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Deutsche Telekom AG - Konzern-Zwischenbericht - 1. Januar bis 30. September 2012

28 Prognosen zur Umsatz- und Ergebnisentwicklung. Die in diesem Kapitel getroffenen Aussagen basieren auf der aktuellen Ein- schätzung unseres Managements. Im Folgenden werden die zum heutigen Zeitpunkt vorliegenden wesentlichen Erkenntnisse über Veränderungen zu den im zusammengefassten Lagebericht 2011 veröffentlichten Prognosen zur Umsatz- und Ergebnisentwicklung 2012 erläutert (Geschäftsbericht 2011, Seite 149 ff.). Die darüber hinaus dort abgegebenen Aussagen behalten ihre Gültigkeit. Weiterhin gehen wir im Kapitel „Wirtschaftliches Umfeld“ in diesem Konzern-Zwischenlagebericht auf Ergänzungen und neue Entwicklungen der gesamtwirtschaftlichen Situation ein. Ferner wird auf den „Disclaimer“ am Ende dieses Berichts verwiesen. Veränderungen zum Geschäftsbericht 2011.   Die Deutsche Telekom hat zum 1. Juli 2012 die gesamte interne IT aus den zwei operativen Segmenten Deutschland, Systemgeschäft sowie der Konzernzen- trale & Shared Services in einer neuen Organisationseinheit unter dem Dach des operativen Segments Systemgeschäft gebündelt. Die für das Jahr 2012 dargestellten Ergebniserwartungen im Geschäftsbericht 2011 basierten auf einer Segmentstruktur, in der die Bündelung der IT-Aktivitäten noch nicht be- rücksichtigt wurde. Für den Konzern ergibt sich aufgrund der Verschiebung der IT-Aktivitäten kein Effekt auf den Umsatz und das bereinigte EBITDA, da es sich um eine interne Veränderung der Segmentstruktur handelt. Für das operative Segment Deutschland erwarten wir aus der Verschiebung der IT-Aktivitäten kei- ne Veränderung im Umsatz und eine leichte Erhöhung des bereinigten EBITDA. Die erwartete Minderung des bereinigten EBITDA des operativen Segments Systemgeschäft wird durch den Effekt im operativen Segment Deutschland und die veränderte Konsolidierung der Leistungsbeziehungen zwischen den operativen Segmenten auf Konzernebene ausgeglichen. Im Umsatz wird für das operative Segment Systemgeschäft eine Erhöhung aus der Übernahme der internen IT-Aktivitäten erwartet, die auf Konzernebene ebenfalls eliminiert wird. Neben den zuvor genannten Auswirkungen haben wir zusätzlich beschlossen in Deutschland verstärkt in die Kundenbindung und -gewinnung im wichtigen Mobilfunk-Markt zu investieren und somit unseren Marktanteil zu steigern. Auf vergleichbarer Basis – nach Restatement der Vergleichsperiode aufgrund Bündelung der IT-Aktivitäten und Berücksichtigung des Wachstumsgeschäfts Digital Services – erwarten wir daher für das operative Segment Deutschland für 2012 insgesamt ein rückläufiges bereinigtes EBITDA gegenüber 2011. Erwartungen der Deutschen Telekom AG.  Durch die Einbringung der T-Mobile USA in die MetroPCS kommt es zu einer außerplanmäßigen Abschreibung auf die Beteiligung der T-Mobile USA bei   derdieBeteiligunghaltendenTochtergesellschaftderDeutschenTelekomAG.   Diese Abschreibung schlägt sich über die Ergebnisabführungsverträge im Einzelabschluss der Deutschen Telekom AG nieder. Infolgedessen ist für   das Geschäftsjahr 2012 jetzt mit einem Jahresfehlbetrag zu rechnen. Die   Deutsche Telekom AG geht aber weiterhin von einem operativen Jahresüber- schuss für das Jahr 2013 aus. Eine Dividendenzahlung für das Geschäftsjahr 2012 wäre durch die Gewinnrücklagen sichergestellt.

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