Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

Deutsche Telekom AG - Konzern-Zwischenbericht - 1. Januar bis 30. September 2014

11Konzern-Zwischenlagebericht Konzern-Zwischenbericht 9M 2014 FREQUENZVERGABE. Im Folgenden erläutern wir die wichtigsten aktuellen Entwicklungen bei den Frequenzvergabeverfahren: ƒƒ Nachdem die Europäische Kommission und die BNetzA in Deutschland den Zusammenschluss der Unternehmen Telefónica Deutschland und E-Plus genehmigt und dabei entsprechende Frequenzauflagen erteilt haben, plant die BNetzA noch in 2014 die Eröffnung eines Vergabever- fahrens zur Neuregelung der 0,9 bzw. 1,8 GHz-Frequenzrechte aus den GSM-Lizenzen der deutschen Netzbetreiber. Zudem plant die Behörde, Frequenzen aus den Bereichen 0,7 GHz (Digitale Dividende II) und 1,5 GHz zu vergeben. Die Durchführung der eigentlichen Vergabeprozedur ist für das zweite Quartal 2015 geplant. ƒƒ In Griechenland hat die Regulierungsbehörde EETT eine Vergabe von Frequenzen in den Bereichen 0,8 GHz (Digitale Dividende) und 2,6 GHz am 13. Oktober 2014 in Form einer simultanen Mehrrundenauktion durch- geführt. Neben unserer griechischen Beteiligung Cosmote haben sich nur die beiden anderen Mobilfunk-Betreiber Vodafone und WIND an der Auktion beteiligt. Cosmote konnte die gesetzten Ziele erreichen und hat sich eine wettbewerbsfähige Frequenzausstattung sichern können. ƒƒ In Ungarn wurde das dreistufige Verfahren zur Vergabe von Frequenzen in den Bereichen 0,8, 0,9, 1,8 und 2,6 GHz abgeschlossen. Magyar Telekom hat erfolgreich an dem Vergabeverfahren teilgenommen und sich die vor­ gesehenen Frequenzressourcen sichern können. ƒƒ Die tschechische Regulierungsbehörde CTU startete eine Konsultation zur Versteigerung von Restspektrum in den Bereichen 1,8 und 2,6 GHz, das in der Auktion 2013 nicht veräußert wurde. T-Mobile Czech Republic analysiert die Bedingungen und bereitet sich auf eine Teilnahme an dem Verfahren vor. Es wird erwartet, dass die Auktion im Frühjahr 2015 beendet sein wird. ƒƒ In Albanien hat sich AMC um die Verlängerung ihrer im August 2014 aus- gelaufenen GSM-Lizenz mit Frequenzen in den Bereichen 0,9 und 1,8 GHz beworben. Aufgrund ihrer Erfüllung aller Voraussetzungen wird mit der Genehmigung gerechnet; der Prozess dauert aber noch an. Die albanische Regulierungsbehörde AKEP plant noch für 2014 die Vergabe weiterer Mobil­ funk-Frequenzen in den Bereichen 0,9 und 1,8 GHz. Eine Konsultation zur Vergabe von Frequenzen im 2,6 GHz-Band ist in Vorbereitung. ƒƒ In Polen hat der Regulierer UKE am 14. Oktober 2014 den Vergabeprozess für Frequenzen aus den Bändern 0,8 und 2,6 GHz gestartet. Man stützt sich dabei weitestgehend auf die bereits bekannten Vergabebedingungen aus der letzten Auktionsplanung. Die Frequenzen werden in einer simul- tanen Mehrrundenauktion vergeben. Die Vergabe wird voraussichtlich im Dezember 2014 stattfinden. ƒƒ Zu weiteren Verzögerungen der Frequenzauktionsvorbereitungen ist es derweil in Montenegro gekommen, wo mit einer Veröffentlichung finaler Vergaberegeln und dem Start der Bietphase im ersten Halbjahr 2014 gerechnet wurde. Dieses Verfahren wird sich voraussichtlich nach 2015 verschieben. ƒƒ Die US-Telekommunikations-Aufsichtsbehörde Federal Communications Commission (FCC) wird am 13. November 2014 die Vergabeauktion für insgesamt 65 MHz an Frequenzen in den 1,6, 1,7 und 2,1 GHz-Bereichen beginnen. Die Behörde hat einen Mindestpreis von ca. 10,5 Mrd. US-$ für die gesamte Auktion festgelegt. T-Mobile US wird an der Auktion teil­ nehmen. GESCHÄFTSENTWICKLUNG DES KONZERNS. ERTRAGSLAGE DES KONZERNS. UMSATZ. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2014 erzielten wir einen Konzernumsatz von 45,7 Mrd. €, der damit deutlich um 1,2 Mrd. € bzw. 2,7 % über dem Niveau des Vorjahresvergleichszeitraums lag. Maßgeblich trug unser operatives Segment USA mit den Umsatzbeiträgen der MetroPCS, die aufgrund des erstmaligen Einbezugs zum 1. Mai 2013 erst ab dem zweiten Quartal des Vorjahres Berücksichtigung fanden, sowie mit dem ungebrochen starken Zugang an Neukunden zu dieser Umsatzentwicklung bei. In unserem operativen Segment Europa wirkten die zum Teil bereits im Vorjahr erfolgten erheblichen regulierungsbedingten Preisänderungen sowie der intensive Wettbewerb belastend. Unser operatives Segment Deutschland konnte sich unter den wettbewerbsbedingten Rahmenbedingungen speziell im Mobilfunk gut im Markt behaupten, musste jedoch insgesamt leichte Umsatzrückgänge hinnehmen. Ursächlich hierfür waren v. a. die Anschlussverluste im Fest- netz-Geschäft. Die eingeleitete Neuausrichtung des Geschäftsmodells von T-Systems belastete ebenso wie die generell rückläufige Preisentwicklung im IT- und Kommunikationsgeschäft den Umsatz unseres operativen Segments Systemgeschäft. Nach Berücksichtigung von Konsolidierungskreiseffekten von insgesamt 0,9 Mrd. € sowie negativen Wechselkurseffekten von rund 0,5 Mrd. €, v. a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, lag der Umsatz um 0,9 Mrd. € bzw. 2,0 % über dem Vorjahresniveau. Detailliertere Angaben zu den Umsatz- entwicklungen in unseren operativen Segmenten Deutschland, USA, Europa, Systemgeschäft sowie in dem Segment Group Headquarters & Group Services können dem Kapitel „Geschäftsentwicklung der operativen Segmente“ (Seite 17 ff.) entnommen werden.

Seitenübersicht