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Deutsche Telekom AG - Konzern-Zwischenbericht - 1. Januar bis 31. März 2011

74 3G. Unter 3G versteht man den Mobilfunk-Standard der dritten Generation, der für höhere Übertragungsraten steht. In Deutschland ist dies der Standard Universal Mobile Telecommunications System (UMTS). 4G. Siehe LTE. Access. Zugang zum Internet. ADSL, ADSL2+. Siehe DSL. All-IP. Ein All-IP-Netz stellt alle Dienste wie VoIP, IPTV (Fernsehen basierend auf dem Internet Protokoll), Datentransfer usw. jedem Benutzer zu jeder Zeit an jedem Ort zur Verfügung. Die Daten werden hierbei über das Internet Protokoll (IP) paketvermittelt übertragen. ARPU – Average Revenue per User. Durchschnittlicher Umsatz pro Kunde. ARPU wird vorwiegend in der Mobilfunk-Branche verwendet, um den Umsatz, den ein Kunde pro Monat erzeugt, zu beschreiben. Bandbreite. Die Bandbreite beschreibt den Umfang eines Frequenzbands bei der Datenübertragung. Je mehr Bandbreite, desto schneller die Verbindung. Bitstream Access (engl. für Bitstromzugang). Der Bitstromzugang ist ein Vor­leistungsprodukt, mit dem alternative Telefongesellschaften Breitband­ anschlüsse realisieren können. Brutto-Finanzverbindlichkeiten. Die Brutto-Finanzverbindlichkeiten enthalten neben den Anleihen und den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten auch Verbindlichkeiten gegenüber Nicht-Kreditinstituten aus Schuldschein- darlehen, Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen, derivativen finanziellen Verbindlichkeiten und empfangenen Barsicherheiten für positive Marktwerte aus Derivaten sowie sonstigen verzinslichen finanziellen Verbindlichkeiten. CallCenter. Unternehmen oder Abteilung eines Unternehmens für Dienstleis­ tungen, das operatorgestützte Sprachdienste anbietet. Dabei wickelt eine größere Anzahl von Operatoren eingehende Anrufe über eine Hotline oder abgehende Anrufe als Direktmarketing ab. Cash Capex. Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte (ohne Goodwill) laut Kapitalflussrechnung. Cloud Services. Cloud Computing ist das dynamische Bereitstellen von Infra- struktur-, Software- oder Plattformleistungen als Service aus dem Netz. Basis für die bereitgestellten Leistungen sind eine hohe Automation und Virtuali- sierung sowie Multi-Mandantenfähigkeit und Standardisierung der Hard- und Software. Kunden beziehen diese Dienste nach Bedarf und bezahlen nach Verbrauch. Als Kommunikationsinfrastruktur dient das Internet (Public Cloud), ein Unternehmensnetz (Private Cloud) oder eine Mischform davon (Hybrid Cloud). Dynamic Services ist ein Angebot von T-Systems zum variablen Bezug von ICT-Ressourcen sowie -Leistungen und folgt dem Gedanken des dynamic net-centric Sourcing. Desktop Services. Global Desktop Services umfasst Serviceleistungen bis zum Outsourcing der IT-Infrastruktur. Die Deutsche Telekom tritt hierbei als Komplettanbieter auf und stellt von der Server-Infrastruktur über die einzelnen Arbeitsplatz-PCs bis hin zu Applikationsmanagement und CallCenter-Diensten für Anwendersupport ein integriertes Portfolio rund um die Unternehmens-IT zur Verfügung. Double-Play. Bezeichnet kombinierte Dienstleistungsangebote aus Internet und Sprachkommunikation (Telefonie). Download. Englischer Begriff für das Herunterladen von Dateien von einem entfernten Server über Netzwerke wie das Internet oder Mobilfunk-Verbin- dungen auf den lokalen Rechner oder einen anderen Client wie das Handy. DSL. Im Portfolio der Deutschen Telekom als: −− ADSL (Asymmetrical Digital Subscriber Line) für private Endkundenan- schlüsse: Technik zur Übertragung von hohen Datenraten (Upstream 16 Kbit/s bis 640 Kbit/s, Downstream bis 8 Mbit/s) auf der üblichen Kupferdoppelader im Anschlussbereich bis etwa drei Kilometer. −− ADSL2+: Weiterentwicklung von ADSL, erhöht die Datenrate auf einen maximalen Downstream von 16 Mbit/s und den Upstream auf 1 Mbit/s. −− VDSL (Very high bit rate Digital Subscriber Line): Neue Technik zur Über- tragung von sehr hohen Datenraten (Upstream 10 Mbit/s, Downstream 50 Mbit/s) im Glasfasernetz. EBIT. Das EBIT entspricht dem in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung dargestellten Betriebsergebnis. EBITDA. Betriebsergebnis vor Abschreibungen auf immaterielle Vermögens- werte und Sachanlagen. EBITDA-Marge bereinigt. EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) dividiert durch Umsatz (bereinigt um Sondereinflüsse). Eigenkapitalquote. Quotient aus Eigenkapital und Bilanzsumme. Enabling (engl. für befähigen). Enabling-Dienste sind ein wichtiger Bestand- teil unseres Geschäftsmodells. Wir ermöglichen anderen Unternehmen oder Softwareentwicklern, unsere Fähigkeiten aus Netz und IT über standardisierte Schnittstellen in ihre eigenen Dienste zu integrieren. Dafür bündeln wir unsere Produkte in einem Baukasten aus Standardleistungen. So fördern wir das Wachstum unserer Partner und partizipieren gleichzeitig daran. Entertain. Angebot der Deutschen Telekom für internetbasiertes Fernsehen (siehe auch IPTV). TV-Signale werden hierbei über die DSL-Leitung transpor- tiert. Diese Übertragungstechnik ermöglicht interaktive Funktionen wie z. B. zeitversetztes Fernsehen oder den Zugang zu einer Online-Videothek. Glossar.