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Deutsche Telekom AG - Konzern-Zwischenbericht - 1. Januar bis 30. September 2012

38 Die Deutsche Telekom hat im zweiten Quartal 2012 eine Schätzungsänderung bei den Nutzungsdauern von Sachanlagen im operativen Segment USA vor- genommen. Im Zusammenhang mit dem Ausbau der Übertragungsgeschwin- digkeit im Mobilfunk erfolgt für ältere, noch nicht vollständig abgeschriebene Mobilfunk-Technik eine Verkürzung der Nutzungsdauern. Hieraus resultierten zum 30. September 2012 um 0,2 Mrd. € höhere Abschreibungen. Erläuterungen zur Konzern-Kapitalflussrechnung. Im ersten Quartal des Vorjahres hat die Deutsche Telekom 1,4 Mrd. € an Elektrim und Vivendi gezahlt. Dadurch erlangte die Deutsche Telekom das vollständige und unumstrittene Eigentum an der PTC (PTC-Transaktion). Durch die für die Kapitalflussrechnung geltenden Vorschriften, teilt sich dieser Betrag wie folgt auf: 0,4 Mrd. € sind im Cashflow aus Geschäftstätigkeit, 0,8 Mrd. € im Cashflow aus Investitionstätigkeit und 0,2 Mrd. € im Cashflow aus Finanzie- rungstätigkeit enthalten. Cashflow aus Geschäftstätigkeit. In den ersten drei Quartalen 2012 erhöhte sich der Cashflow aus Geschäftstätigkeit gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 0,2 Mrd. € auf 10,2 Mrd. €. Folgende wesentliche Zahlungsmittelflüsse waren ursächlich für diese Entwicklung: niedrigere Nettozinszahlungen in Höhe von 0,4 Mrd. € sowie Einzahlungen aus der Auflösung von Zinsswaps in Höhe von 0,1 Mrd. €. Dem stehen Auszahlungen im Rahmen der AT&T-Transaktion im Zusammenhang mit der Auflösung des Kaufvertrags von T-Mobile USA in Höhe von 0,5 Mrd. € gegenüber, von denen 0,2 Mrd. € Ertragsteuern auf in 2011 er-  haltene Erträge darstellen. Daneben erfolgten Auszahlungen im Rahmen von abgeschlossenen Untersuchungen der US-Behörden von Verträgen in EJR Mazedonien und Montenegro in Höhe von 0,1 Mrd. €, denen im Vorjahresver- gleichszeitraum geleistete Auszahlungen für die PTC-Transaktion in Höhe von 0,4 Mrd. € gegenüberstanden.   Cashflow aus Investitionstätigkeit. Q1 – Q3  2012  Mio. € Q1 – Q3  2011  Mio. € Cash Capex Operatives Segment Deutschland (2 399) (2 590) Operatives Segment Europa (1 120) (1 305) Operatives Segment USA (1 861) (1 550) Operatives Segment Systemgeschäft (794) (794) Konzernzentrale & Shared Services (275) (272) Überleitung 456 335 Zahlungsflüsse für hinterlegte Sicherheitsleistungen und Sicherungsgeschäfte (netto) (24) 126 PTC-Transaktion – (820) OTE Put Option II – (392) Verkauf Telekom Srbija 380 – Erwerb/Veräußerung Staatsanleihen (netto) 282 (89) Rückzahlung der vom Joint Venture   Everything Everywhere begebenen Anleihe 218 – Einzahlungen aus dem Abgang von Sachanlagen 157 229 Sonstiges (163) 49 (5 143) (7 073) Cashflow aus Finanzierungstätigkeit. Q1 – Q3  2012  Mio. € Q1 – Q3  2011  Mio. € Dividendenausschüttung (inkl. Minderheiten) (3 399) (3 521) Rückzahlung Euro-Bond (1 978) (3 461) Rückzahlung Medium Term Note (kurzfristig) (1 617) (1 171) Inanspruchnahme Kreditlinie OTE (netto) (757) 1 223 Rückzahlung EIB-Kredite (532) (35) Tilgung von Leasing-Verbindlichkeiten (125) (117) Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (netto) (84) 389 Rückzahlung Geldanlagen des Joint Ventures Everything Everywhere (netto) (78) (278) Rückzahlung Euro-Bond OTE – (1 429) Rückzahlung USD-Bonds – (351) PTC-Transaktion – (187) Begebung USD-Bonds 1 502 862 Begebung Medium Term Note (langfristig) 342 – Ziehung von EIB-Krediten 300 701 Commercial Paper (netto) 293 3 497 Zahlungsflüsse für hinterlegte Sicherheitsleistungen und Sicherungsgeschäfte (netto) 15 167 Begebung Euro-Bond OTE – 500 Sonstiges (129) (69) (6 247) (3 280) Segmentberichterstattung. Die folgende Tabelle gibt einen Gesamtüberblick über die operativen Seg- mente und die Konzernzentrale & Shared Services der Deutschen Telekom für die ersten drei Quartale 2012 und 2011. Seit dem 1. Januar 2012 weist die Deutsche Telekom die Aufgaben und Funk-  tionen des Wachstumsgeschäfts „Digital Services“ sowie des Internet-Dienst.  leis­ters STRATO, die zum 31. Dezember 2011 im Wesentlichen noch Bestandteil des operativen Segments Deutschland waren, gebündelt als Digital Business Unit (DBU) in der Konzernzentrale & Shared Services aus. Das Aufgabengebiet reicht von Forschung & Entwicklung über das Innovations-Management und -Marketing sowie Produktentwicklung und -Management bis hin zur Steuerung des digitalen Produktportfolios. Das Wachstumsgeschäft fokussiert sich nun auf sechs Geschäftsfelder, in denen Angebote für Privat- und Geschäftskunden entwickelt werden: Kommunikationsdienste, Medien/Unterhaltung, Cloud- Dienste, Portal/Werbung, Anzeigengeschäfte/eCommerce und Bezahldienste. Die organisatorische Veränderung soll gewährleisten, dass die Deutsche Telekom mehr Wachstum in den digitalen Märkten generiert und unterstreicht damit das strategische Ziel neue Umsatzfelder zu erschließen – über das   Kerntelekommunikationsgeschäft hinaus. Die Vergleichswerte wurden ent-  sprechend rückwirkend angepasst. Zum 1. Juli 2012 hat die Deutsche Telekom die IT-Konzerninfrastruktur neu   formiert und die gesamte interne IT aus den zwei operativen Segmenten Deutschland, Systemgeschäft sowie der Konzernzentrale & Shared Services innerhalb des operativen Segments Systemgeschäft als neue Telekom IT gebündelt. Ziel ist die Etablierung einer IT-Organisation, die eine deutliche Verbesserung von Qualität und Stabilität erreicht und durch höhere Effizienz Spielraum für die Entwicklung neuer qualitativ hochwertiger Produkte und Dienstleistungen sowie kürzere Produktionszeiten ermöglicht. Diese Organi-  sationsänderung ist ein wichtiger Schritt, um das Kerngeschäft der Segmente der Deutschen Telekom zu unterstützen und weiter auszubauen. Die Ver- gleichswerte wurden für das Vorjahr entsprechend rückwirkend angepasst.

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