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Deutsche Telekom AG - Konzern-Zwischenbericht - 1. Januar bis 30. September 2012

10 Mit einem gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum nur geringfügig um   0,6 Prozentpunkte gesunkenen Anteil von 36,8 % leistete unser operatives   Segment Deutschland unverändert den größten Beitrag zum Konzernumsatz. Der Anstieg des Umsatzes im operativen Segment USA führte im Zusammen- hang mit der rückläufigen bzw. stagnierenden Umsatzentwicklung in den übrigen Segmenten zu einem Anstieg des Anteils des operativen Segments USA am Konzernumsatz um 1,6 Prozentpunkte. Dies spiegelte sich auch in   der Auslandsquote des Konzerns am Konzernumsatz wider, die gegenüber   der Vorjahresvergleichsperiode von 54,9 % auf 55,9 % anstieg. EBITDA, bereinigtes EBITDA. Trotz des dargestellten Umsatzrückgangs erzielten wir gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum einen Anstieg des EBITDA um 0,4 Mrd. € auf 13,2 Mrd. €. Vor allem die um 0,5 Mrd. € niedrigeren Sondereinflüsse wirkten sich positiv auf die Entwicklung des EBITDA aus. Diese setzten sich im Wesent- lichen aus Aufwendungen im Zusammenhang mit Personalmaßnahmen sowie sachbezogenen Restrukturierungsaufwendungen zusammen. Positiv wirkten hierbei auch Erträge aus einer im September 2012 vollzogenen Transaktion über den Tausch von AWS Spektrumlizenzen zwischen T-Mobile USA und Verizon von rund 0,1 Mrd. €. Ebenso positiv wirkten sich rund 0,1 Mrd. €, die aus einem im ersten Quartal 2012 abgeschlossenen Gerichtsverfahren mit   der Kreditanstalt für Wiederaufbau resultierten, aus. Ohne Berücksichtigung insgesamt belastender Sondereinflüsse von 0,8 Mrd. € erwirtschafteten wir in den ersten neun Monaten 2012 ein gegenüber der Vorjah- resvergleichsperiode leicht vermindertes bereinigtes EBITDA von 14,0 Mrd. €. Wechselkurseffekte wirkten sich im Saldo in Höhe von 0,2 Mrd. €, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, positiv auf die Entwicklung unseres berei- nigten EBITDA aus. Detailliertere Angaben zur Entwicklung von EBITDA/berei- nigtem EBITDA unserer Segmente können dem Kapitel „Geschäftsentwicklung der operativen Segmente“ (Seite 13 ff.) entnommen werden. Beitrag der operativen Segmente zum Konzern EBITDA bereinigt. Q1  2012  Mio. € Q2  2012  Mio. € Q3  2012  Mio. € Q3  2011  Mio. € Verän-  derung  % Q1 – Q3  2012  Mio. € Q1 – Q3  2011   Mio. € Verän-  derung  % Gesamtjahr  2011   Mio. € EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) im Konzern 4 477 4 697 4 777 4 907 (2,6) 13 951 14 074 (0,9) 18 685 Deutschland 2 343 2 348 2 401 2 463 (2,5) 7 092 7 259 (2,3) 9 553 Europa 1 173 1 200 1 328 1 388 (4,3) 3 701 3 930 (5,8) 5 241 USA 983 1 058 994 1 025 (3,0) 3 035 2 788 8,9 3 831 Systemgeschäft 141 181 185 155 19,4 507 452 12,2 672 Konzernzentrale & Shared Services (149) (86) (142) (112) (26,8) (377) (351) (7,4) (617) Überleitung (14) (4) 11 (12) n.a. (7) (4) (75,0) 5 EBIT. Das EBIT des Konzerns sank gegenüber den ersten neun Monaten 2011   um 11,4 Mrd. € auf minus 5,8 Mrd. €, v. a. aufgrund eines Wertminderungs- tests, welcher zum 30. September 2012 zu einer einmaligen, nicht zahlungs- wirksamen Wertminderung des Goodwills und der Vermögenswerte der   T-Mobile USA in Höhe von insgesamt rund 10,6 Mrd. € (vor Steuern) führte. Der Wertminderungstest wurde nach der Bekanntgabe des vereinbarten Zusammenschlusses von T-Mobile USA und MetroPCS durchgeführt. Da- rüber hinaus fiel der Abschreibungsaufwand der laufenden Periode durch die im Vorjahresvergleichszeitraum vorgenommene Klassifizierung unseres operativen Segments USA als aufgegebener Geschäftsbereich um 1,1 Mrd. € höher aus. Als Folge daraus wurden im Vorjahr hierfür zeitanteilig keine Ab- schreibungen vorgenommen. Zum Ende des Geschäftsjahres 2011 wurde die Klassifizierung als aufgegebener Geschäftsbereich zurückgenommen und die im Jahresverlauf ausgesetzten Abschreibungen im vierten Quartal 2011 nachgeholt. Ergebnis vor Ertragsteuern. Das Ergebnis vor Ertragsteuern sank aufgrund der zuvor genannten Effekte gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum um 11,2 Mrd. € auf minus 7,5 Mrd. €. Unser Finanzergebnis verbesserte sich gegenüber dem Vorjahres­ vergleichszeitraum um 0,1 Mrd. € auf minus 1,8 Mrd. €. Dies stand u. a. im Zusammenhang mit dem Verkauf der Anteile an der Telekom Srbija. Konzernüberschuss/-fehlbetrag. Vor allem bedingt durch die Erfassung einer Wertminderung im Zusammen- hang mit dem vereinbarten Zusammenschluss von T-Mobile USA und MetroPCS verzeichneten wir einen Konzernfehlbetrag von rund 6,0 Mrd. €. Der Steuer­ ertrag des laufenden Geschäftsjahres belief sich auf 2,0 Mrd. €. Weitere   Er­läuterungen hierzu finden Sie im Konzern-Zwischenabschluss (Seite 37). Das den Anteilen anderer Gesellschafter zugerechnete Ergebnis stieg, vor- wiegend bedingt durch den Verkauf der Anteile an der Telekom Srbija, auf 0,5 Mrd. € an. Anzahl der Mitarbeiter (im Durchschnitt). Q1 – Q3  2012 Q1 – Q3  2011 Deutschland 68 996 70 715 Europa 58 083 60 701 USA 30 367 35 121 Systemgeschäft 52 659 52 250 Konzernzentrale & Shared Services 22 821 23 058 Anzahl Mitarbeiter Konzern 232 926 241 845 davon: Beamte (Inland, aktives Dienstverhältnis) 23 154 25 100

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