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Deutsche Telekom AG - Konzern-Zwischenbericht - 1. Januar bis 31. März 2011

41Konzern-Zwischenlagebericht Gesamtumsatz. Der Gesamtumsatz unseres operativen Segments Systemgeschäft betrug im ersten Quartal des Berichtsjahres 2,3 Mrd. € und lag damit 6,1 % über dem Vorjahreswert. Diese positive Entwicklung ist das Ergebnis der vielen Verträge, u. a. mit der DekaBank, Deutsche Post DHL und E.ON, die T-Systems sowohl im vergangenen als auch bereits in diesem Jahr abgeschlossen hat. Diese neuen Verträge kompensierten die generell rückläufige Preisentwicklung im IT- und Kommunikationsgeschäft. Der Umsatz mit anderen operativen Segmenten der Deutschen Telekom betrug im Berichtszeitraum 0,6 Mrd. €, ein Anstieg um 7,5 %. Als Dienstleister des Konzerns entwickelt T-Systems die IT-Landschaft der Deutschen Telekom kontinuierlich weiter. Dabei tragen standardisierte Systeme wesentlich dazu bei, die IT-Kosten im Konzern zu optimieren. Außenumsatz. Das Geschäft mit Kunden außerhalb der Deutschen Telekom konnte T-Systems deutlich ausweiten. Das zeigt den Erfolg des neu eingeschlagenen Wachstums- kurses von T-Systems. Mit einem Außenumsatz von 1,6 Mrd. € erwirtschaftete das operative Segment 5,5 % mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Diese erfreuliche Entwicklung fußt zum Einen auf Computing & Desktop Ser- vices. Viele Kunden greifen bereits auf sogenannte Cloud Services zurück. Derzeit bedienen wir hieraus ca. 90 % der SAP-Leistungen für unsere Kunden. Zum Anderen wird diese Entwicklung ergänzt durch ein Wachstum im System- integrationsgeschäft um 11,9 %, insbesondere durch Application Management & Development. Im hart umkämpften Telekommunikationsgeschäft setzte zudem der Vertragsabschluss mit E.ON positive Akzente. EBITDA, bereinigtes EBITDA. Im Berichtszeitraum erzielte das operative Segment Systemgeschäft ein EBITDA von 0,1 Mrd. €. Der Rückgang von 11,3 % gegenüber dem Vergleichszeitraum im Jahr 2010 liegt unter anderem an erhöhten Anfangsaufwendungen bei Neuverträgen. Einsparungen aus dem umfassenden Restrukturierungs- und Effizienzprogramm „Save for Service“ haben die steigenden Kosten nicht vollständig ausgleichen können. Zusätzlich wurde das EBITDA gegenüber dem Vergleichzeitraum durch höhere Sondereffekte im Wesentlichen aus Restruktu- rierungsmaßnahmen wie z. B. Near- und Offshore-Verlagerungen und Personal­ umbau im Ausland belastet. Das bereinigte EBITDA verzeichnete somit einen geringeren Rückgang und lag im ersten Quartal 2011 bei 0,2 Mrd. €, einem Rückgang von 3,6 %. EBIT, bereinigtes EBIT. Das bereinigte EBIT liegt um 18 Mio. € unter dem Vorjahreswert. Dieser Rückgang ist u. a. auf höhere Abschreibungen aufgrund von Investitionen zur Geschäftserweiterung 2010 zurückzuführen. Im Vergleichsquartal wirkte sich außerdem die Verlängerung der Nutzungsdauern bei einigen Anlagegütern wie leistungsstarken Servern positiv aus. Dieser Effekt entfiel im ersten Quartal 2011 und konnte durch das umfassende Restrukturierungs- und Effizienzpro- gramm „Save for Service“ nur teilweise kompensiert werden. Die bereinigte EBIT-Marge sank von 2,2 % im ersten Quartal 2010 auf 1,3 % im Berichtszeit- raum. Cash Capex. Der Cash Capex lag mit 0,1 Mrd. € im Berichtszeitraum unter dem Vorjahres- wert. Obwohl weiter in neue Verträge und Kundenbeziehungen investiert wur- de, erreichte vor allem der Ausbau der Plattform für Dynamic Computing nicht die Intensität des Vorjahres. Positive Auswirkungen der Effizienzmaßnahmen, wie z. B. die zunehmende Standardisierung der ICT-Plattformen tragen eben- falls zu reduzierten Investitionen bei. Mitarbeiter. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter stieg im ersten Quartal 2011 um 745 auf 48 191 Mitarbeiter. Das sind 1,6 % mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Im Inland stieg die durchschnittliche Mitarbeiterzahl im Berichts- zeitraum um 263 bzw. 1,0 % auf 25 341 Mitarbeiter und im Ausland um 482 oder 2,2 %. Der Anstieg begründet sich im Wesentlichen durch die Geschäfts- entwicklung bei Systems Integration und den Aufbau in Near- und Offshore- Standorten. Eingeleitete Maßnahmen zur Kostenreduzierung kompensieren teilweise diesen Anstieg.