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Deutsche Telekom AG - Konzern-Zwischenbericht - 1. Januar bis 31. März 2012

23Konzern-Zwischenlagebericht Geschäftsentwicklung. Das leichte Plus im externen Umsatz unseres operativen Segments System- geschäft konnte den Rückgang der internen Umsätze mit Unternehmen der Deutschen Telekom nicht kompensieren. Neben Großaufträgen aus 2011, z. B. mit Daimler, trugen zahlreiche kleinere Vertragsabschlüsse im Wachstumsfeld Cloud Computing zum externen Umsatzwachstum bei. Ebenfalls im ersten Quartal 2012 schloss T-Systems neue, strategisch wichtige Verträge im Großkundenmarkt für ICT ab. Hier sind z. B. der bisher größte Cloud-  VertragsabschlussmitdemKonzernBritishAmericanTobacco(BAT)anzuführen,  sowie der Outsourcing-Vertrag mit dem Versicherungskonzern Old Mutual. Seine dynamischen Ressourcen (vgl. hierzu Geschäftsbericht 2011, Seite 105 ff.) hat T-Systems auch im ersten Quartal 2012 ausgebaut. Dass es gegenüber dem ersten Quartal des Vorjahres dennoch zu einem Rückgang des Auftragsein- gangs in Höhe von 32,8 % kam, lag u. a. am starken Wettbewerb im ICT-Markt. Außerdem war im ersten Quartal 2011 das umfassende Outsourcing-Abkommen mit Everything Everywhere mit einem Volumen von rund 500 Mio. € enthalten. Die Anzahl der betreuten Server lag in der Berichtsperiode über dem Niveau der Vorjahresvergleichsperiode; der Bedarf stieg aufgrund der Vertragsabschlüsse   aus 2011, wurde jedoch teilweise durch die verbesserte Auslastung von leis­ tungsstärkeren Servern kompensiert. Ebenso setzte sich die Zusammenlegung von Rechenzentren fort. Die Zahl der betreuten Arbeitsplatzsysteme lag auf dem Niveau des ersten Quartals 2011. Operative Entwicklung. Q1  2012  Mio. € Q1  2011  Mio. € Veränderung    Mio. € Veränderung    % Gesamtjahr  2011   Mio. € Gesamtumsatz 2 245 2 260 (15) (0,7) 9 249 Betriebsergebnis (EBIT) (35) (11) (24) n.a. (43) EBIT-wirksame Sondereinflüsse (79) (40) (39) (97,5) (295) EBIT (bereinigt um Sondereinflüsse) 44 29 15 51,7 252 EBIT-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % 2,0 1,3 2,7 Abschreibungen (148) (160) 12 7,5 (640) EBITDA 113 149 (36) (24,2) 597 EBITDA-wirksame Sondereinflüsse (79) (40) (39) (97,5) (275) EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) 192 189 3 1,6 872 EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % 8,6 8,4 9,4 Cash Capex (131) (123) (8) (6,5) (553) Gesamtumsatz. Der Gesamtumsatz unseres operativen Segments Systemgeschäft betrug im Berichtszeitraum 2,2 Mrd. € und lag damit 0,7 % unter dem Vorjahreswert. Dies ist allein begründet in rückläufigen internen Umsätzen mit Unternehmen der Deutschen Telekom um 3,7 %, was auf die Sparbemühungen des Konzerns bei den IT-Kosten zurückzuführen ist. Die externen Umsatzerlöse stiegen um 0,6 %. Außenumsatz. Mit 1,6 Mrd. € erwirtschaftete das operative Segment 0,6 % mehr Außenum- satz als im Vorjahr. Zurückzuführen ist das in erster Linie auf das wachsende Geschäft im Bereich Computing Services, das insbesondere von der Entwick- lung im Bereich Cloud Computing profitierte. EBITDA, bereinigtes EBITDA. Im Berichtszeitraum steigerte unser operatives Segment Systemgeschäft das bereinigte EBITDA um 1,6 % aufgrund des eingeleiteten Restrukturierungs- und Effizienzprogramms. Die bereinigte EBITDA-Marge konnte von 8,4 % auf 8,6 % gesteigert werden. Das EBITDA sank um 24,2 %, da im ersten Quartal 2012 Rückstellungen für den geplanten Vorruhestand Beamte gebildet wurden. EBIT, bereinigtes EBIT. Das bereinigte EBIT lag im ersten Quartal 2012 um 15 Mio. € über dem Vor­ jahreswert. Unter anderem ist dies auf geringere Abschreibungen im Vergleich zum Vorjahresquartal, bedingt durch ein reduziertes Investitionsvolumen im Vorjahr, zurückzuführen. Die bereinigte EBIT-Marge erhöhte sich im Berichts- zeitraum von 1,3 % auf 2,0 %. Cash Capex. Der Cash Capex lag mit 0,1 Mrd. € im Berichtszeitraum leicht über dem Vor- jahreswert. Dieser Anstieg ist im Wesentlichen auf Ausgaben für Investitionen im Zusammenhang mit Vertragsabschlüssen zurückzuführen. Teilweise wurde dieser Effekt durch den Ausbau der Plattform für Dynamic Computing kompen- siert. Konsequente Maßnahmen zur Effizienzsteigerung (wie die zunehmende Standardisierung der ICT-Plattformen) reduzierten die Investitionen zusätzlich.

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