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Deutsche Telekom AG - Konzern-Zwischenbericht - 1. Januar bis 31. März 2011

64 Erläuterungen zur Konzern-Kapitalflussrechnung. Im ersten Quartal 2011 hat die Deutsche Telekom 1,4 Mrd. € an Elektrim und Vivendi gezahlt. Dadurch erlangte die Deutsche Telekom das vollständige und unumstrittene Eigentum an der PTC (PTC-Transaktion). Durch die für die Kapi- talflussrechnung geltenden Vorschriften, teilt sich dieser Betrag wie folgt auf: 0,4 Mrd. € sind im Cashflow aus Geschäftstätigkeit, 0,8 Mrd. € im Cashflow aus Investitionstätigkeit und 0,2 Mrd. € im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit enthalten. Cashflow aus Geschäftstätigkeit. Im ersten Quartal 2011 verringerte sich der Cashflow aus Geschäftstätigkeit gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 0,6 Mrd. € auf 2,7 Mrd. €. Neben den reduzierenden Effekten aus der operativen Geschäftsentwicklung waren im Wesentlichen die folgenden Zahlungsmittelflüsse für diesen Rückgang verant- wortlich: Auszahlungen für die PTC-Transaktion in Höhe von 0,4 Mrd. €, denen keine vergleichbaren Zahlungen im Vorjahresquartal gegenüber stehen, sowie eine im Vergleich zum ersten Quartal 2010 geringere Inanspruchnahme von Forderungsverkäufen („Factoring“) in Höhe von 0,2 Mrd. € und höhere Zins­ zahlungen in Höhe von 0,2 Mrd. €. Dem stehen Einzahlungen im ersten Quar­ tal 2011 in Höhe von 0,3 Mrd. € aus erhaltenen Dividenden des Joint Venture Every­thing Everywhere gegenüber. Die weiteren Veränderungen des Cashflow aus Geschäftstätigkeit umfassen eine Vielzahl von zum Teil gegenläufigen Effekten. Cashflow aus Investitionstätigkeit. Die Mittelabflüsse aus Investitionstätigkeit beliefen sich auf 2,8 Mrd. € gegen­ über 1,8 Mrd. € im ersten Quartal 2010. Zu dieser Veränderung trugen vor allem um 0,5 Mrd. € höhere Auszahlungen für Unternehmenserwerbe bei. Da- bei standen den 0,3 Mrd. € für den Erwerb der STRATO im ersten Quartal 2010 Auszahlungen aus der PTC-Transaktion in Höhe von 0,8 Mrd. € im ersten Quar- tal 2011 gegenüber. Darüber hinaus erhöhten sich die Auszahlungen für im- materielle Vermögenswerte und Sachanlagen um 0,2 Mrd. € während sich die Nettozuflüsse aus der Veränderung kurzfristiger finanzieller Vermögenswerte um 0,3 Mrd. € verringerten. Dem Rückfluss von hinterlegten Barsicherheiten für den Erwerb der STRATO im ersten Quartal 2010 standen Einzahlungen im ersten Quartal 2011 aus Rückflüssen hinterlegter Sicherheitsleistungen und Sicherungsgeschäften in Höhe von netto 0,1 Mrd. € gegenüber. Cashflow aus Finanzierungstätigkeit. Die Mittelabflüsse aus Finanzierungstätigkeit im Berichtsquartal betrugen 1,0 Mrd. € im Vergleich zu 0,9 Mrd. € im Vorjahresquartal. Diese Veränderung war vor allem auf Auszahlungen aus der PTC-Transaktion in Höhe von 0,2 Mrd. € zurückzuführen, denen keine vergleichbare Auszahlung im Vorjahreszeitraum gegenüber steht. Des Weiteren erhöhte sich netto die Til- gung der kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten um 0,1 Mrd. €. Demgegenüber erhöhte sich die Aufnahme langfristiger Finanzverbindlichkeiten um 0,2 Mrd. €. Die Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten betraf im ersten Quartal 2011 vor allem die Inanspruchnahme einer Kreditlinie der OTE in Höhe von 0,9 Mrd. €, die Be­gebung von Commercial Papers in Höhe von netto 0,5 Mrd. € sowie die Aufnahme von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von netto 0,1 Mrd. €. Im gleichen Zeitraum wurden ein von der OTE begebener Eurobond in Höhe von 1,4 Mrd. €, ein USD Bond in Höhe von 0,4 Mrd. €, eine Medium Term Note in Höhe von 0,1 Mrd. €, Gelder vom Joint Venture UK in Höhe von netto 0,3 Mrd. € sowie erhaltene Sicherheitsleistungen in Höhe von 0,1 Mrd. € zurückgezahlt. Segmentberichterstattung. Die folgenden Tabellen geben einen Gesamtüberblick über die operativen Seg- mente und die Konzernzentrale & Shared Services der Deutschen Telekom für das erste Quartal der Jahre 2011und 2010 sowie für das Geschäftsjahr 2010. Ausführliche Erläuterungen zur Geschäftsentwicklung der operativen Seg- mente und der Konzernzentrale & Shared Services sind dem Kapitel „Ge- schäftsentwicklung der operativen Segmente“ im Konzern-Zwischenlagebe- richt zu entnehmen. Ergänzend zu den im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2010 gemachten Angaben zu Produkten und Dienstleistungen der operativen Segmente, bietet das operative Segment Europa den Geschäftskunden in einzelnen Landesge- sellschaften auch ICT-Lösungen an.