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Deutsche Telekom AG - Konzern-Zwischenbericht - 1. Januar bis 31. März 2011

35Konzern-Zwischenlagebericht Polen.InPolenverringertesichdasbereinigteEBITDAum14,8 %auf 144 Mio. €. Gegenüber der Vorjahresperiode haben wir im ersten Quartal 2011 deutlich in die Kundenakquisition und Kundenbindung investiert, um unseren werthal- tigen Kundenbestand zu sichern. In diesem Zusammenhang erhöhten sich auch die Ausgaben für den Vertrieb und die Kundenbetreuung. Tschechische Republik.Dank positiver Wechselkurseffekte der Tschechischen Krone gegenüber dem Euro erzielten wir in der Tschechischen Republik mit 136 Mio. € ein leicht höheres bereinigtes EBITDA als im ersten Quartal des Vor- jahres. Operativ betrachtet sank das bereinigte EBITDA insbesondere aufgrund der negativen Auswirkungen der Umsatzrückgänge. Geringere Ausgaben bei den Kundenakquisitionskosten sowie bei den Gemeinkosten minderten die negativen Effekte aus dem Umsatzrückgang ab. Kroatien. In Kroatien reduzierte sich im ersten Quartal 2011 das bereinigte EBITDA um 8,0 % auf 104 Mio. €. Treiber dieses Rückgangs war das Mobil- funk-Geschäft. Die negativen Effekte aus den geringeren Mobilfunk-Umsätzen sowie den höheren Ausgaben für Kundenakquisition und -bindung konnten nur zum Teil durch Einsparungen bei den Gemeinkosten ausgeglichen werden. Im Unterschied dazu erzielte das Festnetz-Geschäft ein im Quartalsvergleich höheres bereinigtes EBITDA u. a. infolge von Effizienzsteigerung im Rahmen des Programms „Save for Service“. Niederlande. Im ersten Quartal 2011 sank das bereinigte EBITDA in den Niederlanden um 19,6 % auf 82 Mio. €. Dies war zum Einen die Folge der Rückgänge im Umsatz. Zum Anderen verringerte sich das Ergebnis aufgrund höherer Kundenbindungskosten. Dem entgegen wirkten Einsparungen bei den Gemeinkosten. Slowakei. Das bereinigte EBITDA sank in der Slowakei im ersten Quartal 2011 gegenüber der Vergleichsperiode um 11,2 % auf 95 Mio. €. Die negativen Effek- te aus den Umsätzen des Mobilfunk- und Festnetz-Geschäfts konnten nur zum Teil durch geringere Kundenbindungskosten im Mobilfunk sowie Einsparungen bei den Gemeinkosten aufgefangen werden. Österreich. In Österreich erzielten wir im ersten Quartal 2011 gegenüber dem Vorjahresquartal ein geringeres bereinigtes EBITDA. Hierbei trug ein posi- tiver Einmaleffekt im ersten Quartal 2010, der im ersten Quartal 2011 nicht in vergleichbarer Weise anfiel, den größten Anteil am Rückgang. Dem entgegen wirkten geringere Kundenakquisitionskosten sowie Einsparungen bei den Gemeinkosten. EBIT. In unserem operativen Segment Europa sank das EBIT im ersten Quartal 2011 gegenüber dem Vorjahresquartal auf 365 Mio. €. Der Rückgang wurde im Wesentlichen durch den Rückgang des EBITDA verursacht. Geringere Ab- schreibungen auf Segmentebene insbesondere bei Griechenland führten zu einer Verbesserung des EBIT, konnten die negativen Effekte aus dem EBITDA- Rückgang aber nicht kompensieren. Cash Capex. Zum 31. März 2011 wiesen wir im operativen Segment Europa einen Cash Capex von insgesamt 512 Mio. € aus. Dies entspricht einem Rückgang gegenüber dem Vorjahresquartal um 9,9 % oder 56 Mio. €, dessen größter Anteil auf die Entkonsolidierung der T-Mobile UK zurückzuführen ist. Darüber hinaus führten die schwierige Marktlage sowie die zu tragenden Belastungen wie z. B. die Sondersteuer in Ungarn zu einem zurückhaltenden Investitionsverhalten der meisten Länder. Nur in der Tschechischen Republik und in den Niederlanden erhöhten sich unsere Ausgaben für Investitionen in nennenswertem Umfang. Mitarbeiter. Im ersten Quartal 2011 beschäftigten wir im operativen Segment Europa durch- schnittlich 62 366 Mitarbeiter. Gegenüber dem Vorjahresquartal reduzierte sich der Mitarbeiterbestand um 11,1 %, was hauptsächlich durch die Entkonsolidie- rung der T-Mobile UK bedingt war. Auch führten Abbauprogramme infolge von Effizienzsteigerungsmaßnahmen in mehreren Ländern zu einem geringeren durchschnittlichen Mitarbeiterbestand. Dem standen leicht gestiegene Mitar- beiterzahlen durch einige kleinere Akquisitionen gegenüber.