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Deutsche Telekom AG - Konzern-Zwischenbericht - 1. Januar bis 30. September 2014

30 Konzern-Zwischenlagebericht Konzern-Zwischenbericht 9M 2014 Geschäftsentwicklung. In den ersten drei Quartalen 2014 konnten wir neue Verträge im In- und Aus- land abschließen: So hat T-Systems z. B. im Automobilsektor mit der Daimler AG einen der größten Aufträge für Systemintegration in der Unternehmens­ geschichte gewonnen. Weiterhin erhielten wir einen Auftrag für die Errichtung und den Betrieb eines satellitengestützten Lkw-Mauterhebungssystems in Belgien. Trotzdem verzeichneten wir einen Rückgang beim Auftragseingang im Berichtszeitraum um 8,7 % gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum. Dies ist auf die gestartete Neuausrichtung des Geschäftsmodells – mit dem Ziel, zukünftig nachhaltig profitables Wachstum sicherzustellen – zurückzu- führen. In diesem Zusammenhang haben wir die Rentabilitätskriterien für die Annahme von Neuaufträgen verschärft. Die Dienste mit anhaltend geringer Profitabilität werden wir künftig über spezialisierte Partner anbieten oder bei wenig attraktiver Nachfrage ganz aus dem Leistungskatalog streichen. Von der Neuausrichtung gestärkt, konnten sich insbesondere unsere Standard- lösungen aus dem Wachstumsfeld Cloud Computing gegen den starken Wettbewerb durchsetzen. Entsprechend haben wir unsere dynamischen Ressourcen aus der Cloud auch im Berichtszeitraum weiter ausgebaut. Für unsere Kunden bedeutet das: Sie erhalten Bandbreite, Rechnerkapazität, Speicherleistung und Software nach Bedarf, teilen sich die Infrastruktur und zahlen nur nach tatsächlichem Verbrauch. Durch die Einführung der neuen Produktvariante „Dynamic Services for Collaboration“ (DSC) wird das erfolg­ reiche Cloud-Angebot erweitert und ist nun auch für kleinere Unternehmen ab 1 000 Arbeitsplätzen – statt wie bisher 5 000 – verfügbar. Verschiedene internationale Unternehmen nutzen dieses Angebot bereits, sodass die DSC- Plattform aus unserer sicheren „Private Cloud“ inzwischen rund 1,5 Mio. Arbeitsplätze versorgt. Ein weiterer Baustein für den Ausbau unseres Cloud- Geschäfts ist die Erweiterung unserer strategischen Partnerschaften wie z. B. mit dem US-amerikanischen Marktführer für geschäftliche Cloud-Lösungen salesforce.com. Um den Anforderungen aus den neuen Vertragsabschlüssen gerecht zu werden, modernisieren und konsolidieren wir kontinuierlich unsere ICT- Ressourcen. Die Zahl der betreuten Server stieg gegenüber dem Vorjahres- zeitraum um 2,7 %. Den gestiegenen Ressourcenbedarf aus dem Zuwachs konnten wir teilweise durch leistungsstärkere Server und ein verbessertes Auslastungs-Management kompensieren. Eine ähnliche Entwicklung zeich- nete sich bei den Rechenzentren ab: Durch Zusammenlegung von Rechen- zentren entstehen größere und leistungsstärkere Einheiten. So haben wir Anfang Juli 2014 das größte Rechenzentrum in Biere bei Magdeburg eröffnet. Die Zahl der betreuten Arbeitsplatzsysteme stieg gegenüber dem Vorjahres- zeitraum um 30,8 % auf 1,57 Mio. Stück. OPERATIVE ENTWICKLUNG. in Mio. € Q1 2014 Q2 2014 Q3 2014 Q3 2013 Veränderung in % Q1–Q3 2014 Q1–Q3 2013 Veränderung in % Gesamtjahr 2013 GESAMTUMSATZ 2 052 2 187 2 068 2 174 (4,9) % 6 307 6 570 (4,0) % 9 038 Betriebsergebnis (EBIT) (59) (131) (97) (20) n.a. (287) (205) (40,0) % (294) EBIT-wirksame Sondereinflüsse (57) (139) (153) (70) n.a. (349) (312) (11,9) % (431) EBIT (bereinigt um Sondereinflüsse) (2) 8 56 50 12,0 % 62 107 (42,1) % 137 EBIT-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % (0,1) 0,4 2,7 2,3 1,0 1,6 1,5 Abschreibungen (140) (286) (141) (148) 4,7 % (567) (482) (17,6) % (652) EBITDA 81 155 44 128 (65,6) % 280 277 1,1 % 358 EBITDA-wirksame Sondereinflüsse (57) (133) (153) (69) n.a. (343) (298) (15,1) % (416) EBITDA (BEREINIGT UM SONDEREINFLÜSSE) 138 288 197 197 0,0 % 623 575 8,3 % 774 EBITDA-Marge (bereinigt um Sondereinflüsse) % 6,7 13,2 9,5 9,1 9,9 8,8 8,6 CASH CAPEX (253) (254) (319) (270) (18,1) % (826) (692) (19,4) % (1 066)

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