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Deutsche Telekom AG - Konzern-Zwischenbericht - 1. Januar bis 30. September 2014

41Konzern-Zwischenabschluss Konzern-Zwischenbericht 9M 2014 ERHEBLICHE EREIGNISSE UND GESCHÄFTSVORFÄLLE. RECHNUNGSLEGUNG. Der Quartals-Finanzbericht der Deutschen Telekom AG umfasst nach den Vor- schriften des § 37x Abs. 3 Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) einen Konzern- Zwischenabschluss und einen Konzern-Zwischenlagebericht. Der Konzern- Zwischenabschluss wurde unter Beachtung der International Financial Reporting Standards (IFRS) für die Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt. Der Konzern-Zwischenlagebericht wurde unter Beachtung des WpHG aufgestellt. STATEMENT OF COMPLIANCE. Der Konzern-Zwischenabschluss zum 30. September 2014 ist unter Beachtung der Regelungen des International Accounting Standards (IAS) 34 aufgestellt worden. In Einklang mit den Regelungen des IAS 34 wurde ein verkürzter Berichtsumfang gegenüber dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2013 gewählt. Alle von der Deutschen Telekom angewendeten IFRS wurden von der EU-Kommission für die Anwendung in der EU übernommen. Aus Sicht der Unternehmensleitung enthält der prüferisch durchgesehene Quartals-Finanzberichtalleüblichen,laufendvorzunehmendenAnpassungen, die für eine angemessene Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertrags­- lage des Konzerns notwendig sind. Hinsichtlich der im Rahmen der Konzern- rechnungslegung angewendeten Grundlagen und Methoden verweisen wir auf den Anhang des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2013 (Geschäfts­ bericht 2013, Seite 168 ff.). ERSTMALS IN DER BERICHTSPERIODE ANZUWENDENDE NEUE STANDARDS UND INTERPRETATIONEN SOWIE ÄNDERUNGEN VON STANDARDS UND INTERPRETATIONEN, DIE FÜR DAS GESCHÄFTS­- JAHR 2014 RELEVANT SIND. Das IASB hat im Mai 2011 drei neue IFRS (IFRS 10, IFRS 11, IFRS 12) sowie einen überarbeiteten Standard (IAS 28) zur Bilanzierung von Beteiligungen an Tochterunternehmen, gemeinschaftlichen Vereinbarungen und assoziierten Unternehmen veröffentlicht. Die Regelungen wurden im Dezember 2012 von der Europäischen Union in europäisches Recht übernommen. Innerhalb der Europäischen Union sind die Regelungen erstmals für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen, anzuwenden. Im November 2012 hat das IASB weitere Änderungen zu IFRS 10, IFRS 12 und IAS 27 veröffent- licht. Die Änderungen betreffen die Konsolidierung von Investment-Gesell- schaften. Die Regelungen wurden im November 2013 von der Europäischen Union in europäisches Recht übernommen und sind erstmals für Geschäfts- jahre, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen, anzuwenden. Die Anwendung der neuen und geänderten IFRS hat keine wesentlichen Auswir- kungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, die Cashflows bzw. den Konsolidierungskreis der Deutschen Telekom. Die Einführung des IFRS 12 führt zu erweiterten Anhangangaben im Abschluss der Deutschen Telekom. Die Neufassung des IAS 27 hat auf die Abschlüsse der Deutschen Telekom keine Auswirkung, da sich dieser Standard nunmehr ausschließlich auf den Einzelabschluss erstreckt, die Deutsche Telekom jedoch keinen IFRS-Einzel- abschluss gemäß § 325 Abs. 2a HGB aufstellt. ƒƒ Mit IFRS 10 „Consolidated Financial Statements“ führt das IASB ein ein­heitliches Konsolidierungskonzept ein. Damit wurde die bisherige Unterscheidung zwischen