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Deutsche Telekom AG - Konzern-Zwischenbericht - 1. Januar bis 31. März 2012

Prognosen zur Umsatz- und Ergebnis-entwicklung

26 EU-Roaming Verordnung ab Juli 2012. Der Entwurf der EU-Kommission vom 6. Juli 2011 für eine neue Roaming-Verordnung soll nach einem Kompromiss vom 27. März 2012 zwischen dem Europäischen Parlament und dem Europä- ischen Rat im Juni verabschiedet werden und zum 1. Juli 2012 in Kraft treten. Gegenüber dem Entwurf vom 6. Juli 2011 wurden die Auflagen verschärft, in dem noch niedrigere als bislang geplante Preisobergrenzen gelten sollen. Die weitgehende Wholesale-Zugangsverpflichtung – u. a. für MVNOs – bleibt bestehen, wie auch die ab Juli 2014 vorgesehene Entbündlung von Roaming- Dienstleistungen und nationalen Services. Frequenzvergabe. Im Mobilfunk stehen in 2012 und 2013, sowohl in Deutsch- land als auch bei den Tochterunternehmen im Ausland, Verlängerungen aus-  laufender Lizenzen wie auch die Vergabe neuer Frequenzressourcen an. Risiken entstehen dabei generell durch die Ungewissheit bezüglich Umfang und Verfügbarkeit des künftigen Spektrums wie auch hinsichtlich der Kosten beim Erwerb des Frequenzspektrums. In Ungarn wird 2012 nach der erfolgten Frequenzvergabe ein neues staatliches Mobilfunk-Unternehmen in den Markt eintreten. Etablierte Netzbetreiber sind verpflichtet, diesem Vorleistungen anzubieten. Magyar Telekom hat gegen die Frequenzvergabe Rechtsmittel eingelegt. Ausweitung von Regulierung bei internationalen Beteiligungen. Zudem sehen wir eine Ausweitung von Regulierung auch international. Im Festnetz wurde Magyar Telekom (Ungarn) verpflichtet, Zugang zu sämtlichen Elementen des Zugangsnetzes zu gewähren und den Ausbau des Festnetzes spätestens sechs Monate vor dem Ausbau im Markt bekannt zu geben. In Kroatien wurde die Regulierung von Hrvatski Telekom und Iskon Internet mit Beschluss der   Regulierungsbehörde vom 21. März 2012 auf den Endkundenmarkt für Breit-  band-Internet-Zugang und der Übertragung von TV-Programmen mit einer ex-ante Entgeltkontrolle ausgeweitet. Im Mobilfunk haben die Regulierungs- behörden in Griechenland, Tschechien, der Slowakei und Bulgarien zum Teil erhebliche Absenkungen der Mobilfunk-Terminierungsentgelte vorgeschlagen. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts sind in unserem Risiko-  Management-System wie auch nach Einschätzung unseres Managements keine wesentlichen Risiken absehbar, die den Bestand unseres Unternehmens   gefährden könnten. Ereignisse nach der Berichtsperiode (31. März 2012). Prognosen zur Umsatz- und Ergebnisentwicklung. Für weitere Erläuterungen zur Übertragung von AWS Spektrumlizenzen in den USA sowie zu den abgeschlossenen Verhandlungen zur Tarifrunde 2012 für die Deutsche Telekom AG und für die Telekom Deutschland GmbH verwei- sen wir auf das Kapitel „Erhebliche Ereignisse und Geschäftsvorfälle“ und die darin enthaltenen Angabe „Ereignisse nach der Berichtsperiode“ im Konzern- Zwischenabschluss dieses Konzern-Zwischenberichts (Seite 36). Weitere Erläuterungen zu den Verfahren „Schadensersatzklage der Kabel Deutschland GmbH“, „Patentstreitigkeiten Mobilfunk“, „Schadens­ ersatzklagen Preis-Kosten-Schere“ und „Verfahren der Europäischen Kommission gegen Slovak Telekom und Deutsche Telekom“ finden sich im Kapitel „Risiko- und Chancensituation“ in diesem Konzern-Zwischenbericht (Seite 25 f.). Die in diesem Kapitel getroffenen Aussagen basieren auf der aktuellen Ein- schätzung unseres Managements. Zum heutigen Zeitpunkt liegen keine Er- kenntnisse darüber vor, dass sich die im zusammengefassten Lagebericht 2011 veröffentlichten Prognosen zur Umsatz- und Ergebnisentwicklung wesentlich verändert haben (Geschäftsbericht 2011, Seite 149 ff.). Die dort abgegebenen Aussagen behalten dementsprechend weiterhin ihre Gültigkeit. Darüber hinaus wurde im Kapitel „Wirtschaftliches Umfeld“ in diesem Konzern-Zwischenlage- bericht auf Ergänzungen und neue Entwicklungen der gesamtwirtschaftlichen Situation eingegangen. Ferner wird auf den „Disclaimer“ am Ende dieses Berichts verwiesen.

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