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Deutsche Telekom AG - Konzern-Zwischenbericht - 1. Januar bis 31. März 2011

28 Der Umsatzrückgang im Wholesale-Bereich resultierte größtenteils aus den Preissenkungen bei den Standleitungen für Sprache und Daten (digitale Fest- verbindungen) und bei den Terminierungsentgelten sowie aus dem mengen- bedingten Rückgang bei Interconnectionverbindungen. Dieser wurde teilweise kompensiert durch das Mengenwachstum bei den entbündelten Wholesale- Anschlüssen. Anfang 2011 fand eine Aufteilung im Kundensegment Digital Service statt. Die Aufteilung sieht Bereiche vor, die langfristig im Fokus liegen und Bereiche, die im Rahmen der Wachstumsstrategie nicht weiter verfolgt werden sollen, wo- raus letztlich der dargestellte Umsatzrückgang bei Digital Services resultiert. Teilweise kompensiert wurde diese Entwicklung vor allem durch ein Wachstum der Scout24-Gruppe und den Zuwächsen im Online Advertising sowie der Erstkonsolidierung der ClickandBuy. Die geringere Inanspruchnahme von Service-Rufnummern wie z. B. Auskunfts- dienste und die Benutzung der öffentlichen Telefone führte zu rückläufigen Umsätzen im Bereich Mehrwertdienste. EBITDA, bereinigtes EBITDA. Das Verhältnis unseres bereinigten EBITDA zum Gesamtumsatz – die bereinigte EBITDA-Marge – stieg um 2,6 Prozentpunkte auf 39,7 % gegenüber dem ersten Quartal des Vorjahres. Unser – um Sondereffekte bereinigtes – EBITDA stieg im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres trotz Umsatzrückgangs um 0,1 Mrd. € auf 2,4 Mrd. €. Der Sondereffekt im ersten Quartal 2011 resultiert aus der Bildung von Rückstellungen für Rechtstreitigkeiten. Einen Beitrag dazu leisteten unsere umfassenden Projekte für besseren Service und effektives Kostenmanagement durch „Save for Service“. Trotz der stark gestiegenen Aufwendungen für die Vermarktung von Smartphones konnten wir im ersten Quartal 2011 durch verschiedene Maßnahmen in den Bereichen Technik, Vertrieb sowie durch die Optimierung der Serviceprozesse eine weitere Reduzierung unserer operativen Kosten erreichen. Hierzu trugen unter anderem die Auflösung von Geschäftsbereichen, die im Rahmen des werthaltigen Wachstums nicht weiter verfolgt werden sollen und die Senkung der Herstellungskosten bei. EBIT. Unser Betriebsergebnis konnten wir um 0,1 Mrd. € gegenüber dem ersten Quartal 2011 auf 1,2 Mrd. € steigern. Erreichen konnten wir diese Steigerung – trotz erhöhter Abschreibungen – aufgrund der positiven EBITDA-Entwicklung. Cash Capex. Der Anstieg unseres Cash Capex im ersten Quartal 2011 gegenüber dem ersten Quartal des Vorjahres resultiert aus Investitionen Ende 2010, die erst in 2011 auszahlungswirksam geworden sind. In 2011 investieren wir vor allem in die Netzinfrastruktur der neuen Generation der Gigabit-Gesellschaft, in die Anbindung von hochbitratigen Basisstationen sowie ins Übertragungsnetz, um die neuen Mobilfunk-Zellen in Betrieb zu nehmen. Mitarbeiter. Zum Ende des ersten Quartals 2011 beschäftigten wir im operativen Segment Deutschland durchschnittlich 76 598 Mitarbeiter. Das macht uns zu einem der größten Arbeitgeber in Deutschland. Der Rückgang der Mitarbeiteranzahl ge­- genüber dem ersten Quartal 2010 lässt sich hauptsächlich auf unsere sozial­ verträglichen Maßnahmen im Personalum- und -abbau sowie konzerninterne Personalveränderungen zurückführen.