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Deutsche Telekom AG - Konzern-Zwischenbericht - 1. Januar bis 30. September 2014

14 Konzern-Zwischenlagebericht Konzern-Zwischenbericht 9M 2014 VERMÖGENS- UND FINANZLAGE DES KONZERNS. Unsere Bilanzsumme erhöhte sich im Vergleich zum 31. Dezember 2013 um 6,9 Mrd. €, dies war v. a. durch folgende Effekte verursacht: Die immateriellen Vermögenswerte stiegen um 4,2 Mrd. € im Wesentlichen aufgrund von Investitionen in Höhe von 5,5 Mrd. €. Hierin sind 3,3 Mrd. € für den Erwerb von Mobilfunk-Lizenzen durch T-Mobile US enthalten, die v. a. aus den beiden im April 2014 vollzogenen Transaktionen über den Erwerb sowie den Tausch von Mobilfunk-Lizenzen mit Verizon Communications stammen. Ebenfalls trugen Konsolidierungskreiseffekte in Höhe von 0,2 Mrd. € aus dem Einbezug der GTS Central Europe Gruppe und ein in diesem Zusammenhang angesetzter vorläufiger Goodwill in Höhe von 0,1 Mrd. € zum Anstieg bei. Währungskurseffekte in Höhe von 2,1 Mrd. €, v .a. aus der Umrechnung von US-Dollar in Euro, wirkten sich zudem buchwerterhöhend aus. Die Berück- sichtigung von planmäßigen Abschreibungen in Höhe von 2,8 Mrd. € und Abgänge in Höhe von 0,6 Mrd. € im Zusammenhang mit dem Tausch von Mobilfunk-Spektrum mit Verizon Communications hatten einen gegenläufigen Effekt auf den Buchwert der immateriellen Vermögenswerte. Die Sachanlagen erhöhten sich im Vergleich zum 31. Dezember 2013 um 1,3 Mrd. € auf 38,7 Mrd. €. Investitionen in Höhe von 5,4 Mrd. €, v. a. in den operativen Segmenten Deutschland und USA, und Wechselkurseffekte in Höhevon0,7Mrd.€,v. a.ausderUmrechnungvonUS-DollarinEuro,erhöhten den Buchwert. Konsolidierungskreiseffekte in Höhe von 0,4 Mrd. € – im WesentlichenausdemEinbezugderGTSCentralEuropeGruppe(0,2 Mrd. €) und der Erstkonsolidierung von vier strukturierten Leasing-Objektgesell- schaften (0,2 Mrd. €) – hatten ebenfalls einen erhöhenden Effekt. Plan­- mäßige Abschreibungen in Höhe von 4,9 Mrd. € sowie Abgänge in Höhe von 0,2 Mrd. € standen dem entgegen. Der Buchwert der Anteile an at equity bilanzierten Unternehmen stieg in den ersten drei Quartalen 2014 um 0,4 Mrd. € auf 6,6 Mrd. €. Einerseits ver­- ringerten erhaltene Dividendenzahlungen des Joint Ventures EE den Betei- ligungsbuchwert um 0,3 Mrd. €, andererseits hatten die Berücksichtigung der verbleibenden als at equity bilanzierten Beteiligungen an der Scout24 Gruppe in Höhe von 0,3 Mrd. € sowie Wechselkurseffekte – im Wesentlichen aus der Umrechnung von Britischen Pfund in Euro – in Höhe von 0,4 Mrd. € einen erhöhenden Effekt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forde­ rungen stiegen um 1,3 Mrd. € auf 9,1 Mrd. €, v. a. aufgrund des Kundenwachs- tums und eines höheren Anteils von auf Ratenzahlung verkaufter Endgeräte in unserem operativen Segment USA. Dies ist die Folge der von T-Mobile US verfolgten Strategie, Endgeräte über die neu eingeführten Tarife nicht mehr preisreduziert, sondern z. B. über einen Ratenplan zu veräußern. Gegen­- läufig reduzierten sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Zu­sammenhang mit im Berichtszeitraum abgeschlossenen Factoring- Ver­einbarungen über monatlich revolvierende Verkäufe kurzfristig fälliger Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 0,4 Mrd. €. In den sonstigen Aktiva waren zum 30. September 2014 folgende wesent- liche Effekte enthalten: Die zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen sanken um 0,8 Mrd. €. Im Wesentlichen war hierfür der Vollzug der folgenden beiden Transaktionen ursächlich: Im operativen Segment USA wurde der Tausch von Mobilfunk- LizenzenmitVerizonCommunicationsinHöhevon0,6Mrd.€abgeschlossen. Im Segment Group Headquarters & Group Services wurde der Verkauf der Anteile an der Scout24 Gruppe in Höhe von 0,3 Mrd. € vollzogen. Die Vorräte erhöhten sich um 0,2 Mrd. € aufgrund eines höheren Bevorratungsvolumens an Endgeräten (v. a. Smartphones) im Wesentlichen in unseren operativen Segmenten Deutschland und USA. Unsere kurzfristigen und langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten haben sichimVergleichzumJahresende2013um1,8Mrd.€aufinsgesamt53,4 Mrd. € erhöht. Wesentliche Effekte auf die finanziellen Verbindlichkeiten sind dem Cashflow aus Finanzierungstätigkeit auf Seite 47 des Konzern-Zwischenab- schlusses zu entnehmen. Bilanzstruktur. in Mio. € 17% 39%Immaterielle Vermögenswerte 32%Sachanlagen 7%Forderungen aus LuL und sonstige Forderungen 5%Beteiligungen an at equity bilanzierten Unternehmen Sonstige Aktiva 17% 7% 5% 31% 40% 30.09.201431.12.2013 31.12.201330.09.2014 AKTIVA Langfristige finanzielle Verbindlichkeiten 34% PASSIVA Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen 9% 7% 6% 6% 11% Eigenkapital27% 37% 6% Passive latente Steuern 6% Verbindlichkeiten aus LuL und sonstige Verbindlichkeiten 6% Sonstige Passiva 11% Kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten7% 27% 125 009 125 009 118 148 118 148

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