Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

Deutsche Telekom AG - Konzern-Zwischenbericht - 1. Januar bis 30. September 2012

20 der intensive Wettbewerb und der damit verbundene Preiskampf auf dem polnischen Mobilfunk-Markt sowie regulierungsbedingt reduzierte Terminie- rungsentgelte aus. Infolgedessen verringerten sich die Serviceumsätze v. a. im Privatkundenbereich durch rückläufige Umsätze bei der Sprachtelefonie. Teilweise konnten wir diese durch einen deutlichen Umsatzanstieg im Daten- geschäft auffangen. Zusätzlich leisteten höhere Umsätze aus dem Endgeräte- verkauf, im Wesentlichen resultierend aus der erfolgreichen Vermarktung von Smartphones, einen positiven Umsatzbeitrag. Das bereinigte EBITDA belief sich in den ersten neun Monaten 2012 auf 426 Mio. € und sank damit im Vergleich zur Vorjahresperiode um 10,5 %.   Bereinigt um die negativen Wechselkurseffekte, ergab sich ein Rückgang um 6,5 %. Dieser resultierte zum einen aus gestiegenen Kosten bei der Kunden­ akquise infolge der Vermarktung höherwertiger Endgeräte und einem höheren Anteil von Vertragskunden am gesamten Neukundengeschäft. Zum anderen waren die ersten neun Monate des Vorjahres durch die Auflösung einer Rück-  stellung positiv beeinflusst. Aufgrund optimierter Maßnahmen bei der Kunden- ansprache in Bezug auf unsere werthaltigen Vertragskunden konnten Einspa- rungen bei den Kundenbindungskosten erzielt werden, die einen positiven EBITDA-Beitrag bewirkten. Niederlande. In den ersten neun Monaten des Berichtsjahres reduzierte sich der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 2,3 % auf 1,3 Mrd. €. Regulierungsbe- dingte Umsatzrückgänge in der Sprachtelefonie sowie geringere SMS-Umsätze konnten wir durch das sehr erfolgreiche Datengeschäft teilweise kompensieren. Auch wirkte sich eine höhere Vertragskundenbasis dank neuer Tarife positiv auf den Sprachtelefonie-Umsatz aus. Das Festnetz-Geschäft entwickelte sich aufgrund einer geringeren Anzahl an Breitband-Anschlüssen gegenüber der Vorjahresperiode rückläufig. Das bereinigte EBITDA erhöhte sich in den ersten neun Monaten 2012 im Ver- gleich zur Vorjahresperiode um 18,1 % und betrug somit 391 Mio. €. Dieses positive Ergebnis erzielten wir trotz des aus der Regulierung resultierenden negativen Effekts. Bei den Kosten sanken die Interconnection-Kosten zum ei- nen deutlich regulierungsbedingt durch niedrigere Terminierungsentgelte, zum anderem auch leicht mengenbedingt. Ferner trugen gesunkene Kosten bei der Kundenbindung und -gewinnung sowie geringere Gemeinkosten, u. a. bei den Personal- sowie den Materialkosten, zu einer Verbesserung des EBITDA bei. EBIT. In unserem operativen Segment Europa lag das EBIT zum Ende der ersten neun Monate 2012 bei 1,5 Mrd. €. Gegenüber der Vorjahresperiode bedeutet dies einen Anstieg um 10,7 %. Die aufgrund des zurückhaltenden Investitions- verhaltens des Vorjahres in Summe geringeren Abschreibungen auf Segment­ ebene, v. a. in Polen, Griechenland und Rumänien, führten zu einem höheren EBIT. Dadurch konnten die negativen Effekte aus dem EBITDA-Rückgang aufgefangen werden. Cash Capex. In den ersten neun Monaten 2012 wiesen wir in unserem operativen Segment Europa einen Cash Capex von 1,1 Mrd. € aus. Dies entspricht einer Reduzie- rung gegenüber der Vorjahresperiode um 14,2 %. Eine schwierige Marktlage, Entscheidungen von Regulierungsbehörden sowie zusätzliche Belastungen, wie die Sondersteuer in Ungarn oder die Immobiliensteuer in Griechenland, lassen die meisten Länder unseres operativen Segments verhalten bei Investi- tionsausgaben agieren. Allerdings erhöhten sich v. a. in Ungarn die Ausgaben für Investitionen in die Verlängerung bestehender bzw. den Erwerb neuer Mobilfunk-Lizenzen. USA. Kundenentwicklung. Vertragskunden.* (Tsd.) Prepaid-Kunden.* (Tsd.) 23 763 30.09.2012 25 598 24 54924 797 24 087 30.09.2011 31.03.201231.12.2011 30.06.2012 9 564 30.09.2012 8 113 8 824 8 389 9 081 30.09.2011 31.03.201231.12.2011 30.06.2012 * Die Werte der Vorquartale wurden entsprechend der Kundenklassifizierung der aktuellen Periode angepasst.

Pages