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Deutsche Telekom AG - Konzern-Zwischenbericht - 1. Januar bis 31. März 2012

15Konzern-Zwischenlagebericht Geschäftskunden. Im Bereich Geschäftskunden bewegten sich die Festnetz-Anschlüsse in der Berichtsperiode auf Vorjahresniveau. Bei der Nutzung des Internets geht der Trend zu höheren Bandbreiten mit Rundum-Service. Entsprechend konnten wir bei unseren Internet-Festanschlüssen „CompanyConnect“ weiter steigende Zuwächse verzeichnen. Im Produktfeld Datenkommunikation konnten wir bei Internet-basierten Datennetzen (IP-VPNs) sowie bei Standortvernetzungen mit hoher Bandbreite die Anzahl der Netze und der Verbindungen deutlich aus-  bauen. Mit klarem Schwerpunkt auf Tarife mit integrierten Daten-Flatrates für das mobile Internet trug das im Februar letzten Jahres eingeführte Mobilfunk- Tarifportfoliodazubei,dieTeilnehmerzahlengegenüberdemVorjahrzusteigern. Sowohl im Bereich der Maschine zu Maschine-Mobilfunk-Kommunikation als auch im Bereich der Vertragskunden konnten die Teilnehmerzahlen gegenüber dem Vorjahresquartal weiter gesteigert werden. Hierzu hat nicht zuletzt der Vermarktungsstart neuer, attraktiver Mobilfunk-Tarife im Geschäftskundenseg- ment mit und ohne Daten-Flatrate im Februar 2012 beigetragen. Wholesale. Die Anzahl unserer Teilnehmer-Anschlussleitungen (TAL) blieb gegenüber dem Jahresende 2011 nahezu stabil. Die Anzahl unserer gebündelten Wholesale- Anschlüsse reduzierte sich im ersten Quartal 2012 nur geringfügig. Dieser Trend wird voraussichtlich auch in den kommenden Jahren anhalten, insbesondere deshalb, weil unsere Mitbewerber von gebündelten zu entbündelten Wholesale- Produkten wechseln. Operative Entwicklung. Q1  2012  Mio. € Q1  2011  Mio. € Veränderung    Mio. € Veränderung    % Gesamtjahr  2011   Mio. € Gesamtumsatza 5 658 5 794 (136) (2,3) 23 201 Privatkunden 2 997 3 097 (100) (3,2) 12 497 Geschäftskunden 1 418 1 415 3 0,2 5 615 Wholesale 1 034 1 067 (33) (3,1) 4 209 Mehrwertdienste 97 107 (10) (9,3) 421 Sonstiges 112 108 4 3,7 459 Betriebsergebnis (EBIT) 887 1 225 (338) (27,6) 4 359 EBIT-Marge % 15,7 21,1 18,8 Abschreibungen (1 119) (1 056) (63) (6,0) (4 408) EBITDA 2 006 2 281 (275) (12,1) 8 767 EBITDA-wirksame Sondereinflüsse (296) (69) (227) n.a. (707) EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) 2 302 2 350 (48) (2,0) 9 474 EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % 40,7 40,5 40,8 Cash Capex (823) (820) (3) (0,4) (3 649) a Aufgaben und Funktionen des Wachstumsgeschäfts „Digital Services“ sowie des Internet-Dienstleisters STRATO (Privatkundenbereich), die bisher im operativen Segment Deutschland geführt wurden, werden ab dem 1. Januar 2012 bei der Konzernzentrale & Shared Services zusammengeführt und als Teil der DBU (Digital Business Unit) ausgewiesen. Die Vorjahres- werte wurden zur besseren Vergleichbarkeit angepasst. Gesamtumsatz. Der Umsatzrückgang hat sich mit 2,3 % gegenüber der Vergleichsperiode verlangsamt und ist somit 1,8 Prozentpunkte besser als der Vorjahresvergleich 2011 auf 2010 (4,1 %). Im Bereich Festnetz wurde ein Umsatzanstieg durch die erfolgreiche Vermark- tung von „Entertain“ erreicht. Diese positive Entwicklung war jedoch nicht aus-  reichend, um die gegenläufigen negativen Umsatzeffekte zu kompensieren. Hinzu kamen Preiseffekte, die aus Regulierungsentscheidungen resultierten – so wurden im Juli 2011 die Interconnection-Preise gesenkt. Im Mobilfunk sind die Datenumsätze durch die Smartphone-Vermarktung gestiegen. Der Umsatz bei der Sprachtelefonie im Mobilfunk ist rückläufig auf- grund der Nachfrage nach preisgünstigen Tarifen mit Flatrate-Komponenten. Hauptgrund für den Rückgang im Privatkundenbereich war das rückläufige Sprachtelefonie-Geschäft speziell im Festnetz. Teilweise kompensiert wurde der Umsatzrückgang durch das Wachstum bei TV-Umsätzen (plus 29,2 %).   Das Wachstum bei Datenumsätzen im Mobilfunk (plus 27,5 %) konnte den Umsatzrückgang im Wesentlichen aus der klassischen Sprachtelefonie   nahezu kompensieren. Im Geschäftskundenbereich blieb der Gesamtumsatz stabil. Die positive Um- satzentwicklung bei Mobilfunk-Daten, Breitband und Endgeräten konnte die rückläufigen Umsätze aus der klassischen Sprachtelefonie sowohl im Festnetz als auch im Mobilfunk vollständig ausgleichen. Für den Umsatzrückgang im Wholesale-Bereich – um 3,1 % auf 1,0 Mrd. € – waren v. a. folgende Faktoren verantwortlich: regulatorisch bedingte Preissen- kungen bei digitalen Festverbindungen, Teilnehmer-Anschlussleitungen und Interconnection-Verbindungen (ab 1. Juli 2011) und die rückläufige Nutzung von Interconnection-Verbindungen. Rückläufige Umsätze im Bereich Mehrwertdienste ergaben sich aus einer geringeren Inanspruchnahme von Service-Rufnummern, wie z. B. Auskunfts- diensten, sowie der öffentlichen Telefone.

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