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Deutsche Telekom AG - Konzern-Zwischenbericht - 1. Januar bis 30. September 2012

39Konzern-Zwischenabschluss Segmentinformationen in den ersten drei Quartalen. Q1– Q3 2012  Q1 – Q3 2011      Außen-  umsatz      Mio. € Inter-  segment-  umsatz    Mio. € Gesamt-  umsatz      Mio. € Betriebs-  ergebnis  (EBIT)    Mio. € Planmäßige Abschrei-  bungen    Mio. € Wertmin-  derungen      Mio. € Segment- vermögena     Mio. € Beteiligungen an at equity   bilanzierten Unternehmena Mio. € Deutschland 15 998 1 007 17 005 3 454 (3 283) (3) 32 906 17 16 339 1 057 17 396 3 494 (3 206) (2) 32 578 17 Europa 10 295 518 10 813 1 529 (2 122) (8) 36 759 6 531 10 836 516 11 352 1 381 (2 375) (6) 37 815 6 781 USA 11 573 5 11 578 (9 368) (1 840) (10 602) 27 249 25 10 954 9 10 963 2 245 (463) – 38 075 27 Systemgeschäft 4 838 2 349 7 187 (239) (463) (1) 9 667 18 4 841 2 418 7 259 (228) (493) – 9 308 38 Konzernzentrale & Shared Services 758 1 418 2 176 (1 120) (530) (79) 99 925 64 772 1 447 2 219 (1 269) (535) (59) 100 168 10 Summe 43 462 5 297 48 759 (5 744) (8 238) (10 693) 206 506 6 655 43 742 5 447 49 189 5 623 (7 072) (67) 217 944 6 873 Überleitung – (5 297) (5 297) (9) (3) 1 (98 272) 1 – (5 447) (5 447) (4) 1 – (95 402) – Konzern 43 462 – 43 462 (5 753) (8 241) (10 692) 108 234 6 656 43 742 – 43 742 5 619 (7 071) (67) 122 542 6 873 a Werte sind stichtagsbezogen auf den 30. September 2012 und den 31. Dezember 2011. Eventualverbindlichkeiten. Im Folgenden werden Ergänzungen und neue Entwicklungen zu den im   Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2011 dargestellten Eventualver-  bindlichkeiten ausgeführt. Eutelsat-Schiedsverfahren. Eutelsat S.A. verlangt von den französischen Gerichten die Aufhebung der Entscheidung des Schiedsgerichts, mit welcher das Schiedsgericht mangels Gerichtsbarkeit abgelehnt hatte, die Media Broadcast GmbH in das Schiedsverfahren einzubeziehen. Im Schiedsverfahren selbst hat Eutelsat S.A. am 29. Februar 2012 die Begründung der Schiedsklage vorgelegt, auf welche die Deutsche Telekom am 9. Mai 2012 erwidert hat. Vom 17. bis 19. September 2012 fand eine mündliche Schiedsverhandlung statt. Die finanzielle Auswirkung des Verfahrens kann derzeit nicht ausreichend verläss- lich geschätzt werden. Sonderzahlung Beamte. Mit Beschluss vom 17. Januar 2012 hat das BVerfG entschieden, dass die Streichung der Sonderzahlung für Beamte der Deut- schen Telekom mit dem Grundgesetz vereinbar ist. Die Maßnahme verstößt nicht gegen den in Art. 3 Abs. 1 GG in Verbindung mit Art. 33 Abs. 5 GG ver- ankerten Grundsatz der gleichen Besoldung. Das BVerwG hat nun in den ihm vorliegenden Rechtsstreiten über die Klagen auf Zahlung des Unterschiedsbe- trags zwischen der Zahlung nach dem Bundessonderzahlungsgesetz (BSZG) und der geringeren Zahlung nach der Telekom Sonderzahlungsverordnung unter Berücksichtigung der Entscheidung des BVerfG zu entscheiden. Auf- grund des Beschlusses des BVerfG vom 17. Januar 2012 weist die Deutsche Telekom ihre im Geschäftsbericht 2011 angegebene Eventualverbindlichkeit von rund 0,2 Mrd. € nicht mehr als solche aus. Abgesenkte Besoldungstabellen. Das Verwaltungsgericht Stuttgart hatte in zwei Klageverfahren mit Beschluss vom 15. Dezember 2009 dem Bundes- verfassungsgericht die Frage der Verfassungsmäßigkeit des § 78 BBesG zur Entscheidung vorgelegt. Das Bundesverfassungsgericht hat zwischenzeitlich beim Verwaltungsgericht Stuttgart unter Hinweis auf die ergangene Entschei- dung zur Streichung der Sonderzahlung die Rücknahme der Vorlage angeregt. Das Verwaltungsgericht Stuttgart hat die Vorlage vor dem Bundesverfassungs- gericht inzwischen zurückgenommen. In einigen Fällen haben Kläger ihre Klage zurückgenommen, andere wurden klageabweisend entschieden. Wir halten eine Inanspruchnahme in den noch anhängigen Klageverfahren für unwahrscheinlich. Die Deutsche Telekom weist ihre im Geschäftsbericht 2011 angegebene Eventualverbindlichkeit von rund 0,1 Mrd. € somit nicht mehr als solche aus. Schadensersatzklage der Kabel Deutschland GmbH. Die Telekom Deutsch- land GmbH hat Anfang April 2012 davon Kenntnis erlangt, dass die Kabel Deutschland Vertrieb und Service GmbH (KDG) eine Klage beim Landgericht Frankfurt eingereicht hat; die Klage wurde am 14. Juni 2012 zugestellt. Die KDG fordert zum einen die Reduzierung des jährlichen Entgelts für die Nutzungs- rechte an Kabelkanalkapazitäten für die Zukunft und zum anderen die teilweise Rückzahlung von in der Vergangenheit in diesem Zusammenhang geleisteten Zahlungen. Die finanzielle Auswirkung des Verfahrens kann derzeit nicht aus- reichend verlässlich geschätzt werden. Eine Überleitungsrechnung zu beiden Ausweisänderungen für wesentliche Kennzahlen ist im Kapitel „Weitere Informationen“ in diesem Konzern-Zwi- schenbericht auf Seite 46 dargestellt. Ausführliche Erläuterungen zur Geschäftsentwicklung der operativen Segmente und der Konzernzentrale & Shared Services sind dem Kapitel „Geschäftsentwicklung der operativen Segmente“ (Seite 13 ff.) im Konzern- Zwischenlagebericht zu entnehmen.

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