Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

Deutsche Telekom AG - Konzern-Zwischenbericht - 1. Januar bis 31. März 2011

26 Unser Anteil am hiesigen Breitbandmarkt liegt auch am Ende des ersten Quar- tals 2011 stabil bei rund 46 %. Bei den Breitbandanschlüssen konnten wir im ersten Quartal 2011 rund 0,1 Mio. Neukunden gewinnen und lagen damit über dem Niveau des vierten Quartals des Vorjahres. Somit steigt die Gesamtzahl der Breitbandanschlüsse auf 12,1 Mio. Darin enthalten sind 0,4 Mio. Kunden, die VDSL nutzen, d. h. diese Kunden können im Netz mit einer Bandbreite von 25bis 50 Mbit/s surfen. Auch im ersten Quartalhaben sich fürunserTV-Angebot Entertain wieder mehr als 0,1 Mio. Menschen entschieden. Dadurch steigerten wir die Anzahl der Bestandskunden auf rund 1,3 Mio.   Überall mitten im Leben: Mobile Telefonie und Datenanwendungen. Im Vergleich zum Gesamtmarkt sind wir im ersten Quartal 2011 wieder die Nummer eins bezogen auf den Umsatz im Mobilfunk-Geschäft in Deutschland und konnten somit unseren Marktanteil weiter ausbauen. Unsere Strategie, den Fokus unseres Mobilfunk-Geschäfts auf werthaltige Vertragskunden auszurich- ten, ist erfolgreich. Die Zahl unserer Mobilfunk-Kunden sank im ersten Quartal um 0,3 % auf 34,6 Mio. gegenüber dem Jahresende 2010. Die Anzahl unserer Vertragskunden blieb aber im ersten Quartal 2011 nahezu stabil bei 17,2 Mio. gegenüber dem Jahresende. Gründe für diese Entwicklung sehen wir in unse­ rem umfassenden Angebot von attraktiven und innovativen Smartphones sowie in unseren Ende des Jahres 2010 neu eingeführten Tarife für Daten-nutzung und Telefonie. Durch die Umstellung der Ausbuchungssystematik der Prepaid- Kundenkarten war sowohl das Jahr 2010 als auch das erste Quartal 2011 nega- tiv beeinflusst. Privatkunden. Unser operatives Segment Deutschland richtet im Privatkundengeschäft den Fokus auf werthaltige Kunden aus. Diese Kunden erwerben Festnetz- Leistungen wie Internet und TV-Produkte (z. B. Entertain) sowie Mobilfunk- Leistungen mit integrierten Datenflatrates. Wir bieten unseren Kunden seit Anfang des Jahres einen Festnetz-Tarif (Call & Surf) mit mehr Bandbreite im gesamten Bundesgebiet zum einheitlichen Preis an. Im Mobilfunk haben wir den Leistungsinhalt der Verträge aufgewertet und bieten seit Ende des Jahres 2010 erstmalig einen Double-Play Einsteigertarif mit Daten- flat für das mobile Internet (Call & Surf Mobil) an. Im neuen Mobilfunk-Portfolio entwickelten sich vor allem die Tarife mit integrierten Datenflatrates für das mobile Internet (Call & Surf Mobil und Complete Mobil) besonders positiv. Durch die Umstellung der Ausbuchungssystematik der Prepaid-Karten ver- zeichnete das erste Quartal 2011 gegenüber dem Vorjahresquartal einen Teilnehmerrückgang. Geschäftskunden. Durch Vertriebskampagnen konnten die Anschlussverluste gegenüber dem Vorjahr weiter stabilisiert werden. Die Vertriebskampagnen zielen v. a. darauf ab, unsere Kunden von höherwertigeren Verbindungen (EthernetConnect) und IP-Netze (IntraSelect) zu überzeugen. Im Anschlussbereich wechseln die Kunden vermehrt von den reinen Sprach­ telefonie Anschlüssen zu Double- und Triple-Play- Produkten mit Flatrates für Telefonie, Internet und TV-Nutzung. Durch diesen Wechsel auf höherwertige Tarife konnten die Umsatzverluste weitestgehend ausgeglichen werden. Der Trend im Rahmen der Internetnutzung geht zu höheren Bandbreiten mit rundum Service. Bei unseren Produkten wie „Company Connect“ und „DSL Business Complete“ konnten die Zuwächse gesteigert werden. Mit diesen neuen Produkten wird mehr Leistung und höherwertiger Service verkauft. Hierdurch werden die Kunden gehalten bzw. zurückgewonnen. Für unsere Geschäftskunden haben wir im Februar 2011 ebenfalls ein neues Mobilfunk-Tarifportfolio eingeführt. Der Fokus auf Tarife mit integrierten Daten- flatrates für das mobile Internet konnte zum Teilnehmerwachstum gegenüber dem Vorjahresquartal beitragen. Wholesale. Die Anzahl unserer Teilnehmeranschlussleitungen (TAL) erhöhte sich gegen­ über dem Vorjahresquartal um 1,1 % auf nun 9,6 Mio. Dieses Vorleistungspro- dukt benötigen Netzinfrastrukturanbieter für ihren Kundenzugang. Die Anzahl unserer gebündelten Wholesale-Anschlüsse sank im ersten Quartal 2011 um 10,0 % auf 0,9 Mio. Wir gehen davon aus, dass dieser Trend auch in den kom- menden Jahren anhält. Grund dafür ist vor allem, dass unsere Mitbewerber, um ihr Angebot an ihre Endkunden zu optimieren, von gebündelten zu entbündel- ten Wholesale-Produkten (entbündelten Bitstromzugangs (IP-BSA)) wechseln. So verbuchten wir bei den entbündelten Angeboten einen Zuwachs von 10,0 % auf 1,1 Mio.