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Deutsche Telekom AG - Konzern-Zwischenbericht - 1. Januar bis 30. September 2012

25Konzern-Zwischenlagebericht Operative Entwicklung. Q1  2012  Mio. € Q2  2012  Mio. € Q3  2012  Mio. € Q3  2011  Mio. € Verän-  derung  % Q1 – Q3  2012  Mio. € Q1 – Q3  2011   Mio. € Verän-  derung  % Gesamtjahr  2011   Mio. € Gesamtumsatz 717 732 727 743 (2,2) 2 176 2 219 (1,9) 2 977 davon: Digital Business Unit 194 204 205 199 3,0 603 602 0,2 843 Betriebsergebnis (EBIT) (411) (347) (362) (362) – (1 120) (1 269) 11,7 1 274 Abschreibungen (203) (196) (210) (206) (1,9) (609) (594) (2,5) (807) EBITDA (208) (151) (152) (156) 2,6 (511) (675) 24,3 2 081 EBITDA-wirksame Sondereinflüsse (59) (65) (10) (44) 77,3 (134) (324) 58,6 2 698 EBITDA (bereinigt um Sondereinflüsse) (149) (86) (142) (112) (26,8) (377) (351) (7,4) (617) davon: Digital Business Unit 56 44 27 52 (48,1) 127 149 (14,8) 168 Cash Capex (145) (76) (54) (82) 34,1 (275) (272) (1,1) (352) Gesamtumsatz. Der Gesamtumsatz der Konzernzentrale & Shared Services reduzierte sich in der Berichtsperiode gegenüber dem Vorjahr um 1,9 %. Der leichte Rückgang resultierte im Wesentlichen aus den Flächenoptimierungen der operativen Segmente und aus geringerer konzerninterner Nachfrage nach CallCenter- Leistungen. Die Digital Business Unit lag nahezu auf dem Niveau des Ver- gleichszeitraums. EBITDA, bereinigtes EBITDA. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2012 verschlechterte sich das bereinigte EBITDA der Konzernzentrale & Shared Services gegenüber der Vorjahresvergleichsperiode, hauptsächlich beeinflusst durch die geringeren Umsätze sowie niedrigere Erträge aus Immobilienverkäufen. Dagegen wirkten sich höhere Erträge aus Markenlizenzen positiv aus, denen aber geringere konzerninterne Leistungsabnahmen für internationale Netzwerktechnik und ein Einmaleffekt aus einer im Vorjahr erfolgten Rückstellungsauflösung bei   der Digital Business Unit gegenüberstanden. Insgesamt wurde das EBITDA im Berichtszeitraum mit negativen Sonderein- flüssen in Höhe von 134 Mio. € belastet. Dabei wirkten sich v. a. Aufwendungen für geplante und kommunizierte Personalmaßnahmen, hauptsächlich für Vor-  ruhestand, negativ aus. Einen positiven Sondereinfluss hatte die Kostenrück-  erstattung der Kreditanstalt für Wiederaufbau, die im Zusammenhang mit einem in den USA im Jahr 2005 geschlossenen Vergleich stand. Im Vergleichs- zeitraum 2011 war das EBITDA mit negativen Sondereinflüssen von 324 Mio. € belastet – im Wesentlichen durch Aufwendungen für Personalmaßnahmen   und Aufwendungen im Zusammenhang mit der Veräußerungsabsicht von T-Mobile USA an AT&T. EBIT. Das EBIT der ersten drei Quartale 2012 verbesserte sich gegenüber dem   Vorjahresvergleichszeitraum – in erster Linie wegen der genannten Sonder-  einflüsse. Risiko- und Chancensituation. Im Folgenden werden die wesentlichen Ergänzungen und neuen Entwick- lungen zu der im zusammengefassten Lagebericht für das Geschäftsjahr 2011 dargestellten Risiko- und Chancensituation ausgeführt (Geschäftsbericht 2011, Seite 131 ff.). Ferner wird auf den „Disclaimer“ am Ende dieses Berichts verwiesen. Zusammenschluss von T-Mobile USA und MetroPCS.  Die Deutsche Telekom und das US-amerikanische Mobilfunk-Unternehmen MetroPCS haben vereinbart, ihre Geschäftsaktivitäten in den USA zusammen- zulegen. Über die Einzelheiten informieren wir Sie gesondert in den Angaben „Ereignisse nach der Berichtsperiode“ (Seite 41) und „Abschreibungen“   (Seite 37 f.) des Konzern-Zwischenabschlusses. Die gemeinsame Gesellschaft wird aufgrund einer verbesserten Position für Mobilfunk-Frequenzen und zusätzlicher Finanzmittel mit den anderen natio- nalen Mobilfunk-Betreibern in den USA offensiver konkurrieren können. Durch die Transaktion entsteht auf dem US-Mobilfunk-Markt eine gemeinsame Ge- sellschaft mit dem Ziel, ein führendes Preis-Leistungsverhältnis zu bieten. Den Kunden kann so eine größere Auswahl günstiger Produkte und Services, eine verbesserte Netzabdeckung und eine klare Technologieausrichtung für ein gemeinsames LTE-Netz angeboten werden. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Genehmigungen durch das amerikanische Justizministerium (DOJ), der US-Telekommunikations-Auf-  sichtsbehörde Federal Communications Commission (FCC) und des Regie- rungsausschusses zur Überwachung ausländischer Investitionen in den USA (CFIUS). Zudem ist auch die Zustimmung der MetroPCS-Aktionäre erforderlich. Deutsche Telekom und MetroPCS erwarten, dass alle erforderlichen Genehmi- gungen und Zustimmungen im ersten Halbjahr 2013 vorliegen. Verweigern die zuständigen Behörden die Zustimmung zur Transaktion und kann diese daher nicht vollzogen werden, müsste die Deutsche Telekom MetroPCS eine Ausfall­ entschädigung in Höhe von 250 Mio. US-$ zahlen. DasRisikoeinesKonkurrenzangebotseinesodermehrererDritterfürMetroPCS ist nicht auszuschließen. Sollte MetroPCS nach Erhalt eines Konkurrenz- angebots ihren Aktionären empfehlen das Konkurrenzangebot anzunehmen, könnte die Deutsche Telekom die Vereinbarung mit MetroPCS kündigen und von MetroPCS eine Ausfallentschädigung in Höhe von 150 Mio. US-$ erhalten. Die Deutsche Telekom AG hat Mitte Oktober und nachfolgend zudem Kenntnis

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