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Deutsche Telekom AG - Konzern-Zwischenbericht - 1. Januar bis 30. September 2014

20 Konzern-Zwischenlagebericht Konzern-Zwischenbericht 9M 2014 OPERATIVE ENTWICKLUNG. in Mio. € Q1 2014 Q2 2014 Q3 2014 Q3 2013 Veränderung in % Q1–Q3 2014 Q1–Q3 2013 Veränderung in % Gesamtjahr 2013 GESAMTUMSATZ 5 483 5 464 5 587 5 670 (1,5) % 16 534 16 801 (1,6) % 22 435 Privatkunden 2 928 2 918 3 029 3 086 (1,8) % 8 875 9 099 (2,5) % 12 122 Geschäftskunden 1 404 1 418 1 430 1 431 (0,1) % 4 252 4 236 0,4 % 5 676 Wholesale 952 942 934 959 (2,6) % 2 828 2 840 (0,4) % 3 811 Mehrwertdienste 63 57 59 71 (16,9) % 179 224 (20,1) % 288 Sonstiges 136 129 135 123 9,8 % 400 402 (0,5) % 538 Betriebsergebnis (EBIT) 1 249 1 239 1 279 1 279 0,0 % 3 767 3 614 4,2 % 4 435 EBIT-Marge % 22,8 22,7 22,9 22,6 22,8 21,5 19,8 Abschreibungen (956) (978) (957) (989) 3,2 % (2 891) (2 933) 1,4 % (3 966) EBITDA 2 205 2 217 2 236 2 268 (1,4) % 6 658 6 547 1,7 % 8 401 EBITDA-wirksame Sondereinflüsse (25) (39) (88) (107) 17,8 % (152) (362) 58,0 % (535) EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) 2 230 2 256 2 324 2 375 (2,1) % 6 810 6 909 (1,4) % 8 936 EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % 40,7 41,3 41,6 41,9 41,2 41,0 39,7 CASH CAPEX (705) (1 018) (1 009) (892) (13,1) % (2 732) (2 130) (28,3) % (3 411) Gesamtumsatz. Der Umsatzrückgang in den ersten drei Quartalen 2014 lag bei 1,6 % gegen- über der Vorjahresperiode. Ursächlich hierfür war der Umsatzrückgang im klassischen Festnetz-Geschäft mit 2,6 %. Positiv im Festnetz wirkten sich die Vermarktung unserer TV-Anschlüsse und der gestiegene Umsatz mit Media Receivern und Routern aus. Dies konnte jedoch den Umsatzrückgang im Breitband-Geschäft und in der klassischen Festnetz-Telefonie nicht kompen- sieren. Der Mobilfunk-Umsatz blieb trotz des hohen Wettbewerbsdrucks stabil. Die gute Entwicklung im Bereich Geschäftskunden sowie unserer Zweitmarke „congstar“ konnte den Umsatzrückgang bei unserer Erstmarke und bei den Wiederverkäufern nahezu kompensieren. Im Privatkundenbereich sank der Umsatz um 2,5 % v. a. aufgrund der mengen- und preisbedingt rückläufigen Entwicklung im Festnetz-Bereich. Im Mobilfunk sank der Umsatz um 1,6 %. Während die mobilen Serviceumsätze um 1,8 % aufgrund rückläufiger Sprachtelefonie und geringerer Umsätze mit Textnachrichten insbesondere im Bereich Prepaid sanken, verzeichneten wir eine positive Umsatzentwicklung bei den Datenumsätzen von 26,5 %. Der Umsatz mit Mobilfunk-Endgeräten blieb stabil, insbesondere aufgrund der gestiegenen Smartphone-Vermarktung im dritten Quartal 2014. Im Geschäftskundenbereich stieg der Umsatz um 0,4 %. Diese positive Ent­ wicklung resultierte hauptsächlich aus dem Wachstum der Serviceumsätze im Mobilfunk – insbesondere bei den Datenumsätzen. Gegenläufig wirkten im Festnetz rückläufige Umsätze aus der klassischen Sprachtelefonie. Der Umsatz im Wholesale-Bereich lag mit minus 0,4 % beinahe auf Vorjahres­ niveau, wobei im zweiten Quartal des Vorjahres ein Sondereffekt aufgrund von nachträglichen Preissenkungen für die Teilnehmer-Anschlussleitung enthalten war. Ohne diesen Effekt war der Bereich Wholesale leicht rück­- läufig mit 2,0 %. Der Rückgang resultierte v. a. aus Mengeneffekten bei Interconnection-Verbindungen und -Anschlüssen, welche teilweise durch die positive Entwicklung bei den entbündelten Anschlüssen im Wesentlichen durch das Kontingentmodell kompensiert werden konnten. Hauptgründe für die rückläufigen Umsätze von 20,1 % im Bereich Mehr- wertdienste waren im Wesentlichen die geringere Inanspruchnahme von Service-Rufnummern und der Umsatzrückgang durch den Ausstieg aus dem Geschäft mit der digitalen Außenwerbung zum Jahresende 2013. EBITDA, bereinigtes EBITDA. Das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA war gegenüber der Vorjahres- periode mit 1,4 % leicht rückläufig und lag bei 6,8 Mrd. €. Dies resultierte im Wesentlichen aus gestiegenen Personalkosten im Rahmen der Tariferhöhung und für den Personalaufbau für unseren integrierten Netzausbau. Höhere Marktinvestitionen im Mobilfunk im dritten Quartal 2014 – u. a. getrieben durch die gestiegene Smartphone-Vermarktung – belasteten ebenfalls das bereinigte EBITDA. Mit einer bereinigten EBITDA-Marge von 41,2 % liegen wir über unserem Zielwert von 40 %. Das EBITDA lag in den ersten drei Quartalen 2014 bei 6,7 Mrd. € und somit um 1,7 % höher als in der Vorjahresperiode, v. a. aufgrund höherer Sondereinflüsse für Aufwendungen im Zusammenhang mit unserem Personalumbau im Vorjahr. EBIT. Das Betriebsergebnis unseres operativen Segments Deutschland stieg im Vergleich zur Vorjahresperiode um 4,2 % auf 3,8 Mrd. €, im Wesentlichen aufgrund geringerer Sondereinflüsse in den ersten drei Quartalen 2014 gegenüber der Vergleichsperiode. Cash Capex. Der Cash Capex stieg in den ersten drei Quartalen 2014 gegenüber der Ver­- gleichsperiode um 602 Mio. €. Wir investierten in den ersten drei Quartalen 2014 verstärkt im Rahmen unserer integrierten Netzstrategie in den Glasfaser­- kabel-Ausbau, in unsere IP-Transformation und in unsere LTE-Infrastruktur.

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