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Deutsche Telekom AG - Konzern-Zwischenbericht - 1. Januar bis 31. März 2011

76 M2M – Machine to Machine. Maschinenkommunikation, bei der Maschinen und Automaten automatisch Informationen an den Empfänger versenden. Z. B. verschicken Alarmanlagen im Notfall von selbst ein Signal an den Sicherheits- dienst bzw. an die Polizei. Mbit/s–MegabitproSekunde.EinheitderDatenübertragungsgeschwindigkeit. Mobilfunk-Kunden. Im Konzern-Zwischenlagebericht entspricht jede Mobil- funk-Karte einem Kunden. In den Darstellungen wurden die Summen auf ge- naue Zahlen berechnet und auf Millionen gerundet. Prozentwerte wurden auf Basis der dargestellten Werte berechnet (siehe auch SIM-Karten). MVNO – Mobile Virtual Network Operator. Virtuelle Mobilfunk-Anbieter vermarkten Mobilfunk-Produkte unter eigener Marke, besitzen aber keine physikalische Netzinfrastruktur, sondern nutzen die eines etablierten Mobil- funknetzbetreibers. Netto-Finanzverbindlichkeiten. Die Ermittlung der Netto-Finanzverbindlich- keiten erfolgt durch Abzug des Zahlungsmittelbestands und der Zahlungsmit- teläquivalente sowie der finanziellen Vermögenswerte der Bewertungskate- gorien Held for Trading und Available-for-Sale (Restlaufzeit ≤ 1 Jahr) von den Brutto-Finanzverbindlichkeiten. Darüber hinaus werden derivative finanzielle Vermögenswerte sowie andere finanzielle Vermögenswerte von den Brutto- Finanzverbindlichkeiten abgezogen. Unter den anderen finanziellen Vermö- genswerten sind sämtliche gezahlte Barsicherheiten für negative Marktwerte aus Derivaten sowie sonstige verzinsliche finanzielle Vermögenswerte zusam- mengefasst. One Company. Damit bezeichnen wir im Konzern Deutsche Telekom die Zu- sammenführung des vormals getrennten Mobilfunk- und Festnetz-Geschäfts in ein Unternehmen. Prepaid. Im Gegensatz zu Postpaid-Verträgen vorausbezahlte Kommunikati- onsleistungen in Form von Guthaben ohne vertragliche Bindung. PSTN – Public Switched Telephone Network. Das weltweit verfügbare öffentliche Telefonnetz. Zu seinen Bestandteilen gehören Telefone, Telefonan- schlusskabel (paarweise verdrillt) und die Vermittlungsstellen. Das öffentliche Telefonnetz wird manchmal auch als POTS (Plain Old Telephone Service) bezeichnet. Resale. Weiterverkauf von Produkten an Wettbewerber (siehe auch Whole- sale). Retail. Klein-/Einzelhandel. Im Gegensatz hierzu bezeichnet man das Großhan- delsgeschäft auch als Wholesale-Geschäft. Roaming. Leistungsmerkmal zellularer Funknetze, das die Erreichbarkeit akti- vierter Mobilstationen standortunabhängig in allen Funkzellen des gesamten Versorgungsbereichs eines Netzes sicherstellt. Darüber hinaus kann sich das Roaming auch über gleichartige Netze verschiedener Netzbetreiber, wie z. B. beim internationalen Roaming im paneuropäischen GSM-System, erstrecken. ROCE/Kapitalrendite. Die Deutsche Telekom definiert den ROCE (Return on Capital Employed) als Relation des NOPAT (Net Operating Profit After Taxes) zum average NOA (Net Operating Assets), also dem durchschnittlich gebun- denen betriebsnotwendigen Kapital. Für die unterjährige Berichterstattung wird die Rendite des Berichtszeitraums auf eine Jahresrendite hochgerechnet. Die Deutsche Telekom verwendet den ROCE als eine interne Steuerungsgröße, um das operative Geschäft und die konzerninterne Kapitalallokation zu steuern sowie um die Entwicklung über mehrere Berichtsperioden besser beurteilen und vergleichen zu können. Serviceumsätze. Serviceumsätze sind von Mobilfunk-Kunden generierte Umsätze aus Diensten (d. h. Umsätze aus Sprachdiensten – eingehenden und abgehenden Gesprächen – sowie Datendiensten), zuzüglich Roaming-Umsätze, monatliche Grundgebühren und Visitoren-Umsätze. SIM-Karten – Subscriber Identification Module. Chipkarte, die in das Mobil­ telefon eingesetzt wird. Diese dient zur Identifizierung des Mobiltelefons im Mo- bilfunknetz. Bei den Mobilfunk-Tochtergesellschaften der Deutschen Telekom wird die Zahl der Kunden auf der Grundlage der aktivierten, nicht gekündig­ ten SIM-Karten bestimmt. Im Kundenbestand werden auch die SIM-Karten eingerechnet, mit denen Maschinen automatisch miteinander kommunizieren können (M2M-Karten). Als Kunden zählen die Mobilfunk-Tochtergesellschaften Vertragskunden für die Dauer ihrer Vertragslaufzeit und Prepaid-Kunden für die Zeit, in der sie die Dienste der Deutschen Telekom nutzen, und dann für einen bestimmten Zeitraum danach, wobei dieser je nach Markt variieren kann. Am Ende dieses Zeitraums bzw. im Falle von Zahlungsverzug oder freiwilliger Kündigung werden die SIM-Karten der Kunden deaktiviert (churned). Die Kün- digungsrate (churn rate) für einen bestimmten Zeitraum bestimmt sich aus der Zahl der Kunden, für die die Leistungserbringung in diesem Zeitraum einge- stellt wurde, als Prozentsatz der durchschnittlichen Kundenzahl auf Basis des Bestands am Anfang und Ende des Zeitraums. Wettbewerber definieren die churn rate ggf. unter Verwendung anderer Methoden. Darüber hinaus sind die eigenen churn-Zahlen in den Landesgesellschaften der Deutschen Telekom nicht vergleichbar, da in den verschiedenen Geltungsbereichen unterschied- liche AGBs und damit unterschiedliche Vorgehensweisen bei der Deaktivie- rung angewandt werden.