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Deutsche Telekom AG - Konzern-Zwischenbericht - 1. Januar bis 31. März 2011

17Konzern-Zwischenlagebericht Unser operatives Segment Deutschland konnte trotz eines Umsatzrückgangs um 3,2 % ein um 3,7 % gestiegenes bereinigtes EBITDA erzielen. Wesentlichen Beitrag dazu leistete unser umfassendes Programm „Save for Service“ mit dem Ziel, besseren Service und ein effektiveres Kostenmanagement umzusetzen. Trotz der stark gestiegenen Aufwendungen für die Vermarktung von Smart- phones konnten wir im ersten Quartal 2011 durch verschiedene Maßnahmen in den Bereichen Technik, Vertrieb sowie durch die Optimierung der Servicepro- zesse eine weitere Reduzierung unserer operativen Kosten erreichen. Unser operatives Segment Europa erzielte im ersten Quartal 2011 ein bereinig­ tes EBITDA von 1,2 Mrd. €, was einer Reduzierung um 22,7 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Analog zur Entwicklung des Umsatzes, wirkte sich auch im bereinigten EBITDA der Konsolidierungskreiseffekt aus der Entkonsolidierung der T-Mobile UK wesentlich aus. Zusätzlich sank das bereinigte EBITDA infolge der Sondersteuer in Ungarn. Positive Wechselkurseffekte gegenüber dem Euro bei der Tschechischen Krone und dem Polnischen Zloty konnten negative Effekte aus den Währungen des Ungarischen Forint und der Kroatischen Kuna vollständig ausgleichen. Ohne diese vorgenannten Effekte sank das bereinigte EBITDA um 11,6 %. Der Umsatzrückgang konnte somit zum Teil durch Kosten- reduzierungen kompensiert werden. So haben wir beispielsweise durch eine gezielte Kundenansprache die Vertriebskosten deutlich reduziert. In unserem operativen Segment USA sank das bereinigte EBITDA im Berichts­ zeitraum gegenüber dem ersten Quartal 2010 um 13,6 % auf 0,9 Mrd. €. Neben dem bereits erläuterten Umsatzrückgang stiegen die operativen Kosten. Die Kostenerhöhung resultiert insbesondere aus Aufwendungen für die Sicherung des Kundenbestandes, höheren Ausgaben für Werbung sowie aus dem Aus- bau des 4G HSPA+ Netzwerks. Unser operatives Segment Systemgeschäft erzielte in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres ein bereinigtes EBITDA von 0,2 Mrd. €. Trotz Umsatz- steigerung gegenüber dem ersten Quartal 2010 (6,1 %) sank das bereinigte EBITDA um 3,6 %. Dieser Rückgang resultiert vor allem aus erhöhten Anfangs­ aufwendungen bei Neuverträgen. Einsparungen aus dem umfassenden Re- strukturierungs- und Effizienzprogramm „Save for Service“ haben die steigen- den Kosten nicht vollständig ausgleichen können. Beitrag der operativen Segmente zum Konzern EBITDA bereinigt. Q1  2011     Mio. € Anteil am   Konzern-  EBITDA  bereinigt  % Q1 2010 Mio. € Veränderung Mio. € Veränderung % Gesamtjahr 2010 Mio. € Deutschland 2 384 66,1 2 299 85 3,7 9 618 Europa 1 226 33,9 1 587 (361) (22,7) 5 748 USA 871 24,1 1 008 (137) (13,6) 4 156 Systemgeschäft 189 5,2 196 (7) (3,6) 948 Konzernzentrale & Shared Services (163) (4,5) (172) 9 5,2 (870) Überleitung (27) (0,7) (28) 1 3,6 (127) EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) im Konzern   (fortzuführende und aufgegebene Geschäftsbereiche) 4 480 124,1 4 890 (410) (8,4) 19 473 Aufgegebener Geschäftsbereich USA (871) (24,1) (1 008) 137 13,6 (4 156) Überleitung 0 0 0 0 0 2 EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) im Konzern   (fortzuführende Geschäftsbereiche) 3 609 100,0 3 882 (273) (7,0) 15 319