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Deutsche Telekom AG - Konzern-Zwischenbericht - 1. Januar bis 31. März 2012

21Konzern-Zwischenlagebericht ersten Quartal 2012 einen Nettozuwachs von 435 000 gegenüber 283 000 im ersten Quartal 2011. Diese deutlich positive Entwicklung bei den Prepaid- Endkunden im ersten Quartal 2012 ist v. a. auf den Erfolg von 4G-Prepaid- ProduktenmitmonatlichenFlatrateszurückzuführen.Zudemwareinanhaltend starkes Wachstum bei den MVNO-Kunden zu verzeichnen. Ihre Gesamtzahl stieg zum 31. März 2012 auf 3,8 Mio. Die Kundenfluktuation im Gesamtkundenbestand verringerte sich im ersten Quartal 2012 im Vergleich zum Vorjahresquartal von durchschnittlich 3,4 %   pro Monat auf durchschnittlich 3,3 % pro Monat; v. a. begründet durch die niedrigere Fluktuation bei den Endkunden infolge einer veränderten Zusam- mensetzung des T-Mobile USA Produktportfolios. Auch die Tatsache, dass die Rückführung der Fluktuationsrate weiterhin ein wichtiger Aspekt der Unter­ nehmensstrategie ist, hat zu diesem Erfolg beigetragen. Operative Entwicklung. Q1  2012  Mio. € Q1  2011  Mio. € Veränderung    Mio. € Veränderung    % Gesamtjahr  2011   Mio. € Gesamtumsatz 3 847 3 770 77 2,0 14 811 Betriebsergebnis (EBIT) 344 401 (57) (14,2) (710) EBIT-Marge % 8,9 10,6 (4,8) Abschreibungen (561) (463) (98) (21,2) (4 407) EBITDA 905 864 41 4,7 3 697 EBITDA-wirksame Sondereinflüsse (78) (7) (71) n.a. (134) EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) 983 871 112 12,9 3 831 EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % 25,6 23,1 25,9 Cash Capex (571) (546) (25) (4,6) (1 963) Gesamtumsatz. Der Gesamtumsatz unseres operativen Segments USA erhöhte sich im ersten Quartal 2012 gegenüber dem Vorjahresquartal aufgrund von Wechselkurs- schwankungen um 2 %. Auf US-Dollar-Basis verzeichnete T-Mobile USA einen Umsatzrückgang um 2,3 % gegenüber dem Vorjahresquartal. Hauptgrund hier- für waren niedrigere Serviceumsätze bedingt durch geringere Bestandszahlen bei den Endkunden (Gesamtkundenzahl ohne MVNOs und M2M) und damit rückläufige Umsätze der monatlichen Grundentgelte. Dieser Rückgang konnte jedoch durch das starke Wachstum des Datenumsatzes mit Kunden, die Smart- phones inklusive mobiler Breitband-Datentarife nutzen, teilweise ausgeglichen werden. Aufgrund der zunehmenden Akzeptanz von Smartphone-Datentarifen stieg der Datenumsatz in US-Dollar im ersten Quartal 2012 um 10,0 % im Ver­ gleich zum Vorjahresquartal. Darüber hinaus stieg der Endgeräteumsatz um 11,8 % infolge neuer Endgeräteangebote im Zusammenhang mit den Value Flatrate-Tarifen, die T-Mobile USA im dritten Quartal 2011 einführte. Aufgrund des gestiegenen Endgeräteumsatzes entwickelte sich der Gesamtumsatz in US-Dollar weniger stark rückläufig als die Serviceumsätze. EBITDA, bereinigtes EBITDA. Das bereinigte EBITDA stieg im ersten Quartal 2012 um 12,9 % von 871 Mio. € im Vorjahresquartal auf 983 Mio. €. Bereinigt wurde das EBITDA für das erste Quartal 2012 um Aufwendungen in Höhe von 78 Mio. € im Zusammenhang mit organisatorischen Umstrukturierungen und der nicht fortgeführten Über- nahme von T-Mobile USA durch AT&T. Auf US-Dollar-Basis stieg das bereinigte EBITDA um 8,0 %. Hauptursache hierfür waren geringere Aufwendungen für die Endgerätesubventionierung aufgrund der neuen Endgeräteangebote im Zusammenhang mit den Value Flatrate-Tarifen und des insgesamt rückläufigen Endgeräteabsatzes. Auch die laufenden Kosten-Management-Programme wirkten im ersten Quartal 2012 einem Anstieg der Aufwendungen entgegen. Gegenläufig wirkten höhere Aufwendungen durch uneinbringliche Forderun­ gen bei bestimmten Kundengruppen. Die bereinigte EBITDA-Marge erhöhte sich gegenüber dem Vorjahresquartal, da der Anstieg des bereinigten EBITDA vergleichsweise höher ausfiel als beim Umsatz. EBIT. TrotzdergenanntenFaktorensankdasEBITum14,2 %von401 Mio. €imers­ ten Quartal 2011 auf 344 Mio. € im ersten Quartal 2012 insbesondere wegen höherer netzbezogener Abschreibungen in Verbindung mit dem Netzausbau. Darüber hinaus waren im ersten Quartal 2011 niedrigere Abschreibungen zu verzeichnen, da die Klassifizierung des Anlagevermögens von T-Mobile USA   im Zusammenhang mit dem inzwischen nicht fortgeführten Verkauf an AT&T als zur Veräußerung gehaltenes Vermögen zu einem Abschreibungsstopp   (0,1 Mrd. €; IFRS 5) führte. Cash Capex. Der Cash Capex stieg im ersten Quartal 2012 um 4,6 % von 546 Mio. € im Vor- jahresvergleichszeitraum auf 571 Mio. €. Auf US-Dollar-Basis blieben die Inves­ titionen konstant; geringere Investitionen in die geplante Netzmodernisierung wurden zum Teil durch Verschiebungen bei den Zahlungszielen kompensiert. Im ersten Quartal 2012 gab T-Mobile USA bekannt, insgesamt 4 Mrd. US-Dollar in den Ausbau des 4G-Netzes, inklusive der Einführung der LTE-Technik, inves­ tieren zu wollen. Ein Teil der im ersten Quartal 2012 getätigten Investitionen bezog sich auf die hier genannten Maßnahmen zur Netzmodernisierung. Zum Ende des ersten Quartals 2012 hatten mehr als 220 Mio. Amerikaner Zugang zum breitbandigen Mobilfunknetz (4G) der T-Mobile USA mit verbesserter Netzkapazität und -zuverlässigkeit.

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