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Deutsche Telekom AG - Konzern-Zwischenbericht - 1. Januar bis 30. September 2012

15Konzern-Zwischenlagebericht Privatkunden. Vernetztes Leben vom Handy bis zum Fernseher. Die Anschlussverluste im klassischen Festnetz lagen in den ersten drei Quartalen 2012 unterhalb denen des Vorjahreszeitraums. In dem hart umkämpften Breitband-Markt konnten wir weiter mit dem Markt wachsen. Bei unserem TV-Angebot „Entertain“ konnten wir die Quote der Pay TV-Pakete wie z. B. LIGA total!, Big TV und HD weiter ausbauen. In den ersten drei Quartalen 2012 konnte bei den Vertragskunden des Mobilfunk-Portfolios die Kundenzahl um 6,0 % im Vergleich zum 31. Dezember 2011 gesteigert werden. Vor allem die Tarife mit integrierten Daten-Flatrates für das mobile Internet (Call & Surf Mobil, Complete Mobil und Mobile Data) entwickelten sich positiv; speziell die darin enthaltenen Aktionstarife. Dabei konnten wir viele Kunden aus den reinen Sprachtarifen in die höherwertigeren Datentarife migrieren. Bei unseren SMS-Tarifen konnten wir unsere Zubuch­ option „SMS Flat all net“ in den ersten drei Quartalen 2012 verstärkt erfolgreich vermarkten. Der Rückgang der Prepaid-Kunden im Vergleich zum 31. Dezember 2011 ist größtenteils durch die Ausbuchung inaktiver Karten bedingt. Dieser konnte teil- weise, u. a. durch die Neuplatzierung von congstar in unseren Telekom Shops, kompensiert werden. Geschäftskunden. Vernetztes Arbeiten mit innovativen Lösungen. Die Anzahl der Festnetz- Anschlüsse im Bereich Geschäftskunden blieb gegenüber dem Gesamtjahr 2011 nahezu stabil bei 3,5 Mio. Bei der Nutzung des Internets geht die Kunden- nachfrage zu Tarifen mit höheren Bandbreiten wie z. B. „Business Complete“. Positiv entwickelten sich die Produkte beim Vernetzten Arbeiten. Entsprechend konnten wir bei unseren Internet-Festanschlüssen „CompanyConnect“ weiter steigende Zuwächse verzeichnen. Im Produktfeld Datenkommunikation konn- ten wir bei Internet-basierten Datennetzen (IP-VPNs) sowie bei Standortver- netzungen mit hoher Bandbreite die Anzahl der Netze und der Verbindungen deutlich ausbauen. Mit klarem Schwerpunkt auf Tarife mit integrierten Daten-Flatrates für das mobile Internet trug das im Februar 2011 eingeführte Mobilfunk-Tarifportfolio dazu bei, die Teilnehmerzahlen gegenüber dem Vorjahr zu steigern. Sowohl im Bereich der Maschine zu Maschine-Mobilfunk-Kommunikation als auch im Bereich der Vertragskunden konnten die Teilnehmerzahlen in Summe gegenüber dem Jahresende 2011 um 5,4 % weiter gesteigert werden. Hierzu hat nicht zuletzt der Vermarktungsstart neuer, attraktiver Mobilfunk-Tarife im Geschäftskundensegment beigetragen. In den ersten drei Quartalen 2012 konnten wir verschiedene Mobilfunk- Geschäftskunden wie z. B. BMW, Heidelberger Druck und Schwäbisch Hall (zurück-)gewinnen. Wholesale. Die entbündelten Wholesale-Anschlüsse stiegen um 61 Tsd. an, während unsere gebündelten Wholesale-Anschlüsse um 142 Tsd. sanken. Dieser Trend wird voraussichtlich auch in den kommenden Jahren anhalten, insbesondere deshalb, weil unsere Mitbewerber von gebündelten zu entbündelten Wholesale- ProduktenoderaufeigeneInfrastrukturwechseln.DieAnzahlunsererTeilnehmer-  Anschlussleitungen (TAL) reduzierte sich gegenüber dem Jahresende 2011 um 145 Tsd. Operative Entwicklung. Q1  2012  Mio. € Q2  2012  Mio. € Q3  2012  Mio. € Q3  2011  Mio. € Verän-  derung  % Q1 – Q3  2012  Mio. € Q1 – Q3  2011   Mio. € Verän-  derung  % Gesamtjahr  2011   Mio. € Gesamtumsatz 5 659 5 610 5 736 5 810 (1,3) 17 005 17 396 (2,2) 23 206 Privatkunden 2 997 2 999 3 097 3 137 (1,3) 9 093 9 359 (2,8) 12 497 Geschäftskunden 1 418 1 404 1 416 1 401 1,1 4 238 4 206 0,8 5 615 Wholesale 1 034 1 005 1 021 1 048 (2,6) 3 060 3 178 (3,7) 4 209 Mehrwertdienste 98 92 87 106 (17,9) 277 317 (12,6) 425 Sonstiges 112 110 115 118 (2,5) 337 336 0,3 460 Betriebsergebnis (EBIT) 965 1 187 1 302 1 356 (4,0) 3 454 3 494 (1,1) 4 520 EBIT-Marge % 17,1 21,2 22,7 23,3 20,3 20,1 19,5 Abschreibungen (1 099) (1 104) (1 083) (1 089) 0,6 (3 286) (3 208) (2,4) (4 344) EBITDA 2 064 2 291 2 385 2 445 (2,5) 6 740 6 702 0,6 8 864 EBITDA-wirksame Sondereinflüsse (279) (57) (16) (18) 11,1 (352) (557) 36,8 (689) EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) 2 343 2 348 2 401 2 463 (2,5) 7 092 7 259 (2,3) 9 553 EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % 41,4 41,9 41,9 42,4 41,7 41,7 41,1 Cash Capex (903) (819) (677) (1 080) 37,3 (2 399) (2 590) 7,4 (3 506) Gesamtumsatz. Wir haben Maßnahmen ergriffen, um in unseren Kernmärkten, breitbandigem Festnetz und Mobilfunk, weiter werthaltig zu wachsen. Der Umsatz in den ersten drei Quartalen 2012 war um 2,2 % gegenüber den ersten drei Quartalen des Vorjahres rückläufig. Dies resultiert im Wesentlichen aus der rückläufigen Sprachtelefonie sowohl im Mobilfunk als auch im Festnetz. Teilweise wurde er durch die zunehmende Nachfrage nach Komplettpaketen mit mobilen Daten- oder Fernsehtarifen kompensiert.   Im Bereich Festnetz wurde ein Umsatzanstieg durch die erfolgreiche Ver- marktung von „Entertain“ und „Zubuchoptionen“ erreicht. Diese positive Entwicklung war jedoch nicht ausreichend, um die gegenläufigen negativen Umsatzeffekte zu kompensieren. Hinzu kamen Preiseffekte, die aus Regu-  lierungsentscheidungen resultierten – so wurden im Juli 2011 die Inter-  connection-Preise gesenkt.

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