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Deutsche Telekom AG - Konzern-Zwischenbericht - 1. Januar bis 30. September 2012

11Konzern-Zwischenlagebericht Vermögens- und Finanzlage des Konzerns. Bilanzstruktur. (Mio. €) Langfr. finanzielle Verbindl. Kurzfr. finanzielle Verbindl. Passive latente Steuern Pensions-Rückst. und ähnliche Verpflichtungen Verbindl. aus LuL und sonstige Verbindl. Sonstige Passiva Eigenkapital Passiva Immaterielle Vermögenswerte Sachanlagen Forderungen aus LuL Beteiligung an at equity bilanzierten Untern. Sonstige Aktiva 100 % Aktiva 39 % 35 % 6 % 6 % 14 % 108 234 30.09.2012 31.12.2011 122 542 41 % 34 % 5 % 6 % 14 % 30.09.2012 33 % 10 % 5 % 12 % 28 % 108 234122 542 31 % 7 % 11 % 8 % 5 % 7 % 5 % 5 % 33 % 31.12.2011 Unsere Bilanzsumme verringerte sich im Vergleich zum 31. Dezember 2011 um 14,3 Mrd. €. Dies ist im Wesentlichen auf die im Folgenden erläuterten Effekte zurückzuführen. Der Rückgang der immateriellen Vermögenswerte um 8,0 Mrd. € auf 42,1 Mrd. € war v. a. auf die im operativen Segment USA vorgenommene Wertminderung in Höhe von 8,7 Mrd. € (vor Steuern) und planmäßige Ab- schreibungen in Höhe von 2,4 Mrd. € zurückzuführen. Dem standen Zugänge in Höhe von 2,5 Mrd. € (hierin enthalten waren 0,9 Mrd. € an AWS Spektrum­ lizenzen, die aus den übrigen langfristigen Vermögenswerten umgegliedert wurden) und Wechselkurseffekte in Höhe von 0,3 Mrd. € – hauptsächlich aus polnischen Zloty – entgegen. Der Rückgang bei den Sachanlagen um 4,4 Mrd. € auf 37,5 Mrd. € entstand größtenteils durch planmäßige Abschreibungen in Höhe von 5,9 Mrd. €, durch die im operativen Segment USA vorgenommene Wertminderung in Höhe von 1,9 Mrd. € (vor Steuern) und durch Umbuchungen in die zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen in Höhe von 0,7 Mrd. €. Erhöhend wirkten sich Zugänge in Höhe von 4,6 Mrd. € aus. In den sonstigen Aktiva waren zum 30. September 2012 folgende wesentliche Effekte enthalten: Ein Rückgang um 0,9 Mrd. € innerhalb der übrigen lang- fristigen Vermögenswerte, der im Zusammenhang mit der Aktivierung von AWS Spektrumlizenzen in den immateriellen Vermögenswerten stand. Diese Lizenzen waren Teil der Ausfallentschädigung von AT&T im Zusammenhang   mit der Auflösung der Vereinbarung zum Verkauf der T-Mobile USA. Die zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Veräußerungs-  gruppen erhöhten sich von 0,4 Mrd. € auf 0,8 Mrd. €. Diese Erhöhung ist im Wesentlichen auf die vereinbarte Transaktion mit Crown Castle über den Ver- kauf von Funkturm-Standorten in den USA zurückzuführen. Der am 25. Januar 2012 erfolgte Verkauf der Anteile an der Telekom Srbija wirkte sich vermin- dernd aus. Die kurzfristigen und langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten haben sich im Vergleich zum Jahresende 2011 um 2,7 Mrd. € auf insgesamt 45,6 Mrd. € verringert. Wesentliche Effekte auf die finanziellen Verbindlichkeiten sind dem Cashflow aus Finanzierungstätigkeit auf Seite 38 des Konzern-Zwischenab- schlusses zu entnehmen. Währungseffekte in Höhe von 0,2 Mrd. € wirkten sich erhöhend auf die finanziellen Verbindlichkeiten aus. Der Anstieg bei den Pensionsrückstellungen und ähnlichen Verpflichtungen um 1,7 Mrd. € war im Wesentlichen auf versicherungsmathematische Verluste in Höhe von 1,6 Mrd. € zurückzuführen. Der Rückgang bei den passiven latenten Steuern in Höhe von 3,1 Mrd. € auf 5,4 Mrd. € ist im Wesentlichen auf die im operativen Segment USA vorgenom- mene Wertminderung auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen zurückzuführen. Das Eigenkapital sank gegenüber dem 31. Dezember 2011 um 9,7 Mrd. €. Vermindernd wirkten sich der Fehlbetrag in Höhe von 5,5 Mrd. €, Dividenden- ausschüttungen inkl. an Minderheiten in Beteiligungen in Höhe von 3,4 Mrd. €, versicherungsmathematische Verluste in Höhe von 1,1 Mrd. € (nach Steuern) sowie der Verkauf der Telekom Srbija (0,2 Mrd. €) aus. Ergebnisneutrale Wäh- rungseffekte in Höhe von 0,6 Mrd. € – v. a. aus der Umrechung von Britischem Pfund und Polnischem Zloty – hatten einen erhöhenden Effekt auf das Eigen- kapital. Der durchschnittliche Mitarbeiterbestand sank im Vergleich zur Vorjahres­ berichtsperiode um 3,7 %. Diese Entwicklung ist v. a. auf den um 5,7 % verrin- gerten Personalbestand im Ausland zurückzuführen. In unserem operativen Segment Europa trugen Abbauprogramme, die infolge von Effizienzsteige- rungsprogrammen durchgeführt wurden, zu einem niedrigeren Bestand bei.   Im operativen Segment USA waren gegenüber dem Vorjahresvergleichszeit- raum weniger Mitarbeiter im Kunden-Support, im Vertrieb und in der Verwal- tung beschäftigt. Im Inland reduzierte sich die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter um 1,7 %, v. a. aufgrund des sozialverträglichen Personalum- und -abbaus im   operativen Segment Deutschland und eines geringeren Personalbestands   bei Vivento in der Konzernzentrale & Shared Services. Dem stand eine ge­ stiegene Anzahl an Mitarbeitern im Segment Systemgeschäft, welche u. a. durch Personalübernahmen im Zusammenhang mit Großaufträgen verur-  sacht wurde, gegenüber.

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