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Deutsche Telekom AG - Konzern-Zwischenbericht - 1. Januar bis 31. März 2011

55Konzern-Zwischenabschluss Rechnungslegung. Der Quartals-Finanzbericht der Deutschen Telekom AG umfasst nach den Vor- schriften des § 37x Abs. 3 Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) einen Konzern- Zwischenabschluss und einen Konzern-Zwischenlagebericht. Der Konzern- Zwischenabschluss wurde unter Beachtung der International Financial Re- porting Standards (IFRS) für die Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt. Der Konzern-Zwischenlagebericht wurde unter Beachtung der anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt. Statement of Compliance. Der Konzern-Zwischenabschluss zum 31. März 2011 ist unter Beachtung der Regelungen des International Accounting Standards (IAS) 34 aufgestellt worden. In Einklang mit den Regelungen des IAS 34 wurde ein verkürzter Berichtsumfang gegenüber dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2010 gewählt. Alle von der Deutschen Telekom angewendeten IFRS wurden von der EU-Kommission für die Anwendung in der EU übernommen. Aus Sicht der Unternehmensleitung enthält der prüferisch durchgesehene Quartals-Finanzbericht alle üblichen, laufend vorzunehmenden Anpassungen, die für eine angemessene Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns notwendig sind. Hinsichtlich der im Rahmen der Konzernrech- nungslegung angewendeten Grundlagen und Methoden verweisen wir auf den Anhang des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2010. Das operative Segment USA (T-Mobile USA) wird zum 31. März 2011 als aufgegebener Geschäftsbereich ausgewiesen. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechung wurde entsprechend rückwirkend angepasst. Weitergehende Erläuterungen finden sich im Abschnitt „Ausgewählte Erläuterungen zur Konzern-Bilanz“. Erstmals in der Berichtsperiode anzuwendende Standards, Interpretationen und Änderungen von Standards und Interpretationen. Das IASB hat im Oktober 2009 eine Ergänzung des Standards IAS 32 „Finan- cial Instruments: Presentation“ veröffentlicht. Diese Ergänzung wurde im Dezember 2009 von der Europäischen Union in europäisches Recht übernom- men. Diese betrifft die Klarstellung der Klassifizierung von Bezugsrechten als Eigen- oder Fremdkapital, wenn die Bezugsrechte auf eine andere Währung als die funktionale Währung des Emittenten lauten. Bislang wurden solche Rechte als derivative Verbindlichkeiten bilanziert. Die Ergänzung sieht vor, dass solche Bezugsrechte, die zu einem festgelegten Währungsbetrag anteilig an die Anteilseigner eines Unternehmens ausgegeben werden, als Eigenkapital zu klassifizieren sind. Die Währung des Ausübungspreises ist dabei nicht von Belang. Die Änderungen treten für Geschäftsjahre in Kraft, die am oder nach dem 1. Februar 2010 beginnen. Die Ergänzung hat keine wesentlichen Auswir- kungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bzw. der Cashflows der Deutschen Telekom. Das IASB hat im November 2009 eine Änderung der Vorschriften zur Bilanzie- rung von Pensionsplänen herausgegeben. Die Änderung wurde im Juli 2010 von der Europäischen Union in europäisches Recht übernommen. Sie betrifft die Interpretation IFRIC 14 „Prepayments of a Minimum Funding Require- ment“, die ihrerseits eine Auslegung von IAS 19 „Employee Benefits“ darstellt. Die Änderung gilt unter den begrenzten Umständen, unter denen ein Unter- nehmen Mindestfinanzierungsvorschriften unterliegt und eine Vorauszahlung der Beiträge leistet, die diesen Anforderungen genügt. Sie erlaubt es Unterneh- men, den Nutzen aus einer solchen Vorauszahlung als Vermögenswert anzu- setzen. Die Änderung tritt verpflichtend zum 1. Januar 2011 in Kraft. Eine retro- spektive Anwendung ist vorgeschrieben. Aus der Anwendung des IFRIC 14 ergeben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf die Darstellung der Vermö- gens-, Finanz- und Ertragslage bzw. der Cashflows der Deutschen Telekom. Das IASB hat im November 2009 die Interpretation IFRIC 19 „Extinguishing Financial Liabilities with Equity Instruments“ veröffentlicht. IFRIC 19 wurde im Juli 2010 von der Europäischen Union in europäisches Recht übernommen. Die Interpretation bietet Hilfestellung bei der Auslegung von IFRS für Kreditneh- mer, die im Rahmen von Neuverhandlungen mit einem Kreditgeber erreichen, dass dieser Eigenkapitalinstrumente zur vollständigen oder partiellen Tilgung der finanziellen Verbindlichkeiten akzeptiert. IFRIC 19 stellt klar, dass die Eigen- kapitalinstrumente, die an den Kreditgeber ausgegeben werden, als „gezahltes Entgelt“ anzusehen sind, um die finanzielle Verbindlichkeit vollständig oder partiell auszubuchen. Des Weiteren sind diese Eigenkapitalinstrumente zum beizulegenden Zeitwert zu bewerten. Ist dieser nicht verlässlich ermittelbar, werden die Eigenkapitalinstrumente mit dem beizulegenden Zeitwert der getilgten finanziellen Verbindlichkeit bewertet. Eine etwaige Differenz zwischen dem Buchwert der finanziellen Verbindlichkeit und dem erstmaligen Bewer- tungsbetrag der ausgegebenen Eigenkapitalinstrumente wird in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Die Interpretation tritt für Geschäftsjahre in Kraft, die am oder nach dem 1. Juli 2010 beginnen. Aus der Anwendung des IFRIC 19 ergeben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf die Darstellung der Vermö- gens-, Finanz- und Ertragslage bzw. der Cashflows der Deutschen Telekom. Das IASB hat im Mai 2010 im Rahmen des dritten „Annual Improvements Pro­ ject“ Verlautbarungen veröffentlicht, die Änderungen an sechs Standards und an einer Interpretation enthalten. Die Änderungen wurden im Februar 2011 von der Europäischen Union in europäisches Recht übernommen. Die Änderungen haben keine wesentlichen Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bzw. der Cashflows der Deutschen Telekom und sind für Geschäftsjahre anzuwenden, die amodernachdem1. Januar 2011beginnen. Erhebliche Ereignisse und Geschäftsvorfälle.