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Deutsche Telekom AG - Konzern-Zwischenbericht - 1. Januar bis 31. März 2011

14 Geschäftsentwicklung des Konzerns. Aufgegebener Geschäftsbereich (operatives Segment USA). Die Deutsche Telekom AG und die AT&T haben am 20. März 2011 einen Vertrag über den Verkauf der T-Mobile USA an AT&T abgeschlossen, der noch nicht vollzogen ist. Die Gesellschaft T-Mobile USA wird als operatives Segment USA im Konzernabschluss der Deutschen Telekom ausgewiesen. Als Folge daraus wurde die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung rückwir- kend angepasst. Diese Anpassung wurde notwendig, da das operative Seg- ment USA aufgrund des oben genannten Vertrages im ersten Quartal 2011 als aufgegebener Geschäftsbereich im Konzernabschluss auszuweisen ist. Die Beiträge des operativen Segments USA sind somit nicht mehr in den einzel- nen Posten der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung enthalten. Stattdessen wird der Gewinn oder Verlust nach Steuern des operativen Segments USA in dem Posten „Ergebnis nach Steuern aus aufgegebenem Geschäftsbereich“ zusammengefasst einbezogen. Die Vermögenswerte und die in direktem Zu- sammenhang stehenden Schulden des operativen Segments USA werden in der Konzern-Bilanz als zur Veräußerung gehalten ausgewiesen. Weitergehende Erläuterungen hierzu finden sich im Konzern-Zwischenabschluss. Im Folgenden werden die Analysen von wesentlichen Finanzkennzahlen, die sich aus der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ableiten lassen, durch ent- sprechende Zwischensummen und Überleitungen so dargestellt, dass sowohl eine Abstimmung mit den in den Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung dar- gestellten Werten möglich, als auch eine Vergleichbarkeit mit in Vorperioden veröffentlichten Werten gegeben ist. Konsolidierungskreiseffekt. Joint Venture Everything Everywhere. Die Deutsche Telekom AG und France Télécom S.A. haben am 1. April 2010 T-Mobile UK und Orange UK in ein Joint Venture mit dem Namen Everything Everywhere eingebracht, an dem beide Gesellschaften jeweils einen 50-prozentigen Anteil halten. Infolge dieser Grün­ dung werden die Vermögenswerte und Schulden der T-Mobile UK ab dem 1. April 2010 nicht mehr in der Konzern-Bilanz ausgewiesen. Ebenso ist die Gewinn- und Verlustrechnung der T-Mobile UK ab dem 1. April 2010 nicht mehr in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung enthalten. In der Konzern-Bilanz wird das Joint Venture stattdessen als Beteiligung an at equity bilanzierten Un- ternehmen erfasst. Das (anteilige) Ergebnis des Joint Venture wird im Finanzer- gebnis in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung aufgeführt. Ausgewiesen wird das neue Joint Venture in unserem operativen Segment Europa. In den ersten drei Monaten des Vorjahres wurde die T-Mobile UK noch vollkon- solidiert, ihre Gewinn- und Verlustrechnung war somit noch in der Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung enthalten. Um die Vergleichbarkeit mit dem Vor­jahreszeitraum herzustellen, haben wir die Konzernwerte in der folgenden Tabelle entsprechend angepasst und die T-Mobile UK aus dem ersten Quartal 2010 eliminiert.   ohne T-Mobile UK mit T-Mobile UK Q1 2011  Mio. € Q1 2010 Mio. € Veränderung % Q1 2011  Mio. € Q1 2010 Mio. € Veränderung % Umsatz aus fortzuführenden und aufgegebenen Geschäftsbereichen 14 597 15 054 (3,0) 14 597 15 812 (7,7) Umsatz aus fortzuführenden Geschäftsbereichen 10 830 11 244 (3,7) 10 830 12 002 (9,8) EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) aus fortzuführenden und aufgegebenen Geschäftsbereichen 4 480 4 717 (5,0) 4 480 4 890 (8,4) EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) aus fortzuführenden Geschäftsbereichen 3 609 3 709 (2,7) 3 609 3 882 (7,0) Konzernüberschuss/(-fehlbetrag) 480 847 (43,3) 480 767 (37,4) Konzernüberschuss/(-fehlbetrag) (bereinigt um Sondereinflüsse) 701 966 (27,4) 701 891 (21,3) Free Cashflow (vor Ausschüttung, vor Investitionen in Spektrum und PTC- Transaktion) 1 061 1 432 (25,9) 1 061 1 439 (26,3) Cash Capex (2 120) (1 873) (13,2) (2 120) (1 934) (9,6)