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Deutsche Telekom AG - Konzern-Zwischenbericht - 1. Januar bis 31. März 2011

20 Herleitung Brutto-Finanzverbindlichkeiten. 31.03.2011  Mio. € 31.12.2010 Mio. € Veränderung Mio. € Veränderung % 31.03.2010 Mio. € Finanzielle Verbindlichkeiten (kurzfristig) 9 766 11 689 (1 923) (16,5) 9 960 Finanzielle Verbindlichkeiten (langfristig) 38 040 38 857 (817) (2,1) 40 980 Finanzielle Verbindlichkeiten 47 806 50 546 (2 740) (5,4) 50 940 Zinsabgrenzungen (1 034) (1 195) 161 13,5 (1 161) Verpflichtungen aus Unternehmenstransaktionen (444) (1 566) 1 122 71,6 (1 391) Sonstige (486) (467) (19) (4,1) (514) Brutto-Finanzverbindlichkeiten 45 842 47 318 (1 476) (3,1) 47 874 Die zuvor beschriebene Umgliederung USA hat zur Folge, dass sich das Ver- mögen des Konzerns deutlich von den langfristigen Vermögenswerten (Redu- zierung um 32,3 %) zu den kurzfristigen Vermögenswerten (mehr als verdrei- facht) verschoben hat. Gleichzeitig reduzierten sich die langfristigen Schulden um 16,1 % während die kurzfristigen Schulden um 19,4 % stiegen. Insgesamt haben sich die Vermögenswerte um 4,6 Mrd. € und die Schulden um 4,2 Mrd. € verringert. In der folgenden Analyse wird auf die Umgliederung USA nicht gesondert eingegangen. Weitere Erläuterungen hierzu finden sich im Konzern-Zwischen- abschluss. Der Bestand an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten sank ge- genüber dem 31. Dezember 2010 um 1,1 Mrd. €. Detailinformationen zu dieser Veränderung sind der Konzern-Kapitalflussrechnung und den ausgewählten Er- läuterungen zur Konzern-Kapitalflussrechnung im Konzern-Zwischenabschluss zu entnehmen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forde- rungen sind um 0,4 Mrd. € gesunken. Neben einem operativen Rückgang, resul- tiert diese Reduzierung auch aus zum Jahresende stichtagsbedingt erhöhten Forderungen. Die übrigen kurzfristigen Vermögenswerte haben sich um 0,3 Mrd. € erhöht. Während sich die Vorräte, die Ertragsteuerforderungen und die finanziellen Vermögenswerte nur unwesentlich veränderten, stiegen die übrigen Vermö- genswerte um 0,4 Mrd. €. Dieser Anstieg ist hauptsächlich auf die Umsatz­ steuerdauervorauszahlungen des Konzerns zurückzuführen. Der Rückgang der immateriellen Vermögenswerte um 1,6 Mrd. € ist im We- sentlichen auf Währungskurseffekte zurückzuführen. Die Umgliederung USA erfolgte mit den Werten zum 20. März 2011, daher wirkten sich die Währungs- kurseffekte aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro in Höhe von 1,8 Mrd. € noch negativ auf diese Veränderung aus. Der Rückgang der Sachanlagen von 1,2 Mrd. € ist ebenfalls wesentlich durch Währungskurseffekte in Höhe von 0,4 Mrd. € beeinflusst. Daneben trugen Zugänge von 1,2 Mrd. € sowie Abschreibungen von 1,8 Mrd. € wesentlich zu dieser Entwicklung bei. Die Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen verringerten sich um 0,4 Mrd. €. Neben negativen Wechselkurseffekten in Höhe von 0,2 Mrd. € wirkten sich Dividendenausschüttungen in Höhe von 0,3 Mrd. € ebenfalls verringernd aus. Die kurzfristigen und langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten haben sich im Vergleich zum Jahresende um 2,6 Mrd. € verringert. Weitere Erläuterungen hierzu sind der untenstehenden Tabelle und den zugehörigen Erläuterungen zu entnehmen. Das Eigenkapital hat sich um 0,4 Mrd. € auf 42,6 Mrd. € reduziert. Die Ent- wicklung des kumulierten sonstigen Ergebnis mit 0,9 Mrd. € (im Wesentlichen aus Währungsumrechnungen ausländischer Geschäftsbetriebe) wirkten sich hierbei verringernd aus. Dagegen wirkten sich die versicherungsmathema- tischen Gewinne und Verluste aus Pensionsverpflichtungen (0,3 Mrd. €) und der Überschuss (0,6 Mrd. €) erhöhend aus.