klassischen Tochterunternehmen (IAS 27) und Zweckgesellschaften(SIC-12)aufgegeben.Beherrschung(Control)besteht dann und nur dann, wenn ein Investor über die Entscheidungsmacht ver­- fügt, variablen Rückflüssen ausgesetzt ist oder ihm Rechte bezüglich der Rückflüsse zustehen und infolge der Entscheidungsmacht in der Lage ist, die Höhe der variablen Rückflüsse zu beeinflussen. Mit Inkrafttreten des IFRS 10 wurde SIC-12 „Consolidation – Special Purpose Entities“ aufge- hoben; ebenfalls aufgehoben werden die konzernabschlussrelevanten Vorschriften des IAS 27 „Consolidated and Separate Financial Statements“. ƒƒ IFRS 11 „Joint Arrangements“ ersetzt IAS 31 „Interests in Joint Ventures“ sowie SIC-13 „Jointly Controlled Entities – Non-Monetary Contributions by Venturers“. Er regelt die Bilanzierung von Gemeinschaftsunternehmen (Joint Ventures) und von gemeinschaftlichen Tätigkeiten (Joint Operations). Mit Aufhebung von IAS 31 ist die Anwendung der Quotenkonsolidierungs­ methodefürGemeinschaftsunternehmennichtlängerzulässig.DieAnwen- ­dung der Equity-Methode ist nunmehr in der Neufassung des IAS 28 „Interests in Associates and Joint Ventures“ geregelt und erstreckt sich sowohl auf assoziierte Unternehmen als auch auf Gemeinschaftsunter- nehmen. Bei Bestehen einer gemeinschaftlichen Tätigkeit werden die zurechenbaren Vermögenswerte, Schulden, Aufwendungen und Erträge gemäß der Beteiligungsquote unmittelbar in den Konzern- und Jahres­ abschluss des Joint Operators übernommen. ƒƒ In IFRS 12 „Disclosure of Interests in Other Entities“ werden sämtliche Angaben, die im Konzernabschluss in Bezug auf Tochterunternehmen, gemeinschaftliche Vereinbarungen und assoziierte Unternehmen sowie nicht konsolidierte strukturierte Unternehmen zu veröffentlichen sind, zentral gebündelt. ƒƒ Die Neufassung des IAS 27 „Separate Financial Statements“ regelt aus­- schließlich die bilanzielle Abbildung von Tochter-, Gemeinschafts- und assoziierten Unternehmen im Jahresabschluss sowie zugehörige Anhang­ angaben (Einzelabschluss gemäß § 325 Abs. 2a HGB). ƒƒ DieNeufassungdesIAS28„InvestmentsinAssociatesandJointVentures“ regelt die Einbeziehung von Anteilen an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen nach der Equity-Methode. Im Dezember 2011 hat das IASB in IAS 32 „Financial Instruments: Presen­ tation“ Präzisierungen zu den Saldierungsvorschriften veröffentlicht. Um die Saldierungsvoraussetzungen nach IAS 32 zu erfüllen, darf nach den neuenVorschriftenderfürdenBilanzierendenzumgegenwärtigenZeitpunkt bestehende Rechtsanspruch auf Saldierung nicht unter der Bedingung eines künftigen Ereignisses stehen und muss sowohl im ordentlichen Geschäfts­ verkehr als auch bei Verzug und Insolvenz einer Vertragspartei gelten. Des Weiteren wird bestimmt, dass ein Bruttoausgleichsmechanismus die Saldierungsvoraussetzungen nach IAS 32 erfüllt, sofern keine wesentlichen Kredit- und Liquiditätsrisiken verbleiben, Forderungen und Verbindlichkeiten in einem einzigen Verrechnungsprozess verarbeitet werden und er damit im Ergebnis äquivalent ist zu einem Nettoausgleich. Die neuen Vorschriften wurdenimDezember2012vonderEuropäischenUnionineuropäischesRecht übernommen und sind erstmals rückwirkend anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen. Die Änderungen haben keine wesentlichen Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bzw. der Cashflows der Deutschen Telekom.

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