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Deutsche Telekom AG - Konzern-Zwischenbericht - 1. Januar bis 30. September 2014

25Konzern-Zwischenlagebericht Konzern-Zwischenbericht 9M 2014 Wettbewerbsvorteil dar. Besonders deutlich wird dies im Vertragskunden­ geschäft: Mit einem Bestand von rund 25,3 Mio. Kunden zum 30. September 2014 lag der Anteil der Geschäftskunden am gesamten Vertragskundenbe- standbei32 %.DerAnstiegderGeschäftskundenbeiunserenVertragskunden gegenüber dem Vorjahresendwert konnte den leichten Rückgang – ohne Berücksichtigung der unter der Marke „Simpel“ geführten Kunden in den Vorjahren – bei den Privatkunden überkompensieren. Positiv dazu beige- tragen haben die meisten Länder unseres operativen Segments – v. a. die Tschechische Republik und Ungarn. Der Prepaid-Kundenbestand reduzierte sich zum Ende des dritten Quartals 2014 gegenüber dem Jahresendwert 2013. Gründe hierfür waren zum einen der harte Wettbewerb auf den Mobilfunk-Märkten in unseren europäischen Ländern. Zum anderen ist diese Entwicklung auch auf die Umsetzung unserer langfristigenStrategiezurückzuführen,unsaufdaswerthaltigeVertragskunden- ­geschäft zu konzentrieren. Festnetz. Telefon,InternetundFernsehen.DasTV-Geschäftetabliertesichinunserem operativen Segment Europa über die vergangenen Quartale als beständiger Wachstumsmotor. So stieg zum 30. September 2014 der Gesamtkunden­ bestand um 4,8 % auf 3,7 Mio. TV-Kunden an. Davon entfiel ein Großteil der Nettozuwächse von insgesamt 167 Tsd. auf die Sat-TV-Kunden, v. a. in Griechenland, sowie auf die IPTV-Kunden, v. a. in Ungarn und der Slowakei. Eine erfreuliche Entwicklung verzeichneten auch unsere IP-basierten An- schlüsse: Im Vergleich zum 31. Dezember 2013 wuchs deren Anzahl sogar deutlich um 28,2 % auf einen Bestand von rund 3,2 Mio. Anschlüssen; gegen­über den ersten neun Monaten des Vorjahres waren es sogar 40 %. Größtenteils war dieser Zuwachs auf die erfolgreiche Migration auf die IP- Technologie in unseren integrierten Ländern, in denen wir mit Mobilfunk und Festnetz vertreten sind, zurückzuführen. Nach EJR Mazedonien wird nun die Slowakei konzernweit das zweite Land sein, das zum Ende dieses Jahres die Migration abgeschlossen haben wird. Aber auch in Kroatien und Ungarn sind wir auf einem guten Weg. Insgesamt erreichten wir zum 30. September 2014 einen Anteil der IP-basierten Anschlüsse von 34,9 %. Positiv dazu bei- getragen hatte auch die Einbeziehung der GTS Central Europe Gruppe. In unserem operativen Segment Europa nutzten zum 30. September 2014 rund 9,1 Mio. Kunden einen Festnetz-Anschluss. Der Rückgang gegenüber dem Jahresende 2013 von 2,3 % war v. a. bedingt durch Anschlussverluste bei der klassischen Telefonie (PSTN). Bei den Breitband-Anschlüssen Retail stieg die Anzahl im Vergleich zum 31. Dezember 2013 um 2,9 % auf rund 4,9 Mio., gegenüber dem Ende der ersten neun Monate des Vorjahres sogar um 4,2 %. Treiber waren hierbei v. a. innovative Tarifpläne, die TV mit Internet bündeln. Der Anstieg gegen­- über dem Vorjahresendwert ist im Wesentlichen auf das DSL-Geschäft v. a. in Griechenland zurückzuführen. Gerade die zukunftsorientierte VDSL- Technologie erfreute sich hier eines regen Zuwachses. Auch andere An­ schluss­technologien wie z. B. die Breitband-Kabelanschlüsse in Ungarn oder die FTTH-Anschlüsse in Rumänien zeigten kontinuierliche Zuwachs­ raten. Auch trug der Einbezug der GTS Central Europe Gruppe leicht zu diesem Wachstum bei.

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