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Deutsche Telekom AG - Konzern-Zwischenbericht - 1. Januar bis 31. März 2011

70 Weitere Informationen. Herleitung der Pro-forma-Kennzahlen. DieErgebnisgrößenEBITDAundEBITDAbereinigtumSondereinflüsse,EBITDA- Marge, EBITDA-Marge bereinigt um Sondereinflüsse sowie die Kennzahlen Free Cashflow und Brutto- und Netto-Finanzverbindlichkeiten sind Beispiele sogenannter Pro-forma-Kennzahlen. Pro-forma-Kennzahlen sind nicht Bestandteil der internationalen Rechnungs- legungsvorschriften nach den International Financial Reporting Standards (IFRS). Da andere Unternehmen die von der Deutschen Telekom dargestellten Pro-forma-Kennzahlen möglicherweise nicht auf die gleiche Weise berechnen, sind die Pro-forma-Angaben der Deutschen Telekom nur eingeschränkt mit ähnlich benannten Angaben anderer Unternehmen vergleichbar. Die genannten Pro-forma-Kennzahlen sollten nicht isoliert als Alternative zum Betriebsergebnis, Konzernüberschuss, Cashflow aus Geschäftstätigkeit sowie den in der Konzern-Bilanz ausgewiesenen Schulden oder sonstigen nach IFRS ausgewiesenen Kenngrößen der Deutschen Telekom betrachtet werden. EBITDA und EBITDA bereinigt um Sondereinflüsse. EBITDA. Das EBITDA für die operativen Segmente und den Gesamtkonzern wird vom Betriebsergebnis (EBIT) aus hergeleitet. Diese Ergebnisgröße wird bei der Berechnung des EBITDA um die Abschreibungen auf immaterielle Vermögens- werte und Sachanlagen bereinigt. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass die Deutsche Telekom mit dieser Vorgehensweise im Vergleich zu anderen Unter- nehmen eine abweichende Definition wählt. Das Finanzergebnis enthält in dieser Definition neben dem Zinsergebnis das Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen sowie das sonstige Finanzer- gebnis. Diese Form der Herleitung, ausgehend vom Betriebsergebnis, ermög- licht eine einheitliche Ableitung des EBITDA auf Basis einer für die Segmente und für den Gesamtkonzern veröffentlichten Ergebnisgröße nach IFRS. Das EBITDA ist eine wichtige von den führenden Entscheidungsträgern der Deutschen Telekom verwendete Kenngröße, um das operative Geschäft der Deutschen Telekom zu steuern und den Erfolg der einzelnen Segmente zu messen. EBITDA bereinigt. Die Deutsche Telekom definiert das EBITDA bereinigt um Sondereinflüsse als Betriebsergebnis (EBIT) vor Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen sowie vor Auswirkungen von Sondereinflüssen. Die Deutsche Telekom verwendet das EBITDA bereinigt um Sondereinflüsse als eine interne Steuerungsgröße, um das operative Geschäft zu steuern und um die Entwicklung über mehrere Berichtsperioden besser beurteilen und vergleichen zu können. Nähere Ausführungen zu den Auswirkungen von Sondereinflüssen auf das Konzern-EBITDA sowie auf das EBITDA der operativen Segmente entnehmen Sie bitte dem nachfolgenden Abschnitt „Sondereinflüsse“. EBITDA-Marge/EBITDA-Marge bereinigt. Für den Vergleich der Ertragskraft von ergebnisorientierten Bereichen unter- schiedlicher Größe werden neben dem EBITDA und dem EBITDA bereinigt um Sondereinflüsse die Kennzahlen EBITDA-Marge und EBITDA-Marge bereinigt um Sondereinflüsse (EBITDA-Umsatzrendite) dargestellt. Die unbereinigte und um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA-Marge wirdaus derRelation des EBITDA zum Umsatz ermittelt (EBITDA dividiert durch die Umsatzerlöse, bzw. EBITDA bereinigt um Sondereinflüsse dividiert durch die Umsatzerlöse bereinigt um Sondereinflüsse). Sondereinflüsse. Das Konzernergebnis der Deutschen Telekom sowie das EBITDA des Gesamt- konzerns und der operativen Segmente wurden sowohl in der Berichtsperiode als auch in den Vorjahresperioden durch eine Reihe von Sondereinflüssen beeinflusst. Der Grundgedanke besteht in der Herausrechnung von Sondereinflüssen, die die operative Geschäftstätigkeit überlagern und somit die Vergleichbarkeit des EBITDA, des Konzernüberschusses sowie anderer Ergebnisgrößen des Konzerns und der operativen Segmente mit den Vorjahren beeinträchtigen. Zudem ist eine Aussage über die künftige Entwicklung des EBITDA und des Konzernüberschusses aufgrund der Sondereinflüsse nur eingeschränkt mög- lich. Ausgehend von den unbereinigten Ergebnisgrößen werden durch Addition (Aufwendungen) bzw. Subtraktion (Erträge) der Sondereinflüsse die jeweils bereinigten Werte ermittelt. Die Bereinigungen werden unabhängig davon vorgenommen, ob die betref- fenden Erträge und Aufwendungen innerhalb des Betriebsergebnisses, im Finanzergebnis oder im Steueraufwand ausgewiesen werden. Bereinigt wer- den die in unmittelbarem Zusammenhang mit den Bereinigungssachverhalten stehenden Erträge und Aufwendungen. Die folgende Tabelle zeigt die Herleitung des EBIT/EBITDA und des Konzern­ überschusses/(-fehlbetrags) auf die um Sondereinflüsse bereinigten Werte. Die Herleitungsrechnungen sind sowohl für die Berichtsperiode als auch für die Vorjahresvergleichsperiode und das Gesamtjahr 2010 dargestellt.