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Deutsche Telekom AG - Konzern-Zwischenbericht - 1. Januar bis 31. März 2012

24 Konzernzentrale & Shared Services. Die Konzernzentrale & Shared Services übernehmen für den Konzern strate­ gische und segmentübergreifende Steuerungsaufgaben sowie operative Aufgaben, die nicht zum unmittelbaren Kerngeschäft der operativen Segmente gehören. Seit dem 1. Januar 2012 weist die Deutsche Telekom die Aufgaben   und Funktionen des Wachstumsgeschäfts „Digital Services“ sowie des Internet-  Dienstleisters STRATO, die zum 31. Dezember 2011 im Wesentlichen noch Bestandteil des operativen Segments Deutschland waren, gebündelt als Digital   BusinessUnit(DBU)inderKonzernzentrale&SharedServicesaus.DieVorjahres-  werte wurden zur besseren Vergleichbarkeit angepasst. Für nähere Informatio­ nen verweisen wir auf die Angaben zur Segmentberichterstattung im Konzern- Zwischenabschluss (Seite 35). Unser Personaldienstleister Vivento beschäftigte zum 31. März 2012 rund 8 600 Mitarbeiter (31. März 2011: rund 9 000 Mitarbeiter), rund 3 500 davon in externen Beschäftigungen, v. a. im öffentlichen Sektor wie der Bundesagentur für Arbeit. Weitere rund 3 100 Mitarbeiter waren konzernintern, insbesondere im ServiceCenter-Bereich, tätig. Rund 2 000 Beschäftigte waren in operativen und strategischen Einheiten von Vivento eingesetzt oder wurden von Vivento betreut. Während Vivento im Berichtszeitraum insgesamt rund 300 Mitarbeiter neu übernahm, verließen den Personaldienstleister im Gegenzug rund 200 Mit-  arbeiter mit einer neuen Perspektive. Operative Entwicklung. Q1  2012  Mio. € Q1  2011  Mio. € Veränderung    Mio. € Veränderung    % Gesamtjahr  2011   Mio. € Gesamtumsatz 717 735 (18) (2,4) 2 977 davon: Digital Business Unit 194 200 (6) (3,0) 843 Betriebsergebnis (EBIT) (414) (324) (90) (27,8) 1 242 Abschreibungen (211) (189) (22) (11,6) (839) EBITDA (203) (135) (68) (50,4) 2 081 EBITDA-wirksame Sondereinflüsse (66) (6) (60) n.a. 2 698 EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) (137) (129) (8) (6,2) (617) davon: Digital Business Unit 56 47 9 19,1 168 Cash Capex (155) (111) (44) (39,6) (488) Gesamtumsatz. Der Gesamtumsatz der Konzernzentrale & Shared Services reduzierte sich in der Berichtsperiode gegenüber dem Vorjahr um 2,4 %. Der leichte Rückgang resultierte im Wesentlichen aus den Flächenoptimierungen der operativen Segmente sowie aus der Reduzierung des T-Online Shop-Geschäfts. Letzteres erfolgte im Rahmen der Konzentration auf profitables Wachstum innerhalb unseres Wachstumsfelds Digital Business Unit. EBITDA, bereinigtes EBITDA. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2012 verschlechterte sich das berei- nigte EBITDA der Konzernzentrale & Shared Services geringfügig gegenüber dem Vorjahr, wegen positiver nicht wiederkehrender Effekte im ersten Quartal 2011. Im ersten Quartal 2012 wirkten sich jedoch geringere Aufwendungen für Verrechnungen von IT-Leistungen sowie eine leichte Ergebnisverbesserung bei der Digital Business Unit positiv aus. Insgesamt wurde das EBITDA im Berichtszeitraum mit negativen Sonderein- flüssen in Höhe von 66 Mio. € belastet. Dabei wirkten sich v. a. Aufwendungen für Personalmaßnahmen, hauptsächlich für Vorruhestand, negativ aus. Einen positiven Sondereinfluss hatte die Kostenrückerstattung der Kreditanstalt für Wiederaufbau, die im Zusammenhang mit einem in den USA im Jahr 2005 geschlossenen Vergleich stand. Im Vergleichszeitraum 2011 war das EBITDA mit negativen Sondereinflüssen von 6 Mio. € belastet – im Wesentlichen durch Aufwendungen für Personalmaßnahmen. EBIT. Das EBIT verringerte sich gegenüber dem ersten Quartal des Vorjahres um   0,1 Mrd. € – in erster Linie wegen der genannten Sondereinflüsse.

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