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Deutsche Telekom AG - Konzern-Zwischenbericht - 1. Januar bis 31. März 2011

34 Kroatien. Im ersten Quartal erzielten wir in Kroatien einen Umsatz von 256 Mio. €. Dies entspricht einem Rückgang um 4,1 %. Bereinigt um die negativen Wechselkurseffekte der Kroatischen Kuna gegenüber dem Euro betrug der Umsatzrückgang nur noch 2,5 %. Der Hauptgrund für den leicht rückläufigen operativen Umsatz war das Mobilfunk-Geschäft. Regulierungsbe- dingte Absenkungen der Terminierungsentgelte im Januar 2011 belasteten die Serviceumsätze. Geringere Umsätze bei den Datendiensten und den Visitoren minderten zusätzlich den Umsatz. Im Gegensatz dazu stiegen die operativen Umsätze des Festnetz-Geschäfts gegenüber der Vergleichsperiode an. Die positiven Beiträge aus den Umsätzen von Breitband und TV infolge starker Zu- wächse bei den Anschlüssen sowie die Umsätze aus dem ICT-Geschäft konn- ten die Umsatzrückgänge aus dem klassischen Festnetz überkompensieren. Niederlande. In den Niederlanden reduzierten sich die Umsätze im ersten Quartal 2011 gegenüber der Vorjahresperiode um 5,4 % auf 418 Mio. € im Wesentlichen aufgrund geringerer Serviceumsätze. Die dreimalige regulie- rungsbedingte Reduzierung der Terminierungsentgelte innerhalb der letzten neun Monate führte zu deutlichen Umsatzverlusten bei der Sprachtelefonie. Zudem belasteten die geringeren Online-Umsätze das Ergebnis. Die in Summe gestiegenen Umsätze aus den Monatsgrundgebühren, dem Roaming, den SMS sowie mehr verkauften Endgeräten konnten die negativen Umsatzeffekte aus der Terminierung zum Teil auffangen. Slowakei. In der Slowakei reduzierten sich im ersten Quartal 2011 unsere Umsätze um 12,2 % auf 202 Mio. €. Den größten Anteil zu diesem Umsatz- rückgang trugen die geringeren Mobilfunk-Umsätze bei. Aufgrund der hohen Wettbewerbsintensität verringerten sich die Umsätze bei der Sprachtelefonie. Geringere Umsätze bei den Visitoren belasteten zusätzlich die Serviceumsätze. Höhere Non-voice Umsätze konnten nur teilweise diese negativen Effekte ausgleichen. Auch im Festnetz-Geschäft blieben die Umsätze unter Druck. Trotz der guten Entwicklung der Anschlüsse im Breitband und die erfolgreiche Vermarktung der TV-Produkte IPTV und Satelliten-TV sanken die Umsätze vor allem bei den Gebühren für IP und Internet gegenüber dem Vorjahresquartal. Österreich. Gegenüber dem Vorjahresquartal sanken in Österreich die Umsät- ze um 7,7 % auf 229 Mio. €. Dieser Rückgang, der hauptsächlich die Service- umsätze betraf, war das Ergebnis des harten Wettbewerbs und regulierungsbe- dingt niedrigerer Terminierungsentgelte. Zum Teil konnten gestiegene Umsätze bei der Monatsgrundgebühr die Umsatzrückgänge mindern. EBITDA, bereinigtes EBITDA. Unser operatives Segment Europa erzielte im ersten Quartal 2011 ein bereinig­ tes EBITDA von 1,2 Mrd. €, was einer Reduzierung um 22,7 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Nahezu die Hälfte des EBITDA-Rückgangs entfiel auf die Entkonsolidierung der T-Mobile UK zum 1. April 2010. Zusätzlich sank das bereinigte EBITDA infolge der Sondersteuer in Ungarn sowie der Reklassifizie- rung des ungarischen Geschäftskundenbestandes. Positive Wechselkursef- fekte gegenüber dem Euro bei der Tschechischen Krone und dem Polnischen Zloty konnten die negativen Effekte aus den Währungen des Ungarischen Forint und der Kroatischen Kuna vollständig ausgleichen. Ohne diese vor- genannten Effekte sank das bereinigte EBITDA um 11,6 %. Ferner konnten deutliche Einsparpotentiale bei den Gemeinkosten realisiert werden. So haben wir beispielsweise durch eine gezielte Kundenansprache die Vertriebskosten deutlich reduziert. Griechenland. Im ersten Quartal 2011 erzielten wir in Griechenland ein be­ rei­nig­tes EBITDA von 327 Mio. €. Dieser Rückgang um 13,0 % resultierte im Wesentlichen aus dem Rückgang der Umsätze gegenüber der Vorjahrespe­ riode. Einsparungen bei den Gemeinkosten sowie effizienzsteigernde Maßnah- men wie zum Beispiel die Personalabbaumaßnahmen des vergangenen Jahres wirkten sich jetzt positiv auf das EBITDA aus. Rumänien. In Rumänien reduzierte sich das bereinigte EBITDA gegenüber dem Vorjahresquartal um 15,3 % auf 61 Mio. € im Wesentlichen aufgrund des Umsatzrückganges im Festnetz-Geschäft sowie höherer Marketingausgaben als Reaktion auf den starken Wettbewerb. Einsparungen bei den Gemeinkosten konnten diese Effekte nicht vollständig kompensieren. Im Gegensatz dazu erzielten wir im Mobilfunk-Geschäft ein höheres bereinigtes EBITDA, das aber nur teilweise die negativen Auswirkungen des EBITDA-Rückgangs aus dem Festnetz-Geschäft kompensieren konnte. Durch verhaltene Ausgaben beim Marktangang im ersten Quartal 2011 kompensierten wir im Mobilfunk-Geschäft die negativen Auswirkungen des Umsatzrückgangs. Ungarn. Im ersten Quartal 2011 sank das bereinigte EBITDA gegenüber der Vorjahresperiode um 10,5 % auf 145 Mio. €. Beeinflusst wurde dieses Ergebnis insbesondere durch die Ende 2010 neu eingeführte Sondersteuer, die mit einem im Quartalsvergleich negativen EBITDA-Effekt von rund 20 Mio. € zu Buche schlug. Ferner führte die Reklassifizierung der Geschäftskunden zu einer Belastung der Ergebnisse. Bereinigt um diese beiden Effekte sowie um die leicht negativen Währungseffekte des Ungarischen Forint, erzielten wir ein EBITDA-Wachstum von 7,1 %. Effizienzsteigernde Maßnahmen wirkten dem operativen Umsatzrückgang entgegen.