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Deutsche Telekom AG - Konzern-Zwischenbericht - 1. Januar bis 30. September 2012

35Konzern-Zwischenabschluss Erhebliche Ereignisse und Geschäftsvorfälle. Rechnungslegung. Der Quartals-Finanzbericht der Deutschen Telekom AG umfasst nach den Vorschriften des § 37x Abs. 3 Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) einen Konzern-Zwischenabschluss und einen Konzern-Zwischenlagebericht. Der Konzern-Zwischenabschluss wurde unter Beachtung der International Financial Reporting Standards (IFRS) für die Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt. Der Konzern-Zwischenlagebericht wurde unter Beachtung der anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt. Statement of Compliance. Der Konzern-Zwischenabschluss zum 30. September 2012 ist unter Beachtung der Regelungen des International Accounting Standards (IAS) 34 aufgestellt worden. In Einklang mit den Regelungen des IAS 34 wurde ein verkürzter Berichtsumfang gegenüber dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2011 gewählt. Alle von der Deutschen Telekom angewendeten IFRS wurden von   der EU-Kommission für die Anwendung in der EU übernommen. Aus Sicht der Unternehmensleitung enthält der prüferisch durchgesehene Quartals-Finanzbericht alle üblichen, laufend vorzunehmenden Anpassungen, die für eine angemessene Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns notwendig sind. Hinsichtlich der im Rahmen der Konzernrech- nungslegung angewendeten Grundlagen und Methoden verweisen wir auf den Anhang des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2011 (Geschäftsbericht 2011, Seite 165 ff.). Das operative Segment USA (T-Mobile USA) wird seit dem 20. Dezember 2011 nicht mehr als aufgegebener Geschäftsbereich klassifiziert. Der Ausweis der Vorjahresvergleichszahlen in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde daher rückwirkend angepasst. Seit dem 1. Januar 2012 weist die Deutsche Telekom die Aufgaben und Funk­ tionen des Wachstumsgeschäfts „Digital Services“ sowie des Internet-Dienst­-  leisters STRATO, die zum 31. Dezember 2011 im Wesentlichen noch Bestand- teil des operativen Segments Deutschland waren, gebündelt als Digital   Business Unit (DBU) in der Konzernzentrale & Shared Services aus. Zum 1. Juli 2012 hat die Deutsche Telekom die IT-Konzerninfrastruktur neu   formiert und die gesamte interne IT aus den zwei operativen Segmenten Deutschland, Systemgeschäft sowie der Konzernzentrale & Shared Services innerhalb des operativen Segments Systemgeschäft als neue Telekom IT ge- bündelt. Erstmals in der Berichtsperiode anzuwendende Standards, Interpretationen und Änderungen von Standards und Interpretationen, die für das Geschäfts- jahr 2012 relevant sind. Im Oktober 2010 hat das IASB die Verlautbarung „Disclosures – Transfers of Financial Assets“ als Ergänzung zu IFRS 7 „Financial Instruments: Disclo- sures“ veröffentlicht. Die Änderungen sind anwendbar für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Juli 2011 beginnen. Diese Verlautbarung wurde im November 2011 von der Europäischen Union in europäisches Recht über-  nommen. Die Änderungen haben auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bzw. der Cashflows der Deutschen Telekom für die Konzern-  Zwischenabschlüsse keine Auswirkung. Das IASB hat im Dezember 2010 die Verlautbarung „Deferred Tax: Recovery of Underlying Assets – Amendments to IAS 12“ veröffentlicht. Sie ist anzu- wenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2012 beginnen, und wurde bislang noch nicht von der Europäischen Union in europäisches Recht übernommen und wird daher noch nicht angewendet. Die Änderung hätte keine wesentliche Auswirkung auf die Darstellung der Vermögens-,   Finanz- und Ertragslage bzw. der Cashflows der Deutschen Telekom. Weitere Informationen zu den oben genannten Änderungen sind dem Grund- lagen und Methodenteil des Konzern-Anhangs im Geschäftsbericht 2011 zu entnehmen (Geschäftsbericht 2011, Seite 165 ff.).  Veränderung des Konsolidierungskreises. Zum 30. September 2012 haben sich keine wesentlichen Änderungen im   Konsolidierungskreis der Deutschen Telekom ergeben.   Ausgewählte Erläuterungen zur Konzern-Bilanz. Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungs- gruppen sowie in direktem Zusammenhang bestehende Schulden.  Die zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Veräu- ßerungsgruppen stiegen um 0,4 Mrd. € gegenüber dem 31. Dezember 2011. T-Mobile USA hat am 28. September 2012 einen Rahmenvertrag mit Crown Castle International Corp., Houston/USA über die Vermietung und Nutzung von Funkturm-Standorten abgeschlossen. Rund 6 400 Funkturm-Standorte werden in eine Betreibergesellschaft eingebracht, die am Tag des Abschlusses der Transaktion entkonsolidiert wird. Für diese Standorte geht das alleinige Recht der weiteren Nutzung und Vermietung für einen Zeitraum von durchschnittlich 28 Jahren auf Crown Castle über. Rund 800 Funkturm-Standorte werden nach Einbringung in eine weitere Betreibergesellschaft veräußert. T-Mobile USA erhält im Gegenzug eine Zahlung in Höhe von ca. 1,9 Mrd. € (2,4 Mrd. US-$). T-Mobile USA wird ihre Mobilfunk-Technik weiterhin auf diesen Funkturm- Standorten betreiben und den benötigten Platz im Rahmen von Operating Leasing-Verhältnissen von Crown Castle anmieten. Den von T-Mobile USA nicht benötigten Platz wird Crown Castle weitervermieten. Der Vollzug der Transaktion   wird für das vierte Quartal 2012 erwartet. Zum 30. September 2012 werden die Vermögenswerte, die den Funkturm-Standorten zugerechnet werden, in Höhe von insgesamt 0,6 Mrd. € im operativen Segment USA als zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen ausgewie- sen. Davon entfallen 0,5 Mrd. € auf technische Anlagen und Maschinen und 0,1 Mrd. € auf Grundstücke und Bauten. Mit Abschluss der Transaktion ent- steht ein sonstiger betrieblicher Ertrag. Zudem werden unter den als zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Ver­ mögenswerten und Veräußerungsgruppen zum 30. September 2012 Mobil- funk-Spektrumlizenzen im operativen Segment USA in Höhe von 0,1 Mrd. € ausgewiesen. Diese Lizenzen werden mit anderen Unternehmen getauscht.   Die beteiligten Unternehmen sind nach dem Abschluss der Transaktionen in der Lage die Mobilfunknetz-Abdeckung zu verbessern. Dem stand der Verkauf der Anteile an der Telekom Srbija in Höhe von ins- gesamt 0,4 Mrd. € am 25. Januar 2012 entgegen. Der Betrag in Höhe von 0,2 Mrd. €, der zum 31. Dezember 2011 im kumulierten sonstigen Konzern-  ergebnis durch die Aufwertung auf den beizulegenden Zeitwert ausgewiesen wurde, wurde nach dem Verkauf in das sonstige Finanzergebnis umgegliedert. Davon entfielen 0,1 Mrd. € auf Anteile anderer Gesellschafter.

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