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Deutsche Telekom AG - Konzern-Zwischenbericht - 1. Januar bis 30. September 2012

16 Die Mobilfunk-Umsätze waren in den ersten drei Quartalen des Jahres gegen- über der Vergleichsperiode stabil. Sowohl das Wachstum der Datenumsätze durch die Smartphone-Vermarktung mit neuen Datentarifen als auch die positive Entwicklung bei den Endgeräteumsätzen konnten die rückläufige Sprachtelefonie mit den preisgünstigen Tarifen mit Flatrate-Komponenten   kompensieren. Umsatzbelastend wirkte die regulierungsbedingte Preissen- kung der Roaming-Preise zum 1. Juli 2012 für Sprach- als auch erstmalig für Datentarife. Hauptgrund für den Rückgang im Privatkundenbereich war das rückläufige Sprachtelefonie-Geschäft – speziell im Festnetz. Teilweise wurde der Um-  satzrückgang durch das Wachstum bei TV-Umsätzen (plus 30,6 %) und den Endgeräteumsatz (plus 31,7 %) kompensiert. Das Wachstum bei den Daten­ umsätzen im Mobilfunk (plus 22,2 %) konnte den Umsatzrückgang, v. a. in   der klassischen Sprachtelefonie, im Wesentlichen kompensieren. Im Geschäftskundenbereich blieb der Gesamtumsatz stabil. Die positive Umsatzentwicklung bei Mobilfunk-Daten, Breitband, IT-Produkten und mobilen Endgeräten konnte die rückläufigen Umsätze aus der klassischen Sprachtele- fonie sowohl im Festnetz als auch im Mobilfunk vollständig ausgleichen. Für den Umsatzrückgang im Wholesale-Bereich – um minus 3,7 % auf 3,1 Mrd. € – waren u. a. folgende Faktoren verantwortlich: regulatorisch be- dingte Preissenkungen im Wesentlichen bei Interconnection-Verbindungen   (ab 1. Juli 2011) mit rückläufiger Nutzung und mengen- bzw. preisbedingte Um- satzrückgänge aufgrund von Migration auf moderne Infrastrukturplattformen. Rückläufige Umsätze im Bereich Mehrwertdienste ergaben sich aus einer geringeren Inanspruchnahme von Service-Rufnummern, wie z. B. Auskunfts- diensten, sowie der öffentlichen Telefone. EBITDA, bereinigtes EBITDA. Das um Sondereffekte bereinigte kumulierte EBITDA für die ersten drei Quar- tale sank um 2,3 % auf 7,1 Mrd. € gegenüber der Vorperiode. Der Umsatzrück- gang konnte nicht vollständig durch Kosteneinsparungen kompensiert werden, da wir verstärkt in den Markt zur werthaltigen Kundengewinnung investiert ha- ben und unsere Service-Kosten nicht im gleichen Umfang wie in den Vorjahren senken konnten. Parallel erhöhten sich die Interconnection-Kosten im Mobil- funk durch die kontinuierliche Aufwertung unserer Tarife u. a. durch Pakete mit Inklusivminuten und SMS-Versand. Die bereinigte EBITDA-Marge blieb stabil bei 41,7 % – insbesondere aufgrund unseres effizienten Kosten-Managements. Geringere Belastungen aus Sondereffekten, im Wesentlichen Aufwendungen für Vorruhestand, führten zu einer Verbesserung des EBITDA gegenüber der Vergleichsperiode. EBIT. Das Betriebsergebnis unseres operativen Segments Deutschland war nahezu stabil bei 3,5 Mrd. €. Die positive Entwicklung im EBITDA wurde durch höhere Abschreibungen im Wesentlichen aufgrund der Aktivierung der LTE-Lizenz im Vorjahr kompensiert. Cash Capex. Wir haben das beste Mobilfunknetz und investieren in Netze der Zukunft. Wäh- rend wir bei den klassischen Übertragungswegen einen Rückgang des Cash Capex (z. B. aufgrund der durchgeführten Migration in modernere Infrastruk- turplattformen) in den ersten drei Quartalen 2012 gegenüber der Vergleichs­ periode verzeichneten, haben wir gleichzeitig verstärkt in unsere strategischen Themen wie LTE- und Glasfaser-Ausbau sowie in die All IP-Migration investiert. Der Cash Capex lag dennoch mit 7,4 % unter Vorjahresniveau. Europa. Kundenentwicklung. Festnetz-Anschlüsse. (Tsd.) IPTV-Kunden. (Tsd.) 10 089 30.09.2012 10 751 10 33910 563 10 248 30.09.2011 31.03.201231.12.2011 30.06.2012 903 30.09.2012 770 842809 872 30.09.2011 31.03.201231.12.2011 30.06.2012 Breitband-Anschlüsse Retail. (Tsd.) Mobilfunk-Kunden. (Tsd.) 4 688 30.09.2012 4 530 4 6144 588 4 642 30.09.2011 31.03.201231.12.2011 30.06.2012 61 536 27 343 30.09.2012 59 467 26 393 60 208 26 799 60 293 26 651 60 814 27 103 30.09.2011 31.03.201231.12.2011 30.06.2012 Vertragskunden

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