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Deutsche Telekom AG - Konzern-Zwischenbericht - 1. Januar bis 30. September 2014

19Konzern-Zwischenlagebericht Konzern-Zwischenbericht 9M 2014 Mobilfunk. Mobile Telefonie und Datenanwendungen. Wir setzen neue Impulse durch unsere herausragende Netzqualität und durch das neue Produkt-Portfolio für werthaltige Vertragskunden sowie für Neukunden. Insgesamt konnten wir 1 028 Tsd. Neukunden im Mobilfunk hinzugewinnen. Der Rückgang bei den Prepaid-Kunden wurde durch den starken Vertragskundenzuwachs über­ kompensiert. Insgesamt 273 Tsd. Kunden nutzen eine Breitband-Anbindung via Mobilfunk. Besonders positiv entwickelten sich der Bereich Geschäfts­ kunden sowie unsere Zweitmarke „congstar“. Der Anteil an Smartphones, v. a. an Android- und iOS-Endgeräten (iPhones), belief sich auf 70,7 %. Der Trend zu integrierten Flatrates mit höheren Daten- geschwindigkeiten setzt sich weiter fort. Festnetz. Telefon, Internet und Fernsehen. Die Marktentwicklung gestaltet sich im Fest­- netz weiterhin herausfordernd, im Wesentlichen durch die preisaggressiven Wettbewerbsangebote. Deshalb gehen wir neue Wege der Vermarktung mit regionalen Angeboten und einem Fokus auf TV- und VDSL-Anschlüsse. Daher konnten wir im dritten Quartal 2014 unsere Breitband-Anschlüsse nahezu stabil bei 12,3 Mio. halten. Von unseren Breitband-Kunden sind insgesamt 19,3 % TV-Kunden. Der Anteil ist somit um 1,7 Prozentpunkte gegenüber dem Jahresende 2013 gestiegen. Im klassischen Festnetz sanken die Anschlüsse um576Tsd.gegenüberdemJahresende2013.IndenletztenbeidenQuartalen 2014 lagen wir erstmalig seit zehn Jahren bei den Anschlussverlusten pro Quartal unter der 200 Tausend-Marke. Privatkunden. Vernetztes Leben vom Handy bis zum Fernseher. In den ersten drei Quartalen 2014 steigerten wir die Zahl unserer Mobilfunk-Kunden um 0,3 % gegenüber dem Jahresende 2013. Wir konnten 982 Tsd. Vertragskunden hinzugewinnen, im Wesentlichen durch das Kundensegment der Wiederverkäufer und unter unserer Zweitmarke „congstar“. Die Zahl der Prepaid-Kunden sank in der Berichtsperiode um 887 Tsd., insbesondere im Bereich der Wiederverkäufer (Service Provider) sowie durch den Wechsel in attraktive Vertragstarife. In den ersten drei Quartalen 2014 konnten wir im Festnetz 1 444 Tsd. Kunden auf IP-basierte Retail-Anschlüsse migrieren sowie 189 Tsd. weitere TV-Kunden gewinnen. Von den 9,9 Mio. Breitband-Anschlüssen nutzen rund 1,4 Mio. Kunden einen Glasfaser-Anschluss – davon haben wir 312 Tsd. in den ersten drei Quartalen 2014 hinzugewonnen. Die Anschlussverluste im Festnetz lagen bei 531 Tsd. und somit deutlich unter den Anschlussverlusten der ersten drei Quartale 2013 von 680 Tsd. Dabei wechselten die Kunden v. a. zu Kabelnetz-Betreibern und regionalen Anbietern. Geschäftskunden. Vernetztes Arbeiten mit innovativen Lösungen. Besonders erfolgreich waren wir in den ersten drei Quartalen 2014 im Mobilfunk – mit 276 Tsd. neuen Vertragskunden – sowie im Bereich Maschine zu Maschine – mit einem Zuwachs von 656 Tsd. Karten. Das Wachstum im Bereich Maschine zu Maschine resultiert aus dem verstärkten Einsatz von SIM-Karten im Wesentlichen in der Automobilbranche und der Logistikindustrie. Beim mobilen Internet wächst die Kundennachfrage nach Tarifen mit höheren Bandbreiten und in Verbindung mit höherwertigen Endgeräten. Bei den Festnetz-Anschlüssen blieben wir gegenüber dem Jahresende 2013 stabil bei 3,4 Mio. Die Breitband-Anschlüsse lagen mit 2,1 Mio. Anschlüssen auf dem Niveau des Jahresendes 2013, wobei wir einen Anstieg von 27,2 % bei den Glasfaser-Kunden verzeichneten. Positiv entwickelten sich die Produkte beim „Vernetzten Arbeiten“. Ent- sprechend verzeichneten wir bei unseren Tarifen „DeutschlandLAN – die Komplettlösung für Ihr Büro“ weiter steigende Zuwächse. In der Datenkom- munikation bauten wir die Zahl der Netze und der Verbindungen deutlich aus, v. a. bei Internet-basierten Datennetzen (IP-VPNs) und bei Standortver- netzungen mit hoher Bandbreite. Insbesondere stieg die Nachfrage nach Cloud-Produkten. Wholesale. Das verstärkte Wachstum unserer entbündelten Wholesale-Anschlüsse in den ersten drei Quartalen 2014 um 407 Tsd. bzw. 26,0 % war im Wesent- lichen getrieben durch die hohe Nachfrage im Zusammenhang mit dem Kontingentmodell. Die Zahl unserer gebündelten Wholesale-Anschlüsse sank hingegen um 67 Tsd. Wir gehen davon aus, dass dieser Trend auch in den kommenden Jahren anhält, weil unsere Mitbewerber von gebündelten zu entbündelten Wholesale-Produkten mit mehr Bandbreite oder auf eigene Infrastrukturen wechseln. Die Zahl unserer Teilnehmer-Anschlussleitungen (TAL) reduzierte sich gegenüber dem Jahresende 2013 um 303 Tsd. bzw. 3,3 %. Dieser Rückgang ist sowohl bedingt durch die Verlagerung zu höher- wertigen VDSL-Wholesale-Anschlüssen als auch marktbedingt, da Wett­ bewerber ihre Kunden auf Mobilfunk-basierte Anschlüsse migrieren oder die Kunden zu Kabelanbietern wechseln.

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