkte, Innova­ tionen und Services für die Kunden zu entwickeln. Die Konzernsteuerung zielt darauf ab, einen Ausgleich der unterschiedlichen Erwartungen und Interessen dieser Stakeholder sicherzustellen, damit ausrei- chend Mittel für Investitionen, einen sozialverträglichen Personalumbau, den Schuldenabbau und eine attraktive Dividendenpolitik zur Verfügung stehen. Finanzstrategie. Unsere 3-jährige Finanzstrategie der Jahre 2010 bis 2012. Aktionäre Fremdkapitalgeber Ausschüttungsstrategie 2010 bis 2012* − Jährliche Ausschüttung
 3,4 Mrd. € − Mindestdividende in Höhe von 0,70 €/Aktie
 − Aktienrückkäufe bis zu 1,2 Mrd. € über 3 Jahre Rating A-/BBB+ Relative Verschuldung 2 bis 2,5x Eigenkapitalquote 25 bis 35 % Gearing 0,8 bis 1,2 Liquiditätsreserve deckt Fälligkeiten der nächsten 24 Monate Nachhaltige Mitarbeiterorientierung − Beschäftigungssicherung − Qualifizierung- und Förderungsperspektiven − Zufriedenheit in der Arbeit − Sozialverträglicher Personalumbau Investitionsniveau für 2011 etwa 9 Mrd. € (vor etwaige Investitionen in Spektrum) Mitarbeiter „Unternehmer im Unternehmen“ Verbesserung um rund 150 Basispunkte bis 2012 ROCE * siehe Fußnote 2 auf Seite 45. Zusätzlich zu der auf drei Jahre festgesetzten Ausschüttungsstrategie 2010 bis 2012 planen wir nach Vollzug des Verkaufs der T-Mobile USA an AT&T von dem Erlös der Transaktion Aktienrückkäufe von erwarteten rund 5 Mrd. € (nach Gre- mienbeschlüssen und in gesetzlich zulässigem Rahmen) zu tätigen und unsere Netto-Finanzverbindlichkeiten um erwartete rund 13 Mrd. € zu reduzieren. Die Kapitalrendite (ROCE) ist für uns der wesentliche Maßstab für die Aus­ richtung aller operativen Maßnahmen auf die Steigerung des Konzernwerts. Unseres Erachtens spiegelt die Kapitalrendite die Erwartungen der oben beschriebenen Stakeholdergruppen am besten wider. Sie gibt an, welches Ergebnis ein Unternehmen im Verhältnis zum dafür eingesetzten Vermögen erwirtschaftet. Um die Kapitalrendite zu ermitteln wird das operative Ergebnis nach Abschreibungen und kalkulatorischer Steuern (entspricht dem Net Ope- rating Profit After Taxes; NOPAT) ins Verhältnis zum dafür notwendigen durch- schnittlich im Jahresverlauf gebundenen Vermögen (dies entspricht den Net Operating Assets; NOA) gesetzt. Unser Ziel ist es, die aus dem Kapitalmarkt abgeleiteten Renditevorgaben der Fremd- und Eigenkapitalgeber zu verdienen bzw. zu übertreffen und damit Wert zu schaffen. Maßstab für den Verzinsungs- anspruch ist der Kapitalkostensatz. Diesen ermitteln wir als gewichteten Durch- schnittskostensatz aus Eigen- und Fremdkapitalkosten (Weighted Average Cost of Capital; WACC).